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Splittermond vs. Pathfinder

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Ifram:

--- Zitat von: Greifenklause am  4.01.2018 | 13:36 ---Wir verwenden bei Splittermond stets zwei ikonische Würfel oder Symbole oder Miniaturen. Einen für die Tickleiste und ein erkennbares Gegenstück für die s.g. "Battlemap". Letztere verwenden wir nicht sklavisch, sondern nur des besseren Überblicks halber.
--- Ende Zitat ---
Genau dass hat uns sehr geholfen, den Überblick zu haben und zu behalten. Dabei ist die Tickleiste mit Skizzenfeld unter bemalbarer Folie und obendrein haften die Pöppel magnetisch und sind stapelbar, falls mehrere aufs selbe Tickfeld kommen. Man kann das Ding an die Wand lehnen, ohne dass sich was verschiebt.

Holycleric5:
@ Feuersänger:

Ich habe gerade nochmal im Monster Manual nachgelesen und war tatsächlich positiv überrascht, dass Untote nun auch von hinterhältigen Angriffen betroffen werden können.

Ebenso teile ich deine Meinung, dass die Klassen in Pathfinder D&D zum Nischenschutz beitragen.


--- Zitat von: Feuersänger am  4.01.2018 | 15:35 ---Generell bin ich sehr für Nischenschutz, und mag es nicht wenn - typisch für Baukastensysteme - am Anfang jeder alles so halb und später jeder alles kann. Darum bin ich gerade bei Fantasy ein Freund von Klassensystemen.

--- Ende Zitat ---

Dieses Phänomen habe ich gerade bei Splittermond beobachtet, als ich einige meiner erstellten Charaktere zumindest "theoretisch" gesteigert habe:

Bis durch den neuen Heldengrad die nächste Höchstgrenze freigeschaltet wurde, "muss" man bei den Fertigkeitssteigerungen in die Breite gehen [also Ränge in andere Fertigkeiten investieren] (Mir ist bewusst, dass man auch weitere Zauber, Meisterschaften und Stärken erwerben kann. Hier geht es jedoch erstmal ausschließlich um Fertigkeiten)

Bei Pathfinder kann ich mich bei jedem Stufenaufstieg entscheiden:
- Möchte ich bestehende Fertigkeiten steigern, vielleicht bis zum zulässigen Maximalwert (-> in die Höhe steigern)?
- Möchte ich neue Fertigkeiten erlernen (-> in die Breite steigern)?

@ Greifenklause
Bezüglich der Individualisierbarkeit durch die Meisterschaften gebe ich dir recht. Dadurch kann man "seinen" Bereich (z.B. Nahkampf, soziales, Heimlichkeit, Zauberei) gut abstecken.

@Quendan
Die Sache mit der Magie sehe ich genauso.

- In Splittermond kann sie jeder einsetzen (und mit EP ggf. "nachträglich" erlernen).
- In Pathfinder sind die höchsten Zauber weitaus mächtiger, allerdings haben nicht alle Klassen Zugriff auf Magie

Und auch ich halte höherstufige Pathfinder-Charaktere für Leichter abschätzbar als Splittermond-Charaktere.

Auch das "Erstellen" von Begegnungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist in Pathfinder leichter als in Splittermond.

Dafür sind bei Pathfinder (wie bereits im Eingangspost erwähnt) detailliertere Systeme für Nicht-Kampf-Begegnungen eher in Erweiterungsbüchern enthalten.

Quendan:

--- Zitat von: Holycleric5 am  4.01.2018 | 16:13 ---Bis durch den neuen Heldengrad die nächste Höchstgrenze freigeschaltet wurde, "muss" man bei den Fertigkeitssteigerungen in die Breite gehen [also Ränge in andere Fertigkeiten investieren] (Mir ist bewusst, dass man auch weitere Zauber, Meisterschaften und Stärken erwerben kann. Hier geht es jedoch erstmal ausschließlich um Fertigkeiten)

--- Ende Zitat ---

Nur Fertigkeiten zu betrachten führt aber halt nicht zu einem realistischen Ergebnis, wie es im Spiel vorkommt. :)

Ja, auf HG1 muss man noch etwas in die Breite gehen (durchaus absichtlich vom Design her). In HG2 kann man aber problemlos in seinem Spezialgebiet bleiben und so locker an die Grenze für HG3 kommen (und danach ebenso).

Dabei gilt, dass man halt das Spezialgebiet als ganzes Betrachten muss, was meistens mehrere Fertigkeiten inkl. ihrer Meisterschaften umfasst (beim Kämpfer: mind. eine Waffenfertigkeit, Akrobatik, Zähigkeit, evtl. Athletik und Entschlossenheit; beim Naturcharakter Naturkunde, Überleben, Jagdkunst und evtl. weitere; etc.), passende Stärken, passende Ressourcen (nur für manche Konzepte) sowie eventuell passende Magieschulen.

Mir ist in der Praxis (und ich hab schon mit vielen Leuten zusammengespielt) noch nie jemand vorgekommen, der auf HG2 nicht wusste wo er mit seinen EP hin soll und sehnsüchtig auf die HG3-Schwelle starrte. ;)

Auf HG1 kann das wie gesagt noch vorkommen (wenn auch eher bei seeehr spezialisierten Chars), aber da ist das Absicht um die Schere zu Beginn noch etwas zusammenzuhalten, zumal du halt auf HG1 einfach (absichtlich) weniger Spezialisierungsauswahl dann hast als später.

Flamebeard:
Menno... Da hatte ich schon so mehr oder weniger mit Splittermond abgeschlossen, weil's mir mit nachkaufen zu teuer wird und nun fangt ihr wieder mit den Vorteilen der Charakterentwicklung an. Gemeines Volk!

Ifram:
@Flamebeard:
Guck mal hier, vielleicht findet sich ja was...

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