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Star Wars 8 war ein Box Office Erfolg. Ist er auch ein Publikumsliebling?
alexandro:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.01.2018 | 13:51 ---Äh, nein. Rentrak (ohne c) misst das sehr wohl bzw. erhält diese Meldungen, aber vom Verleih werden die Einnahmen und nicht die Ticketverkaufszahlen publiziert. Im verlinkten Artikel steht sogar, warum!
--- Ende Zitat ---
Ich nehme an, du beziehst dich auf diese Stelle im Artikel?
--- Zitat ---Each ticket sold and dollar collected at theaters around the world is reported directly to Rentrak and put into a database accessible not to the media, but to a small number of studio execs.
--- Ende Zitat ---
So, und jetzt schalte mal das Gehirn ein und denke für einen Moment darüber nach, was diese Aussage bedeutet.
Du hast ja jetzt offengelegt, dass du keine Ahnung hast wie Filmverleih funktioniert, insofern ist es müßig hier weiterzudiskutieren. Informiere dich gründlicher (du hast Zeit, ich habe für heute sowieso genug von der Diskussion Statistikgegnern und Mathematikverweigerern).
Was deine andere Aussage angeht:
--- Zitat ---... machen völlig klar, dass Du bis gerade eben keine Ahnung hattest, wie die Ermittlung der Box Office-Zahlen funktioniert ("wie bei Einschaltquoten im Fernsehen" >;D),
--- Ende Zitat ---
Ich habe nie behauptet, dass es exakt wie bei den Einschaltquoten im Fernsehen funktioniert. Ich habe gesagt, dass sich beide auf statistische Hochrechnungen stützen.
Bitte lege mir keine Aussagen in den Mund, welche ich nie so getätigt habe (ansonsten muss ich deinen Diskussionsstil als das bezeichnen, als was er sich hier im Forum allzu oft gezeigt hat).
Wulfhelm:
--- Zitat von: alexandro am 3.01.2018 | 14:29 ---Bitte lege mir keine Aussagen in den Mund, welche ich nie so getätigt habe
--- Ende Zitat ---
... indem ich Deine Aussagen per Zitatfunktion einfach direkt und ungeschnitten einfüge? ::)
--- Zitat ---Das funktioniert wie bei den Einschaltquoten im Fernsehen - über statistische Hochrechnungen.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---Dass die Box Office Zahlungen[!] das statistische Mittel sind, weiß jeder,
--- Ende Zitat ---
Lächerlich. Und dann noch patzig werden, wenn andere das richtig stellen. Schlussfolgerung: Plonk.
Settembrini:
--- Zitat ---Und ich glaube das die Übernachtungsschlangen die weit bessere Erklärung sind. Warum? Weil die Mund-zu-Mund-Propaganda nicht erklärt warum der Film überhaupt so gut aus den Startlöchern kam. Es ist immerhin immer noch der zweite Teil einer Trilogie, und man erwartet insgesamt 40% weniger Einnahmen. Und so wie es gerade aussieht schafft die Mund-zu-Mund-Propaganda trotz neuzeitlicher Shitstorms gerade mal das Episode VIII die Erwartungen nur erfüllt. Warum aber dann das saustarke erste Wochenende? Weil die Fans nicht erwarten konnten den Film zu sehen.
--- Ende Zitat ---
Daß der zweite Teil eine niederigere Erwartung bei Disney hatte, bezweifele ich sehr stark. Können wir jetzt nicht klären. Das Argument taucht hier erst seit Wulfhelm auf.
Das saustarke erste Wochenende ist meiner Interpretation nach der Erfolg von Ep VII. Und vor allem dessen Cliffhanger. Insofern sehe ich auch inhaltlich keinerlei Vergleich zu ESB. Episode IV war inhaltlich abgeschlossen [Fakt]. Wer nie einen anderen Film sieht als "Star Wars", der kann ruhig schlafen. Aber Ep VII ist nicht in sich abgeschlossen [Fakt]. Es ist "the most elaborate entry in the history of cinema" für Luke Skywalker, auf den Fans seit 30 Jahren gewartet haben. Und diese Fans, die das so erlebt haben, die wurden verprellt.
