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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Drantos:
Ich glaube 3

So fett bin ich im Kanon nicht drin. Hab nur Halbelben und Herr der Ringe gegoogelt.

Für mich ist die Serie als Tolkien Verfilmung eh gelaufen (PoC Elben, bartlose Zwergenfrauen, Krieger Galadriel, Timeline eingedampft). Ich hoffe nur, dass sie die story nicht verkacken und noch ne brauchbare Fantasy Serie bei rauskommt. Da hab ich allerdings wenig Hoffnung, wenn ich die ganze Scheiße sehe, die Showrunner letztens produziert haben, wenn ihnen das source Material ausging, oder sie gleich versucht haben sich was eigenes auszudenken.


cu Drantos

Der Läuterer:
Wenn ein schwarzer Schauspieler einen weissen Charakter darstellt... dann ist das alles okay. Andersherum ist das auch okay.
Aber Tuvok, als schwarzer Vulkanier, war ein Bruch mit der Tradition der Darstellung der Vulkanier als solche.
Kann man machen, muss man aber nicht. Mir hat das überhaupt nicht gefallen. Ich bin da wohl eher traditionalistisch eingestellt.

Zed:
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--- Zitat von: Der Läuterer am 21.02.2022 | 18:12 ---Schwarze Elben (keine Drow) sind für mich ebenso daneben wie schwarze Vulkanier. Es gibt ja (zum Glück) auch keine weissen Klingonen. Das sind für mich No Gos und Stilbrüche.

--- Ende Zitat ---
Gute Güte, Star Trek ist die größte, erfolgreiche progressive SF-Serie ever. Die Erfinden (und verändern) alle Völker so, wie sie sie für ihre Geschichten brauchen. Das zu akzeptieren gehört zum unausgesprochenen Vertrag zwischen Publikum und Star-Trek-Creatorn: It's a feature, not a bug.

Beispiele: Zack, jetzt haben Klingonen Stirnwülste. Erklärung: Vorerst keine. Schnipp, nun haben die Vulkanier ein Schwesternvolk, von dem sie bislang nichts wussten. Und klapp, jetzt hat Romulus noch einen Zwillingsplaneten, Remus, brauchen wir für die Story. Und sollte es Star-Trek-Fans geben, die an der Idee von "Gender gibt es nicht" festhalten: Auf der Picard-Enterprise laufen ohne Aufsehen zu erregen Männer in Röcken rum.

Wie kannst Du Star Trek gesehen haben - und es mögen, nehme ich an - und bemäkeln, dass nicht alle Vulkanier weiß zu sein scheinen? Wo kommt die Zurückhaltung gegenüber anderen als weißen Hautfarben bei den Vulkaniern her, wo Du alle anderen Veränderungen/Anpassungen als Teil der Stories begrüßt?

Edit: "Traditionalistisch" in Deinem Sinne und "Star Trek": Wie die Beispiele oben zeigen, passt das nicht zusammen.

dreisam:

--- Zitat von: Drantos am 21.02.2022 | 20:01 ---So fett bin ich im Kanon nicht drin. Hab nur Halbelben und Herr der Ringe gegoogelt.
--- Ende Zitat ---

Beren Erchamion (Mensch) + Lúthien Tinúviel (Maiar/Elbin) -> Dior Eluchíl (Halbelb).

Dior Eluchíl (Halbelb) + Nimloth (Elbin) -> Elwing die Weiße (Halbelbin) und Eluréd (Halbelb) + Elurín (Halbelb).

Tuor Eladar (Mensch) + Idril Celebrindal (Elbin) -> Eärendil der Seefahrer (Halbelb).

Eärendil der Seefahrer (Halbelb) + Elwing die Weiße (Halbelbin) -> Elrond (Halbelb) und Elros (Halbelb).

Elrond (Halbelb) + Celebrían (Elbin) -> Elladan (Halbelb) und Elrohir (Halbelb) und Arwen Undómiel (Halbelbin).

Erst seit den Lebzeiten von Eärendil durften sich die Halbelben entscheiden, ob sie zu den Elben oder zu den Menschen gezählt werden wollten. Die zuvor bereits gestorbenen Halbelben Dior Eluchíl, Eluréd und Elurín müssten demnach als menschlich-sterblich aufgefasst werden.

Weiterhin existierte eine Verbindung zwischen dem Prinzen Imrazôr und der Elbin Mithrellas. Sie gebar ihm den Sohn Galador und die Tochter Gilmith. Beide Kinder wurden zu den sterblichen Menschen gezählt. Denn ausschließlich den Halbelben in der Linie von Eärendil wurde die eben erwähnte Wahlmöglichkeit gewährt.

Anzahl der bekannten Halbelben und Halbelbinnen: Zwölf. Davon wurden fünf zu den Elben gerechnet, der Rest starb menschlich.

Der Läuterer:
@Zed
Du hast absolut Recht mit dem was Du schreibst. Ich kann und will Dir nicht widersprechen, zumal Dein Hinweis auf die Veränderung der Klingonen absolut stichhaltig und bei mir in der Erinnerung überaus positiv belegt ist.
Es ist schon eigenartig, wie manchmal die eigenen Vorlieben gelagert sind. Was man mag und was nicht. Was man bedenkenlos schluckt und was einem aufstösst.
Das zu reflektieren ist nicht ganz so einfach. Manches erscheint wichtiger als anderes.
In jedem Fall danke für den Denkanstoss.

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