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Rassismus in Fantasy Rollenspiele
Rhylthar:
Ach so.
Nein, natürlich muss es nicht nur zwei Fronten geben. Aber wie man halt absolut "gute" Wesen hat, gibt es halt auch durchaus absolut "böse". In einem Setting ist da immer noch genug Platz für so Worte wie "usually", "often", etc. ;)
Issi:
Zu den Gegnern:
Wollen die meine Figur unbedingt töten, warum auch immer und es gibt keine Chance sie davon abzubringen.
Dann ist das ein klarer Feind.
Wenn man jetzt nicht gerade eine "böse" Figur spielt, dann tötet sie entweder weil sie muss, oder weil sie es als notwendig betrachtet. Aber eben idR. nicht zum Spass.
Böse Feinde könnten natürlich auch nur zum Spaß eine Figur töten wollen.
Automaten sind sie deswegen nicht aber natürlich auch keine empathischen Figuren.
Edit. Und diese Schwarzweissmalerei gehört eben teilweise zum Märchen dazu. Mit Sauron kann man halt nicht so gut verhandeln mit Voldemort auch nicht.
Das sind böse Wesen aber es sind Wesen.
(Keine realen)
YY:
@Rhylthar:
Ich spiele eben so gut wie keine klassische (High) Fantasy und dafür viel alternate history und (near-future-)SF.
Da müsste dieses behauptete Problem dementsprechend dauerpräsent sein, aber mir ist das außer als theoretische Überlegung schlicht noch nie begegnet, aus o.g. Gründen.
Rhylthar:
--- Zitat von: YY am 9.05.2018 | 22:50 ---@Rhylthar:
Ich spiele eben so gut wie keine klassische (High) Fantasy und dafür viel alternate history und (near-future-)SF.
Da müsste dieses behauptete Problem dementsprechend dauerpräsent sein, aber mir ist das außer als theoretische Überlegung schlicht noch nie begegnet, aus o.g. Gründen.
--- Ende Zitat ---
Da hatte ich ja was zugesagt (vor zig Seiten). Aber selbst bei Shadowrun könnte man sowas ins Spiel bringen: Der Feind, Blut-/Insektengeister.
Wobei das halt nur die Ausnahmen von der Regel wären.
Caranthir:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 9.05.2018 | 22:39 ---du sollst nicht vom SC auf den Spieler schliessen, was Moral/Ethik betrifft
--- Ende Zitat ---
Wer sagt, dass ich das nicht sollte? Natürlich muss ich darauf Rücksicht nehmen, was meine Mitspieler ertragen und was nicht. Und bestimmte Dinge würde ich mit einem Rollenspielcharakter einfach nicht machen, auch wenn es eigentlich zu dessen Kultur oder eben Charakter passen würde. Deshalb haben wir ja die ganzen "Monster", die wir ohne große Gewissensbisse im Rollenspiel töten dürfen.
Nochmal: Die Trennung Spieler-Charakter ist eine Illusion und die Begründung "Mein Charakter ist nunmal so" ist eine Ausrede dafür, nicht mit den Mitspielern diskutieren zu wollen, ob das Verhalten des Helden für die Gruppe so okay ist. Ingame Moral zu diskutieren, kann witzig sein, wenn es aber in die ernsten Bereiche geht, sollten das die Spieler unter sich ausmachen, was noch ertragbar ist, und was nicht.
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