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Black Panther
alexandro:
Ich denke nicht, dass der Teil überflüssig war. Es war nicht notwendig, dass er unbedingt in Südkorea spielen musste (hätten auch die USA oder Hong Kong oder Madripor oder Südamerika oder sonstwo sein können), aber die Handlungsentwicklungen die dort passiert sind, waren schon wichtig.
Teylen:
Ich war in dem Film am Freitag hin und fand ihn klasse.
In meinen Augen setzt er sich qualitativ deutlich von den anderen Marvel-Superhelden-Filme die ich sah ab. Irgendwie finde ich es fast etwas Schade, dass es jetzt erstmal mit dem Avengers-Kitchensink weitergeht, anstelle das man mehr Black Panther bekommt.
Wobei mir der Film auch weniger Lust auf Superhelden Filme machte, als auf weitere Filme im Genre des Afro-Futurismus, respektive der entsprechenden Fantasy. Ich war auch ein wenig überrascht wie gut Marvel mit diesem Film die Etablierung eines fiktiven Land sowie fiktiver Stadt als primärer Handlungsort gelang.
Die Einbindung anderer Länder respektive Kontinente fand ich, gerade vor dem Hintergrund, recht organisch.
Das heißt es ergibt in meinem Augen Sinn, dass ein Film der hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent spielt, die Handlung jenseits dessen nicht auf die USA oder den amerikanischen konzentriert, sondern auch ein Segment in Asien schafft. Den Versuch hierbei einem chinesischen Publikum den Bauch zu rubbeln vermag ich nicht zu erkennen, zumal es sich um Süd-Korea handelte.
Hinsichtlich der Charaktere fand ich lediglich Everett irritierend. Nahm ihn dann jedoch als Relikt aus und Anknüpfungspunkt zu dem MCU hin. Zumal sich seine Rolle nicht allzu aufdringlich gestaltete. Auch wenn ich mich ein wenig fragte weshalb man ihn nicht nimmt, behandelt, betäubt und dann zurück schleppt.
Klaw wiederum gefiel mir durchaus gut. Sowohl hinsichtlich der Charakterisierung als auch des Schauspiel. Er ist definitiv einer der gelungenen Marvel-Bösewichte. Auch wenn er von Killmonger etwas an die Wand gespielt wird.
Überhaupt gefielen mir in diesem Fall die Zeichnung der Antagonisten.
--- Zitat von: Selganor am 17.02.2018 | 21:19 ---Kann mir jemand in der deutschen Fassung drin war mal hier schreiben ob irgendwas vom "Afrikanischen" in der Synchro uebrig geblieben ist?
--- Ende Zitat ---
T'Challa und auch sein Vater haben einen gewissen Akzent in der Sprechweise drin.
Die restlichen Charaktere sprechen, meine ich zumindest mich zu erinnern, normales Deutsch. Ein Umstand der mich zunächst etwas irritierte, den ich dann jedoch im Rahmen dessen, dass in der deutschen Synchronisation die diversen Akzente durchgebügelt werden, angenehm war.
tartex:
Also das T'Challa im englischsprachigen Original einen so dicken Akzent hat, ist schon genial.
Hätte nicht gedacht, dass sowas bei den Focus Groups in den USA durchgeht.
Teylen:
Erfreulicherweise kommt er auch beim Box Office wohl sehr gut an:
Box Office: Black Panther schlägt Civil War und Age of Ultron 8) ^-^
Kowalski:
Mein Problem an Civil War ist das da so WENIG Zeit pro Superhelden investiert wird das es einfach nur ein Schaulaufen der Namen und keinerlei dauerhafte Handlung hat.
Auch Infinity War könnte in die gleiche Falle laufen.
Das ist zwar schöner Fan Service, aber eine doofe Erzählung.
Auch in einem Rollenspiel spielen wir nicht zu 20, wir spielen als einen Handvoll (max 2 Handvoll) Spieler.
Mehr und die meisten gehen unter.
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