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Wie steht ihr zu "Bestrafungsmechaniken" bei Monster?

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Hellstorm:
Ich bitte auch die Definition von "Fair" auf ein Minimum zu beschränken. Fair ist ein Empfinden, was jeder anders einschätzt. Wir können gerne eine Diskussion dazu starten, was "Fair" bedeutet.

Hier soll es vorallem um den "Spass" gehen. Auch Spass ist subjektiv aber jeder kann dazu etwas sagen. Beispielsweise ob er solche Mechaniken als spassig empfinden würde oder als Bummer.

Dankeschön!

Sashael:
Als exklusives Extra eingesetzt, gibt das dem Spiel eine schöne Würze. Als Dauererscheinung ist das halt nur nervig.

In D&D vor 4E ist das Problem mit dem "Bestrafungsmonster" besonders im Bereich Untote vs Schurken zu finden. Wenn jemand einen Schurken baut und der SL spielt ohne jede Ankündigung eine Kampagne um Untote, dann ist das in meinen Augen schon arschig.

Aber vereinzelte Encounter, die ein Abweichen von Standardtaktiken fordern, sind durchaus etwas, das ich nicht missen möchte.

nobody@home:
Es gibt im "klassischen" D&D ja noch so eine Mechanik, die scheinbar gerne gerade deshalb übersehen wird, weil sie so oft zum Einsatz kommt: Monster, die gegen "normale" und auf höheren Stufen auch mal gegen die meisten magischen Waffen schlicht immun sind. Hallo, alle Nicht-Sprücheklopfer der Gruppe, wir hoffen, ihr habt jeder brav eure zum Gegner passenden Plus-Sonstwas-Tickets in der Schatztombola gewonnen, sonst dürfen die, die das nicht geschafft haben, nämlich in diesem Kampf nicht mitspielen...

Ansonsten, wie schon gesagt: Gegner mit eigenen Tricks und Kniffen, gerne, und speziell, wenn die Gruppe auf der Suche nach Monstern zum Kloppen ist, auch gerne in Terrain, wo letztere den Heimvorteil haben (ja, natürlich lebt das Meervolk unter Wasser, wenn ihr euch also mit denen streiten wollt, müßt ihr euch irgendwann schon selber naß machen...). Aber angreifbar sollten die schon bleiben, und außerdem machen mMn aktive Fähigkeiten und Taktiken meistens mehr her als ein rein passives "Okay, deine Aktion war für die Füße und nix passiert.".

ghoul:

--- Zitat von: Hellstorm am 25.01.2018 | 09:42 ---Ich bitte auch die Definition von "Fair" auf ein Minimum zu beschränken. Fair ist ein Empfinden, was jeder anders einschätzt. Wir können gerne eine Diskussion dazu starten, was "Fair" bedeutet.

Hier soll es vorallem um den "Spass" gehen. Auch Spass ist subjektiv aber jeder kann dazu etwas sagen. Beispielsweise ob er solche Mechaniken als spassig empfinden würde oder als Bummer.

Dankeschön!

--- Ende Zitat ---

Das ist ja eben das Problem. Je nachdem, an welche Edition die Leute denken, wenn sie D&D schreiben, verstehen sie etwas anderes unter Spaß und Fairness.
Für mich wäre D&D langweilig, wenn es nicht unfair wäre. Fiese Mechanismen und überraschende Immunitäten gehören für mich einfach dazu.

"Handicap" hat mir als Alternativ-Begriff für diese Spielmechanik ganz gut gefallen.

Rhylthar:
Ich unterscheide, ob mir sowas gefällt, nach unterschiedlichen Gesichtspunkten.

Grundsätzlich finde ich es gut, Spieler aus ihrer Komfortzone zu holen. Eben auch, um Kämpfe nicht zur Langeweile verkommen zu lassen.
Hatte mir hier auch schon mal ein paar Gedanken zu gemacht.

Manchmal stehe ich dem ganzen auch skeptisch gegenüber:

a)
Es wird wirklich als "Bestrafung" genutzt. Ich habe SL erlebt (und möchte nicht ausschließen, dass ich es nicht auch mal gemacht habe), die waren überfordert/überrascht von den Fähigkeiten der SC. Alle vorgesetzten Encounter wurden ohne große Schwierigkeiten zerlegt, also war ein Mittel, ganz gezielt gegen die Stärken von SC vorzugehen, ohne dass es plausibel wäre. Das ist nervig, weil es endet im Endeffekt nur im Wettrüsten, womit keiner Seite geholfen ist, was den Spielspaß angeht (imho).

b)
Es wurde explizit/implizit etwas anderes vereinbart. Man führt ja durchaus auch mal ein paar Vorgespräche, was man so spielen wolle. Und es macht für mich einen Unterschied, ob ein DM so etwas wie "Expect the unexpected!" oder "Wir ziehen den Adventure Path durch!" sagt (ist nicht das beste Beispiel, fällt gerade nichts besseres ein). Weil es dann auch Unterschiede bei der Charaktererschaffung für mich gibt. Im ersten Fall würde ich viel mehr auf Survivability (Offense/Defense) gehen, während sonst vielleicht auch eine Glasscannon in Frage kommt.

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