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Rassismus in Fantasy Rollenspiele

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Greifenklause:
@Lichtschwerttänzer:
Entschuldigung angenommen!

Zu Warhammer 40k:
In dem Setting kommt mE ganz gut rüber, dass alle die Ärsche sind, nur manche halt noch größere Ärsche, was es erlaubt oder notwendig macht oder es zumindest notwendig erscheinen lässt, für erstere Ärsche Arschaufgaben zu übernehmen, damit einem nicht der Arsch brennt, sei es weil zweitere Ärsche galaxialen Bullshit erzeugen, sei es, weil erstere Ärsche einem sonst in selbigen treten.
Mir zu grim und gritty, aber ich verstehe es.

EDIT:
Wobei bei Warhammer wohl mancher "Erstschlag" auch auf dem "Dunkler Wald"-Prinzip bzw "Wir vernichten die, weil wir nicht sicherstellen können, dass die uns sonst nicht vernichten"-Prinzip basiert.
Das ist aber galaxial was anderes wegen der irrsinnig großen Entfernungen und zeitlichen Weiten als irdisch/planetar, wo man schneller und bessere Informationen über den vermeintlichen Feind sammeln kann.
Kompliziertes Thema, dass sich eher für einen weiteren Thread eignet.

Achamanian:

--- Zitat von: Greifenklause am  9.05.2018 | 11:02 ---"Dunkler Wald"-Prinzip

--- Ende Zitat ---

OT:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Geil, ist das jetzt wirklich schon ein stehender Begriff? oder hast du das gerade spontan so in Anlehnung an Cixin Liu verwendet?

Greifenklause:
@ Cixin Liu:
....äh... Freudscher Verschreiber.... nochmal...

@ Rumpel:
Wir haben hier ja lang und breit über das Fermi-Paradoxon diskutiert.
Parallel habe ich die ersten beiden Bände von Cixin Liu genussvoll verschlungen.
Ich bin weniger vom "Fermi-Paradoxon" in den gängigen Varianten überzeugt,
noch kann ich den zu Grunde liegenden Axiomen des "Dunkler Wald"-Prinzip was anfangen. Ich halte sie bestenfalls für strittig

Aber hast du das "Dunkler Wald"-Prinzip erstmal nachvollzogen, hast du auch einen leichteren Zugang zum "Fermi-Paradoxon" bzw kannst Kritik daran auch besser formulieren.

Ob der Begriff jetzt originär von Cixin-Liu ist, weiß ich nicht, aber die dortige Erklärung ist sehr griffig.

WENN man aber an das "Dunkler Wald"-Prinzip glaubt (warum auch immer), sind Erstschläge moralisch vertretbar, weil - innerhalb dieser philosophischen Blase - zwingend.
Ließe sich also auf "Nordländer landen an der Küste" anwenden OHNE Rassismus zu unterstellen.

Issi:

--- Zitat von: Chruschtschow am  9.05.2018 | 07:57 ---Achja, um mal kurz zu zeigen, dass Märchen eben auch eine kritische Sache sein können, kommt hier der Verweis auf den Juden im Dorn aus den Kinder- und Hausmärchen der Grimms. Übrigens auch ein Klassiker, der "Held" beraubt den Juden, es stellt sich aber natürlich raus, dass es gerechtfertigt ist. Das Geld ist ja geklaut. Hinterher wird also nicht der Übeltäter, sondern das Opfer gehenkt.

--- Ende Zitat ---
Eigentlich ziemlich untypisch für ein Märchen, dass man da ein konkretes Volk benennt.
Denn das schafft  dann einen sehr gemeinen  Reallife Bezug.

Normalerweise sind die "Bösen" bewusst irgendwelche universal Archetypen. (Aus dem Märchenland)
Die böse Stiefmutter/böse Königin, böserZauberer, böser König usw.

Es war einmal(Wann genau weiß keiner, auf jeden Fall nicht heute!)......in einem fernen  Land(weit weg, von dem Keiner weiß, wo es liegt, auf jeden Fall nicht hier!)...............und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.(weil sie eventuell gar nicht existieren und nie existiert haben-außer in der Phantasie?)

Aber gut Ausnahmen bestätigen scheinbar fast immer die Regel.

Greifenklause:
Die Ausnahme ist uU das, was du mittlerweile als "normalerweise" bezeichnet.
Märchen früher - auch und gerade die Grimm'schen Originale - waren meist brutaler, menschenverachtender, diskriminierender uswusf, als wir es "heute" gewohnt sind und als "normal" bezeichnen.

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