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Wieso sind in Fantasysettings so oft so wenige Bewohner vorgesehen?

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Infernal Teddy:

--- Zitat von: KhornedBeef am 14.12.2017 | 08:51 ---Also meiner Erfahrung nach sind Magier in Rollenspielen mehr damit beschäftigt Sachen kaputt zu machen und cool auszusehen als der darbenden Bevölkerung zu helfen.

--- Ende Zitat ---

Meiner Erfahrung nach trifft das hauptsächlich auf die Spielertrottelcharaktere zu, welche ja wohl nicht die einzigen Magier sind...

Crimson King:

--- Zitat von: Infernal Teddy am 14.12.2017 | 08:50 ---Was aber durch Heilmagie und Zauber welche Lebensmittel und Wasser erzeugen können ausgeglichen werden.

--- Ende Zitat ---

Wenn diese Magie problemlos in der Fläche zur Verfügung steht und dem nicht destruktive magische Effekte entgegen stehen.

Für Welten mit hohem Maß an Magie müsstest du im Normalfall komplett eigene Sozialstrukturen entwickeln.

Sashael:
Ich scheine mich wirklich wirklich schwer verständlich auszudrücken. Das tut mir leid.

Erklärung: Es geht mir nicht darum, dass Metropolen mit über 100k Einwohnern die Welt sprengseln wie Akne, oder dass jede als "Stadt" bezeichnete Siedlung mindestens 10k Einwohner haben muss. Es geht darum, dass im Fantasybereich wirklich oft unterschätzt wird, wieviele Einwohner in einer Siedlung leben (können). Man kann sich nochmal die Liste der alten Städte, die ich weiter oben verlinkt habe, angucken. Und sollte sich da auch mal bewusst machen, dass Deutschland historisch gesehen einfach mal ein junges Land ist (ich sag nur Rom und die Germanen) und die wirklich großen Städte z.B. um 1500 halt ganz einfach woanders lagen.

Man stelle sich jetzt einfach mal eine normale kleine niedliche Stadt vor, hübsch und charmant. Dann google man mal "Luftaufnahme Dorf". Dann schaue man sich ein paar der Bilder an und google die dort genannten Dörfer und dann stellt man fest "Oops, in diesem Winzdorf wohnen bereits 700 Leute. Und in diesem hübschen Dörfchen, was optisch immer noch unterhalb von Kleinstadt rangiert, leben bereits über 1.000!"

In meinem Institut arbeiten bereits 300 Leute und das ist flächenmäßig auch nur so groß wie ne mittelgroße Ritterburg.
7-9.000 Einwohner ist natürlich nicht klein, aber als "größte Stadt des Königreiches" ist das einfach ein Witz, der mir die SoD zerschießt. ;)

Infernal Teddy:
In einer Ritterburg wohnten in der Regel keine 300 leute...

Crimson King:
Davon, dass die eigentliche Herausforderung darin liegt, die Infrastruktur und Logistik bereit zu stellen, um diesen Leuten alles aus dem Umland zu liefern, mal abzusehen.

Hat man ein Fantasyreich mit hohem Maß an Befriedung, gut ausgebauter Infrastruktur, fruchtbaren Ackerböden und hohem Organisationsgrad, dann sollten Städte mit 100.000 und mehr Einwohnern in der Tat häufiger vorkommen.

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