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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Xemides:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 20.02.2022 | 07:36 ---https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas-Alexandre_Dumas

He was the first person of color in the French military to become brigadier general, divisional general, and general-in-chief of a French army.[2]

Born in Saint-Domingue, Thomas-Alexandre was the son of Marquis Alexandre Antoine Davy de la Pailleterie, a French nobleman and Marie-Cessette Dumas, a slave of African descent. He was born into slavery because of his mother's status, but his father took him to France in 1776 and had him educated.

--- Ende Zitat ---

Das sagt nichts zu seiner Haltung dazu aus.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Issi am 19.02.2022 | 22:32 ---Bei einem Märchen aus tausend und einer Nacht würden viele z.B. keine Wikinger erwarten ( Oder zumindest nicht ausschließlich solche). Ebenso bei einer Indischen Saga.
Oder bei einer Legende um Samurai..etc.

--- Ende Zitat ---

Vermischst du da nicht Besetzung und Rolle?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist mir die Ethnie einer Besetzung egal, solange es sich um ein Unterhaltungswerk handelt und die Rolle gut geschrieben und gespielt ist. Da kann von mir aus Barbarossa ein Schwarzer sein, der Weihnachtsmann Asiate, Arielle eine Inderin... whatever. Kostüme und Kulisse, Architektur, Technologie etc. sind ja auch oft nicht historisch oder geografisch akkurat.

Edit: Arielle korrekt geschrieben.

aingeasil:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 20.02.2022 | 10:09 ---Vermischst du da nicht Besetzung und Rolle?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist mir die Ethnie einer Besetzung egal, solange es sich um ein Unterhaltungswerk handelt und die Rolle gut geschrieben und gespielt ist. Da kann von mir aus Barbarossa ein Schwarzer sein, der Weihnachtsmann Asiate, Ariel eine Inderin... whatever. Kostüme und Kulisse, Architektur, Technologie etc. sind ja auch oft nicht historisch oder geografisch akkurat.

--- Ende Zitat ---

Tut die Besetzung der Rolle einen Abbruch? Ich denke, für alle Nicht-Fans eines Mediums (Spiel, Literatur, Comic, ...) tut es das nicht. Das habe ich bei mir selbst bemerkt: Ich habe Rad der Zeit nie gelesen und war von der Besetzung durchaus angetan - während ein guter Freund meinte, er könne das nicht schauen, weil Matt (sein Lieblingscharakter) keine blauen Augen hat. Gleichzeitig finde ich es immer noch sehr enttäuschend, dass Annabeth bei Percy Jackson nicht blond war (es wird explizit in den Büchern erwähnt, dass alle Athene-Kinder blond und blauäugig sind). Es tat keinen Abbruch in der Rolle, aber für mich als Fan war es ein Makel, der supereinfach zu beheben gewesen wäre. Hat man ja bei Game of Throne Danaerys gesehen...
Und ich glaube, das ist der Knackpunkt. Wir bekommen Charaktere beschrieben, die wir uns vorstellen - aber diese können im Film selten richtig aussehen. Selbst später hochgelobte Schauspieler, die eine Rolle perfekt verkörpern, entsprechen oft nicht den optischen Vorgaben ders ursprünglichen Mediums. Edit: Und das gilt auch für neue Charaktere, die sich in den Vorstellungs-Kanon der Fans erst einreihen müssen.

Viel interessanter finde ich, ob sie sich vom weißen "male Gaze" - nicht nur in Bezug auf Frauen, sondern auch in Bezug auf nicht-weiße Charaktere - lösen können. Und ob sie wieder meinen, dass soft-pornographische Einlagen der Geschichte zuträglich seien...

Issi:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 20.02.2022 | 10:09 ---Vermischst du da nicht Besetzung und Rolle?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist mir die Ethnie einer Besetzung egal, solange es sich um ein Unterhaltungswerk handelt und die Rolle gut geschrieben und gespielt ist. Da kann von mir aus Barbarossa ein Schwarzer sein, der Weihnachtsmann Asiate, Arielle eine Inderin... whatever. Kostüme und Kulisse, Architektur, Technologie etc. sind ja auch oft nicht historisch oder geografisch akkurat.

Edit: Arielle korrekt geschrieben.

--- Ende Zitat ---

Glaube, es gibt mehrere Weg damit umzugehen.
1. Parallelwelt.
Man schafft, wie du schon erwähnt hast, eine Welt, in der alles Möglich ist. Nach dem "Warum" wird nicht gefragt.
Dann hat Artus eine bunte Tafel, und Robin Hood eine bunte Truppe. Das untermalt man z.B. noch mit Kostümen und Kulissen, die weniger mittelalterlich als progressiv sind. (Wie in einem alten Stück mit modernem Bühnenbild)
Das Ziel ist hier eine Art Zeitlosigkeit zu erzeugen. "Was" da passiert, ist wichtiger als das "Wo". Und wichtiger als das "Wann."
Und das versucht man dadurch herauszuheben.

2. Zeitreise.
Hier versucht man das "Warum" schon zu erklären, und bringt Figuren so unter, dass sie in diese Zeit/Welt passen.
Vielleicht nicht so bunt wie 1. Aber einzelne, bunte Figuren kriegt man unter.
Das Ziel ist hier in eine andere Zeit zu entführen. Die Welt muss nicht mit unserer historischen Welt identisch sein.
Aber es wird versucht eine möglichst hohe Ähnlichkeit zu erzeugen.
Edit folgt.

Mr. Ohnesorge:

--- Zitat --- Viel interessanter finde ich, ob sie sich vom weißen "male Gaze" - nicht nur in Bezug auf Frauen, sondern auch in Bezug auf nicht-weiße Charaktere - lösen können. Und ob sie wieder meinen, dass soft-pornographische Einlagen der Geschichte zuträglich seien...

--- Ende Zitat ---

Wer sind „sie“ und wo haben „sie“ schon einmal Softporno-Elemente eingebaut? :o

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