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Geschlecht des Protagonist und Kauf Entscheidung ?
KhornedBeef:
--- Zitat von: Scimi am 30.11.2017 | 23:18 ---Bei den meisten Büchern in meinem Schrank herrschen männliche Charaktere und eine männliche Perspektive vor. Und das geht mir oft gehörig auf den Keks, weil es einerseits meiner Alltagserfahrung widerspricht, wo beide Geschlechter etwa gleich häufig vorkommen und andererseits oft unnötig ist, wenn das Geschlecht von Charakteren eigentlich keine Rolle spielt und es dann per Voreinstellung doch wieder noch ein Mann wird.
Darum suche ich oft gezielt nach Büchern (Comics, Serien, Filmen) mit interessanten nichtmännlichen Rollen, um das Gleichgewicht wieder etwas zurechtzurücken und etwas mehr Diversity in meine Literaturdiät zu bringen.
--- Ende Zitat ---
Soso, deine Fantasyromane widersprechen deiner Alltagswahrnehmung? *gacker* ~;D
Ich mein ja nur...
nobody@home:
--- Zitat von: KhornedBeef am 1.12.2017 | 08:23 ---Soso, deine Fantasyromane widersprechen deiner Alltagswahrnehmung? *gacker* ~;D
Ich mein ja nur...
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, "weibliche Babys sind in dieser Welt objektiv um einen Faktor fünf (oder so) seltener als männliche" ist zumindest bisher noch kein Standard-Fantasysettingelement. ;)
Maarzan:
--- Zitat von: nobody@home am 1.12.2017 | 09:51 ---Ich glaube, "weibliche Babys sind in dieser Welt objektiv um einen Faktor fünf (oder so) seltener als männliche" ist zumindest bisher noch kein Standard-Fantasysettingelement. ;)
--- Ende Zitat ---
Diese Aussage entspricht nicht der Alltagswahrnehmung des hier schreibenden Zwergs ... ~;D
Crimson King:
Mir ist ja vor Jahren mal aufgefallen, dass die meisten meiner NSCs männlich sind, wenn es keine Gründe gibt, sie weiblich zu machen. Seitdem habe ich damit angefangen, bewusst NSCs, deren Geschlecht zunächst mal keine Rolle spielt, weiblich zu machen, sobald mir auffällt, dass die Personalauswahl zu einseitig ist. Ich vermute, dass es Romanautoren und -innen ähnlich geht. Wenn sie nicht konkret gegensteuern, dominieren bei freier Gestaltungsmöglichkeit Charaktere mit ihrem eigenen Geschlecht, und die Ausnahmen beschränken sich auf solche, die durch ihre Einbindung in die Story auf ein Geschlecht festgelegt sind.
Maarzan:
Umgekehrt kann man sich wenn man(n) es als Autor nicht allen recht macht (A: womit wir wohl schon wieder bei realweltlichem Magiebedarf sind, B: im US-Bereich wohl noch um ein vielfaches mehr), dann doch wieder harsche Kritik und den Vorwurf irgendwelcher Übergrifflichkeit anhören.
Also kann man es eigentlich genauso gut auch wieder gleich lassen für andere schreiben zu wollen.
Mir ist es egal was für ein Geschlecht nun Protagonist ist. Ärgerlich wird es, wenn es dann nur "politische Bildung" statt gute Unterhaltung wírd.
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