Die anderen, denen gefällt das halt ggf. Mit denen kann man ja genug Geld machen. Aber as Invest zu recupen dauert dann halt doppelt so lange.
Wie gesagt, die Erklärmodelle können wir nicht belegen oder falsifizieren.
Ich finde aber eben Deine Begründung "schlimmer als Sportstatistik" zwar erstmal aufhorchendmachend, aber ohne Belege, daß second weekend dropoff murks ist, bleibe ich bei den Domänenexperten.
Hast Du irgendwas um das zu untermauern, daß die second-weekend dropoff = Mundpropaganda These quatsch ist? Ist nicht provokativ gemeint, sondern ich will nur wissen ob Du sie als quatsch empfindest oder irgendeinen indikator hast, die mich an ihr zweifeln lassen sollten.
Da ich ja bei TFA keinerlei Kongruenz mit der gewaltigen Mehrheit hatte, bin ich gerne bereit all meine Ideen fallenzulassen, wenn man mir was Besseres präsentiert.
Wulfhelm:
--- Zitat von: Settembrini am 3.01.2018 | 15:09 ---Daß der zweite Teil eine niederigere Erwartung bei Disney hatte, bezweifele ich sehr stark. Können wir jetzt nicht klären. Das Argument taucht hier erst seit Wulfhelm auf.
--- Ende Zitat ---
Eh? Ich habe nicht behauptet, dass Disney eine niedrigere Erwartung hatte. Ich habe nur festgestellt, dass in den bisherigen beiden Star Wars-Trilogien ein ähnlicher Abfall stattgefunden hat. Nicht en détail, aber im Endergebnis.
Meiner Meinung nach hatte der aber jeweils eher gegensätzliche Gründe: Bei den Originalen, dass der erste Teil so überwältigend innovativ war, dass man das gar nicht toppen konnte. Und bei den Prequels, dass der erste Teil so unterwältigend mittelmäßig war, dass viele Leute sich den zweiten dann im Kino nicht mehr gegeben haben (ich zum Beispiel.)
Settembrini:
@Ticketverkäufe:
Also in Deutschland werden Besucherzahlen bis auf den letzten Besucher vom kleinsten Kleckerkino gemeldet, es gibt nur keine Webseite, die das so zeitnah veröffentlicht. Immer eher ne Woche später.
Ich habe keinerlei Grund anzunehmen, daß das in den USA nicht ebenso sein sollte. BoxOfficeMojo behauptet das auch (für Ticketgeldeinnahmen, nicht einzelne Besucher), niemand zweifelt es an.
Dieselben Zahlen tauchen auch in den Bilanzen auf und sind Aktienkursrelevant. Da zu schummeln wäre schon höchst selbstschädigend. Der Konkurrenzdruck tut ein übriges um alle ehrlich zu halten. Es wäre nämlicgh sonst Betrug.
Die von Alexandro verlinkten Artikel sprechen darüber, daß das schlauer wäre, Ticketverkäufe zu messen. Ist es, ungefragt. Macht man in Deutschland auch so. Aber dann stehen ANH und ESB weit, weit noch weiter über TLJ :-)
Denn 2017 waren so wenige einzelne Menschen im Kino, wie lange nicht mehr.
Die absoluten Einnahmen, die ich die ganze Zeit zitiere sind trotzdem die echten Einnahmen, auf den einzelnen Dollar. Nur eben wie die sich auf die einzelnen Kinosäle und Vorstellungen und Tickets verteilen, bleibt den Execs vorbehalten.
In Deutschland ist es umgekehrt, wir wissen genau wieveile Tickets, können aber über das Geld, was den besitzer wechelste, nur raten.
Ein einfacher Zusammenhang, der immer noch mit Stichprobentatistik gar nichts zu tun hat.
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