Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Rassismus in Fantasy Rollenspiele

<< < (27/148) > >>

Caranthir:
Ich kann völlig verstehen, dass es die unterschiedlichsten Auffassung gibt, was Rassismus ist und wie er im Rollenspiel oder Romanwelten transportiert wird. Ich denke, man sollte Fantasytexte grundsätzlich mit ein bisschen Wohlwollen  lesen. Ich will niemandem grundsätzlich eine böse Absicht unterstellen. Autoren wie Tolkien, die Weltkriege und die Auswirkungen des Rassismus miterlebt haben, schon gar nicht.

Andererseits darf man und sollte man natürlich darüber diskutieren. Und da gilt für mich inzwischen die rote Linie: Solange sich die Opfer von Rassismus durch einen Text oder ein Spiel nicht angegriffen fühlen, wäre das für mich ein Zeichen, dass das in Ordnung geht. Finden sich aber Opfer in stereotypen Beschreibungen wieder, würde ich davon Abstand nehmen.

Greifenklause:

--- Zitat von: Caranthir am 27.04.2018 | 11:46 ---Ich kann völlig verstehen, dass es die unterschiedlichsten Auffassung gibt, was Rassismus ist und wie er im Rollenspiel oder Romanwelten transportiert wird. Ich denke, man sollte Fantasytexte grundsätzlich mit ein bisschen Wohlwollen  lesen. Ich will niemandem grundsätzlich eine böse Absicht unterstellen. Autoren wie Tolkien, die Weltkriege und die Auswirkungen des Rassismus miterlebt haben, schon gar nicht.

Andererseits darf man und sollte man natürlich darüber diskutieren. Und da gilt für mich inzwischen die rote Linie: Solange sich die Opfer von Rassismus durch einen Text oder ein Spiel nicht angegriffen fühlen, wäre das für mich ein Zeichen, dass das in Ordnung geht. Finden sich aber Opfer in stereotypen Beschreibungen wieder, würde ich davon Abstand nehmen.

--- Ende Zitat ---
+1

KhornedBeef:

--- Zitat von: Caranthir am 27.04.2018 | 11:46 ---Ich kann völlig verstehen, dass es die unterschiedlichsten Auffassung gibt, was Rassismus ist und wie er im Rollenspiel oder Romanwelten transportiert wird. Ich denke, man sollte Fantasytexte grundsätzlich mit ein bisschen Wohlwollen  lesen. Ich will niemandem grundsätzlich eine böse Absicht unterstellen. Autoren wie Tolkien, die Weltkriege und die Auswirkungen des Rassismus miterlebt haben, schon gar nicht.

Andererseits darf man und sollte man natürlich darüber diskutieren. Und da gilt für mich inzwischen die rote Linie: Solange sich die Opfer von Rassismus durch einen Text oder ein Spiel nicht angegriffen fühlen, wäre das für mich ein Zeichen, dass das in Ordnung geht. Finden sich aber Opfer in stereotypen Beschreibungen wieder, würde ich davon Abstand nehmen.

--- Ende Zitat ---

Noch vor kurzem hätte ich wohl unumwunden gesagt "das ist ja wie beim Railroading, das kann man doch nicht von irgendeiner Gefühlslage abhängig machen, das gehört objektiv belegt". Zwischenzeitlich habe ich aber zumindest Anlass zum Nachdenken gehabt, ob man sich nicht für jeden Fakt und jede Einschätzung ein Stück auf seine Mitmenschen stützen muss. Und in diesem Fall mehr als sonst. Reicht es, wenn irgendeiner mit dem Finger zeigt und brüllt "der diskriminiert mich, ich fordere Genugtuung"? Nein. Reicht es aus zu sagen "Der hat damals nicht Böses gewollt, deswegen ist das nicht schlimm" Nein. Es ist, wie bereits gesagt, kompliziert.

Greifenklause:
Auch dafür +1

nobody@home:
Nebenbei ist bei Ansätzen wie diesem...


--- Zitat von: Greifenklause am 27.04.2018 | 07:51 ---Umgekehrt finde ich den Splittermondansatz "Orks sind im Grunde Dämonen (bösartige Feen), deshalb sind sie böse, deshalb bitte bekämpfen" legitim und befreiend. Andere würden da sagen "Häh? Wie bigott!"
--- Ende Zitat ---

...natürlich so ein bißchen der Haken, daß sie das Problem nur verschieben. Da habe ich dann halt einfach "alle Orks sind böse!" durch "alle Dämonen sind böse!" ersetzt, ohne aber an der eventuell zweifelhaften Logik hinter der Aussage auch nur im geringsten zu rütteln. ;)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln