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Wieso sind in Fantasysettings so oft so wenige Bewohner vorgesehen?

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Feuersänger:

--- Zitat von: Quaint am 13.12.2017 | 13:04 ---Bei Aventurien muss man halt noch dazu sagen, dass es relativ klein ist von der Gesamtfläche her, da hat man dann natürlich auch nicht soviele Megastädte.

--- Ende Zitat ---

Aber Aventurien ist nicht nur lediglich so klitzeklein wie ein Bierfilzchen, es hat _obendrein_ auch noch eine extrem niedrige Bevölkerungsdichte. Soweit ich mich erinnere, hat etwa das Mittelreich sagenhafte _4_ Ew/km², und zwar auf seinem Höhepunkt _vor_ Borbels Rückkehr. Der Landstrich mit der höchsten Bevölkerungsdichte, das LF, liegt mit 15/km² immer noch weit unter jeglichen historischen Durchschnittswerten.
[Ich beziehe mich auf die Zahlen aus DLdSA und dergleichen, die eben offiziell waren als ich mich noch mit DSA befasst habe - vor ca 20 Jahren.]

Vargy72:
Wenn schon kleinteilig Diskutiert wird.
Also geht es bei DS um mittelalterische Städte oder Antike, denn auch da gibt es beträchtiliche Größen Unterschiede.

Anro:
Ich glaube, es gibt in Worldbuilderkreisen folgende Grundgedanken von diesem S. John Ross:
http://www222.pair.com/sjohn/blueroom/demog.htm
Ich glaube, das hat eine semi-wissenschaftliche Dichte, oder zumindest etwas GruppenKonsens.

Hier ist ein Städtegenerator, der darauf aufbaut (Siehe Link unten).
https://donjon.bin.sh/fantasy/demographics/

edit:
Ich nehme das mit der semi-Wissenschaftlichkeit zurück. Ist wohl nur ein enthusiast und der Artikel wurde schon öfter verlinkt. Schienen viele von überzeugt zu sein, ich mag nur die Gedanken und spiele gerne mit dem Generator rum.

bobibob bobsen:

--- Zitat ---Woran liegt das?
--- Ende Zitat ---

Nur eine Vermutung: Kleine Städte erleichtern der SL das ausarbeiten. Schon ein Stdtplan von einer Millionenmetropole würde mich überfordern. Macht auch für die Mitspieler vieles einfacher. Der Besuch eines Freundes auf der andern Seite einer Milionenmetropole dauert wohl mehr als einen ganzen Tag. In Hamburg wären das im Extremfall 40 km und im mittelalter wäre die Stadt aufgrund ihrer bauweise wohl noch deutlich großflächiger.
In kleinen Städten kommt schneller ein Gefühl des "Vertraut sein" auf.

KhornedBeef:
Thema vertraut: Das kann man natürlich auch über Kiezbildung hinbekommen. Und zwischen "Freund auf der anderen Seite der Megastadt" und "Freund in der nächsten Stadt" gibt es keinen großen Unterschied, bloß die Szenerie unterwegs ist anders. Kann also sein, dass das mal Begründung war, ist aber irgendwie faul.
So wenig wie man jetzt selbst für Aventurien jeden Feldweg aufzeichnet, so wenig muss man jedes Mietshaus in Rom skizzieren.

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