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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Issi:

--- Zitat von: Auribiel am 18.02.2022 | 18:13 ---Mir stößt die Diversity auf und bin damit nicht alleine - eindeutiges Zeichen dafür, dass wir mehr Diversity brauchen. Ich ärger mich, dass es mich ärgert und hoffe den Zustand zu erreichen, dass mir Hautfarben der Chars schnuppe sind.
Bei mir spielt da leider der Wunsch nach (bio-)logisch sinnvoll aufgebauten Fantasy-Welten mit rein und stellt mir ein Bein. :-\

--- Ende Zitat ---
Glaube es gibt im Genre Fantasy/SciFi -Diversity die besser funktioniert als andere.
Beispiel: Fire Fly Serie- Bunte Truppe an Bord, neue Geschichte. Expanse, Sense 8, whatever.

Wenn dagegen bereits lange etablierte Geschichten plötzlich mehr Diversity bekommen, wirkt das häufig gewollt. (Ob nun tatsächlich gewollt oder nicht).

Bei frischen, neuen Geschichten, bei denen die Fans keine langgepflegten Bilder der Welt im Kopf haben, würde sich vermutlich kein Mensch aufregen.

Es ist vielleicht auch der Zeitgeist, dass man versucht Altes wieder neu aufzubrühen, statt Neues zu schaffen, wo man das viel leichter verkaufen könnte.
Und es stellt sich vielleicht auch die Frage, ob man so lange etablierte Sachen wirklich verändern sollte-.

Selbst wenn die Schauspieler ganz wundervoll und großartig spielen  -trifft sie erstmal die Enttäuschung vieler Fans, (die ihre lang gepflegten Bilder zerstört sehen). Sich davon wieder freizuspielen, kann verdammt hart sein.
Und ist z.T. auch zum Scheitern verurteilt.
Da gibt es vermutlich dankbarere Jobs.
 

Ich hab den Trailer nur kurz gesehen- Mir ist da bislang nix gravierend negativ aufgestoßen. Und ich schaue mal- wie es mir gefällt.
Die Serie kriegt auf jeden Fall ne Chance.
 
(Falls nötig -Post -einfach verschieben)

Edit. Will damit sagen, wenn dich das stört, muss das kein Zeichen dafür sein, dass du generell gegen Diversity bist.
Sondern eher, dass es dich stört, wenn man deine etablierten Bilder der Welt verändert.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Auribiel am 18.02.2022 | 18:13 ---Bei mir spielt da leider der Wunsch nach (bio-)logisch sinnvoll aufgebauten Fantasy-Welten mit rein und stellt mir ein Bein. :-\

--- Ende Zitat ---

Kann ich nachvollziehen. Aus meiner Sicht liegt der Grund in der Erwartungshaltung. Ich hätte es früher auch so gesehen, aber ich habe - auch durch die Diskussionen hier im  :t: über Fantasy - meine Perspektive geändert. Fantasy als Bereich der Phantastik SOLL doch die Regeln des Erwartbaren sprengen und DARF unerklärlich und insofern "unlogisch" sein. Das ist ja der Reiz an Fantasy, mit seinen Zauberern, Drachen und unsterblichen Elben... d. h. Fantasy Bevölkerung muss nicht irdischen Regeln der Genetik und Evolution folgen. Finde ich  :)

Isegrim:
Ein Fantasy-Welt, die sich an so vielen Stellen an eine (realweltliche oder eigene, innere) Logik hält wie Mittelerde ist mE nicht gut bedient, plötzlich an einzelnen Punkten jede Logik in den Wind zu schießen. Erinnert mich an das Video über "Hard Worldbuilding vs. Soft Worldbuilding":

https://www.youtube.com/watch?v=gcyrrTud3x4

Manche Fantasy-Geschichten kommen damit durch, wenn sich Dinge nicht auf den ersten Blick, oder auch überhaupt nicht erschließen. Tolkiens Geschichten gehören mE nicht dazu.

Tudor the Traveller:
Elben und Orks sind biologisch betrachtet nicht logisch. Und Orte wie Moria sind es physikalisch und ökologisch betrachtet nicht. Ich halte die Maßstäbe, die du da anscheinend anlegst, für ungleichmäßig.

Isegrim:
Natürlich sind die ungleichmäßig, es geht ja um ungleiche Dinge...

Weiß nicht genau, was du sagen willst. Hälst du Logik in Fantasy-Gesichchten  generell für unwichtig, oder ist dir die Logik nur in diesem Punkt egal?

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