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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Issi:
Zwerge, Elben, und Orks, und Hobbits sind Phantasiewesen.
Wobei es diese "Halbwesen" auch schon in anderen Sagenwelten gibt- "Halbgötter" in der griechischen Mytholgie z.B.
Ein Teil ist menschlich, der andere göttlich(unsterblich)
Perseus z.B.
Zeus war halt kein Kostverächter und hat sich hin und wieder eine menschliche Frau gegönnt. :gasmaskerly:
Bei Tolkien gibt es diese Verbindung zwischen Sterblich/unsterblich auch.
Wobei die Elben für uns wahrscheinlich weniger wie Götter wirken, weil sie zeitgleich mit den Menschen auf Mittelerde leben.
Edit. Andere "Halbwesen" als "Halbelben" (Wie Halborks, oder andre Mischwesen) wurden zumindest meines Wissens nirgends beschrieben.
Sowas kommt dann wahrscheinlich Zustande, wenn man das Setting auf Rollenspieler loslässt.
Tudor the Traveller:
Also, man kann imo nicht in Abrede stellen, dass zumindest die Abstammung und Zugehörigkeit zu bestimmten Blutlinien in Tolkiens Werken eine zentrale Rolle spielen.
Issi:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 22.02.2022 | 15:17 ---Also, man kann imo nicht in Abrede stellen, dass zumindest die Abstammung und Zugehörigkeit zu bestimmten Blutlinien in Tolkiens Werken eine zentrale Rolle spielen.
--- Ende Zitat ---
Auf jeden Fall.
Es gibt anders als im Reallife "bessere (unsterbliche/langlebigere)" Blutlinien als andere.
zumindest innerhalb der Fiktion.
dreisam:
--- Zitat von: caranfang am 22.02.2022 | 09:22 ---So ganz stimmt dies nicht. Erst die Nachfahren von Ëarendil mussten wählen.
--- Ende Zitat ---
Das meinte ich, als ich (zugegebenermaßen ohne ins Detail zu gehen) schrieb: "Erst seit den Lebzeiten von Eärendil durften sich die Halbelben entscheiden, ob sie zu den Elben oder zu den Menschen gezählt werden wollten."
--- Zitat von: caranfang am 22.02.2022 | 09:22 ---Alle vorher geborenen wurden zu den Elben gerechnet.
--- Ende Zitat ---
Mir persönlich ist dazu kein entsprechendes Zitat bekannt. Dieses Problem stellte sich auch gar nicht bei Dior, der in seinen besten Lebensjahren gewaltsam zu Tode gekommen war, und bei seinen beiden Söhnen Eluréd und Elurín, die als Kleinkinder zum Sterben ausgesetzt worden waren.
--- Zitat von: caranfang am 22.02.2022 | 09:22 ---Aber nicht nur die Nachfahren Ëarendils können die Sterblichkeit wählen, sondern alle später geborenen Halbelben, selbst wenn ihr menschliches Elternteil nicht zum Hause Ëarendils gehört.
--- Ende Zitat ---
Das letztgültige Zitat von JRR Tolkien lautet dazu folgendermaßen, Du findest es im veröffentlichten Silmarillion: "But when all was spoken, Manwë gave judgement, and he said: 'In this matter the power of doom is given to me. The peril that he ventured for love of the Two Kindreds shall not fall upon Eärendil, nor shall it fall upon Elwing his wife, who entered into peril for love of him; but they shall not walk again ever among Elves or Men in the Outer Lands. And this is my decree concerning them: to Eärendil and to Elwing, and to their sons, shall be given leave each to choose freely to which kindred their fates shall be joined, and under which kindred they shall be judged.'."
Haukrinn:
--- Zitat von: Issi am 22.02.2022 | 15:22 ---Auf jeden Fall.
--- Ende Zitat ---
Ja, aber es ist die Frage, was das aussagt und ob man da einfach durch die Brille des "egalitären Weltbürgers des 21. Jahrhunderts" draufschauen kann, ohne falsche Schlüsse zu ziehen.
--- Zitat von: Issi am 22.02.2022 | 15:22 ---Es gibt anders als im Reallife "bessere" Blutlinien als andere.
zumindest innerhalb der Fiktion.
--- Ende Zitat ---
Naja, es gibt herrschende Blutlinien. Irgendwie findet sich dieses Konzept generell in jeder feudalistisch oder monarchistisch geprägten Kultur auch heute noch wieder (und nicht nur da, sondern genauso auch bei Personen des öffentlichen Interesses und verschiedensten Unternehmerfamilien). Das sollte man nicht mit irgendeiner rassischen Denke vergleichen.
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