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Martial Arts, die sich unterschiedlich anfühlen

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Pyromancer:

--- Zitat von: Runenstahl am 17.01.2018 | 18:13 ---Feng Shui 1 könnte da vielleicht einen Blick wert sein. Das System schafft eigentlich ganz gut den Spagat zwischen Actionreich und Detailliert. Es gibt eine ganze Anzahl unterschiedlicher Stile. Zugegeben: Diese fühlen sich nicht immer wirklich unterschiedlich an, aber als Grundlage könnte man da bestimmt was draus machen. Das System erinnert ein wenig an Exaltet ist aber einfacher gehalten.

Man hat jede Runde je nach den Spielwerten ca. 10 Zeitsegmente. Der höchste beginnt und macht seine Aktion (ein Angriff kostet normalerweise 3 davon). Danach ist der nächsthöchste dran (oder derselbe nochmal falls er nach der Aktion immer noch den höchsten Wert hat). Kung-Fu Angriffe kosten außerdem noch Chi-Punkte. Diese füllen sich jede Kampfrunde wieder auf, man muß also nur innerhalb der laufenden Runde taktieren.

--- Ende Zitat ---

Ich rate von Feng Shui 1 generell ab. Nicht weil es schlecht ist - ich hab das damals lange und gerne geleitet - sondern weil Feng Shui 2 so viel besser ist. In FS1 sind so viele sperrige Regelteile drin, die in Feng Shui 2 einfach verbessert und gestreamlined wurden. Die Martial-Arts-"Spezialkräfte" sind im zweier zwar etwas fitzeliger, dafür ist der Rest des Kampfes im Details sehr viel besser gelöst.

trendyhanky:

--- Zitat ---Das Problem haben aber nicht nur Martial Arts-Regeln, sondern alle gesonderten Kampfregeln.
--- Ende Zitat ---

Is grundsätzlich richtig, aber bei Martial Arts besonders extrem

Vergleich mal Tony Jaa-Filme " Revenge of the Warrior – Tom Yum Goong " (der Film mit dem Elefanten"), "Ong-bak" & Co mit Umsetzungen am RPG-Tisch

Die Martial Arts-Filme von ganz früher passen teilweise sogar, denn da sind die Bewegungen streckenweise viel langsamer choreografiert  ;)

nobody@home:

--- Zitat von: hanky-panky am 17.01.2018 | 18:27 ---Die Martial Arts-Filme von ganz früher passen teilweise sogar, denn da sind die Bewegungen streckenweise viel langsamer choreografiert  ;)

--- Ende Zitat ---

Und die modernen haben gerne mal ihre "bullet time". ;) Die das Problem nebenbei mMn auch gleich recht gut illustriert -- ein- oder zweimal das Kampfgeschehen dramatisch (eventuell komplett mit überdehnter Geräuschkulisse und allem) verlangsamen, damit jeder genau mitkriegt, was jetzt in exakt dem Moment passiert, kann man durchaus machen, aber bei einem ganzen Duell durchgehend nur in Zeitlupe würde sich der Effekt doch irgendwie schnell abnutzen. >;D

Der Balanceakt zwischen handgewedelter Oberflächlichkeit auf der einen Seite und Schneckentempo bei der regeltechnischen oder sonstwie "mechanischen" Abwicklung auf der anderen ist nun mal kein ganz trivialer.

Darkling ["beurlaubt"]:
Mal als Zwischenmeldung: Ich lese noch immer interessiert mit und werkel mich parallel grade durch das in diesem Thread genannte Fight!, um vielleicht besser formulieren zu können, was mir bei der Darstellung verschiedener Martial Arts Stile fehlt oder eine Idee zu bekommen, wie das aufgebaut sein könnte, um mir das gewünschte Gefühl zu liefern.

Konkret zu Fight!: Mir gefällt die Idee, dass dieses System es erlaubt, Stile zu bauen, die in der Tat bewirken, dass Stil X mechanisch andere Optionen liefert als Stil Y. Woran ich grade noch zu knacken habe ist, wie man regelleicht Stein-Schere-Papier (Echse - Spock) mit reinbringen kann und gleichzeitig "verhindert", dass Spieler A und B sich unterschiedliche Stile basteln, die sich nur dem Namen nach unterscheiden, einfach weil beide die selben mechanischen Optionen nutzen (wollen).

YY:

--- Zitat von: Darkling am 17.01.2018 | 18:57 ---und gleichzeitig "verhindert", dass Spieler A und B sich unterschiedliche Stile basteln, die sich nur dem Namen nach unterscheiden, einfach weil beide die selben mechanischen Optionen nutzen (wollen).

--- Ende Zitat ---

Ist doch kein Problem, oder?
Wenn die Namen nur beliebige Bezeichnungen sind, sollen sie das tun, und wenn andersrum die Namen und der zugehörige Stil wichtig sind, kann man sowieso niemanden selbst einfach was basteln lassen.



--- Zitat von: nobody@home am 17.01.2018 | 18:50 ---Der Balanceakt zwischen handgewedelter Oberflächlichkeit auf der einen Seite und Schneckentempo bei der regeltechnischen oder sonstwie "mechanischen" Abwicklung auf der anderen ist nun mal kein ganz trivialer.

--- Ende Zitat ---

Wenn man das in die Spielmechanik überträgt, geht das ganz gut.
Heißt also: den normalen Verlauf recht abstrakt und die Sonderaktionen genauer beleuchten.

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