Medien & Phantastik > Sehen
{Film} Alita: Battle Angel (Gunm Real-Verfilmung)
Irian:
Jo, Last Order hat damals nur das Ende retconned (weil es ja eigentlich abgeschlossen war). Persönlich hoffe ich eher auf ne Serie, da könnte man deutlich mehr abbilden, aber ich nehm auch noch ein paar Filme.
Talasha:
Nun habe ich ihn auch gesehen. Christoph Waltz ist toll wie immer und er darf auch mal etwas anderes spielen als den Bösewicht.
Teylen:
A movie so nice, I had to see it twice...
Auf Englisch, in 3D und in einem riesigen IMAX
:headbang: ! WOOOOOOAAAAAAHHHHH ! :headbang:
Der Film macht als IMAX in einem ausgezeichneten Kino mit tatsächlich guten 3D (Kinepolis Brüssel) echt etwas her! ^-^
Jiba:
--- Zitat von: Vash the stampede am 3.03.2019 | 15:48 ---Ich fand den Film recht gut. Da ich eine bessere Qualität wollte, habe ich ihn in 3D und IMAX geschaut. Optisch und akustisch ein klasse Film.
Inhaltlich bin ich froh, dass vieles vom Manga beibehalten und nicht glatt gebügelt wurde. Einzig, dass vieles wörtlich erzählt und erklärt wurde, fand ich schade. Hier hätte das Kino als Medium und als einige Interpretation mehr berücksichtigt werden können.
Richtig begeistern konnte er mich nicht, weil er auf emotionale Ebene mich nicht gepackt hatte. Das hatte ich auch nicht erwartet. Aber nein, ich hatte allgemein schlimmeres erwartet und bin daher sogar eher positiv überrascht.
--- Ende Zitat ---
Dieser Einschätzung schließe ich mich vollumfänglich an. Das was er macht, kann man viel viel schlechter machen. Er ist auf jeden Fall besser als der Anime.
Was ich aber immer so ein bisschen unfreiwillig komisch finde ist diese apokalyptische Idylle, die da aufgebaut wird. Das ist aber mehr so ein modernes Ding, das sieht man auch in "Ready Player One" oder im neuen "Mad Max" (teilweise) oder in ähm... errrrmm... na, diesem komischen Film mit den fahrenden Städten, an dessen Titel ich mich nicht mal erinnern kann... was ich meine ist, dass diese ganze "Oh mein Gott, es ist alles so schrecklich dystopisch und die Leute leben im Müll"-Gehabe, das da in der Narration an allen Stellen beschworen wird, total konterkariert wird vom tatsächlichen Look dieser Welt. Ich meine, klar, ständig wird bei "Alita" gesagt, wie schlimm das doch ist und das sie besser nicht alleine rausgeht und alle irgendwie sehen müssen, wie sie über die Runden kommen... und dann sitzt die Alita auf dem Dachfirst und schaut sich diese Stadt an, die quasi das städtebauliche Äquivalent der indischen Shaby-Chic-Abteilung aus dem Möbelhaus ist, und isst dabei das schönste Stück Schokolade, das ich je gesehen habe. Das ist so eine Ende-der-Welt-Harmonie, die sich im Moment sehr verbreitet.
Naja, aber es ist halt auch nicht jeder Film wie "The Road", den ich definitiv kein zweites Mal ertragen könnte, also passt schon. :)
Alexandro:
Das finde ich begrüßenswert: selbst in den chaotischsten Epochen der Menschheitsgeschichte haben es die Leute auf die Reihe gekriegt, wenigstens ihren unmittelbaren Lebensmittelpunkt einigermaßen sauber zu halten. Die ästhetische Entscheidung, dass "Post-Apokalypse" in vielen Filmen lange Zeit geheißen hat "Wir leben halt im Dreck/Müll" fand ich daher ziemlich Banane und bin froh, dass man davon mittlerweile weg ist.
Insgesamt ist mir die Kackbratzigkeit von Alita auf den Senkel gegangen, aber die Optik war OK.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln