Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Beliebtheit von Rassen und Feats
Edwin:
--- Zitat ---Es ist halt nunmal so, völlig unabhängig von der "Sportart", dass sehr viele ihrer Anhänger auf einem technisch sehr sehr niedrigen Niveau rumgurken und auch überhaupt keinen Ehrgeiz haben, daran etwas zu ändern.
Das deckt sich etwa mit einer aktuellen Umfrage in einer großen FB-Gruppe zum Thema Rollenspiel, wo sich knapp die Hälfte der Teilnehmer als Bauergamer outen.
--- Ende Zitat ---
Beim Rollenspiel kommt noch hinzu, dass nicht mal klar ist in welcher Disziplin "Leistung" erbracht wird. Im Hochsprung ist klar ich will über eine möglichst hohe Latte, beim Schach will ich den Gegner Matt setzen...aber im Rollenspiel kann Leistung auch daraus bestehen, einen die Gefühle eines Halborkbarbaren der gerade seinen Blutsbruder verloren hat möglichst authentisch darzustellen.
Sprich: selbst sehr ambitionierte Rollenspieler können absolute "Bauerngamer" sein, wenn sie in der falschen "Disziplin" Leistung anstreben.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Feuersänger am 2.03.2018 | 15:08 ---Es gibt ja durchaus diverse Organized Play Formate, in denen die Rahmenbedingungen so genau wie möglich definiert sind, damit jeder Teilnehmer die gleichen Chancen hat. Dadurch sind dann - im Idealfall - die Leistungen durchaus vergleichbar. Allerdings glaube ich auch, dass nur ein kleiner Teil aller Spieler überhaupt je an sowas teilnimmt. Die einen interessieren sich gar nicht dafür, die anderen haben schlicht keine Gelegenheit. Wenn ich einen Tip abgeben soll, etwa wieviele Pathfinder-Spieler auch PFS spielen, würde ich sagen: vielleicht 1%. Und das könnt schon hochgegriffen sein.
--- Ende Zitat ---
Interessehalber: wie ist dann Deine persönliche "Mischung" bzw Herangehensweise bei einer Deiner normalen Sitzungen DnD/PF? (Dein Spielstil würde dann ja zudem andere Leute mit ähnlich hohem "technischen Niveau" benötigen)
Maarzan:
Ich vermute ja, dass Leute denen Feats etc am Herzen lagen erst gar nicht zu D&D5 gewechselt sind oder sich schnell wieder verabschiedet haben.
afbeer:
@ Talent
In meiner Filterbubble wird nur das Variant Human Talentgenommen bei PCs mit Spellslots.
PCs ohne Spellslot haben eines wie Great Weapon Master oder Ähnliches.
Attribute sind wertvoller als so manches Talent.
@Rasse
Hier gibt es keine Bevorzugungungen. Alle Rasen sind gleichermaßen vertreten.
Feuersänger:
--- Zitat von: Pixellance am 2.03.2018 | 15:36 ---Interessehalber: wie ist dann Deine persönliche "Mischung" bzw Herangehensweise bei einer Deiner normalen Sitzungen DnD/PF? (Dein Spielstil würde dann ja zudem andere Leute mit ähnlich hohem "technischen Niveau" benötigen)
--- Ende Zitat ---
Hm, wie soll ich das jetzt kurz beschreiben. Also zunächst mal, es ist gar nicht nötig dass alle bis zum Anschlag powergamen. (Zumal gerade die 3E sowieso schnell dysfunktional wird wenn man es mit dem Optimieren übertreibt.) Aber es muss halt jeder seinen Beitrag leisten -- vergleiche dazu den Thread zu "Hammer, Arm und Amboss" im 3E-Bereich. Sprich, Nischenaufteilung ist wichtig. Es muss nicht jeder der Optimierungs-Pro sein, aber dann sollte man halt zumindest Tips und Vorschlägen zur mechanischen Gestaltung seines Charakters gegenüber aufgeschlossen sein.
Dann: ich bevorzuge Kampagnenspiel, nicht nur um meinem Toon beim wachsen zuzusehen sondern genauso um die Storyline der Kampagne zu erleben. Es ist mein erklärtes Spielziel die Kampagne zu einem glücklichen Abschluss zu bringen. Dazu hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn die SCs kompetent sind und entsprechend die Handlung vorantreiben können. Es ätzt ungemein, wenn man an einem einzelnen Speedbump-Encounter einen ganzen Abend verplempert; und es ätzt noch extrem viel mehr, wenn man aufgrund von Kompetenzmängeln Charaktertode beklagen und Ersatz einführen muss. Die Gruppendynamik ist schließlich auch Teil der Kampagne. Kurz, ich baue und optimiere meinen Charakter, um ihn möglichst lange spielen zu können.
Und schließlich: selbst wenn der Speedbump der einzige geplante Kampf für den Abend ist, bring ich den lieber schnell zum Abschluss und hab dann mehr Zeit fürs Rollenspiel, als stundenlang der Gruppe beim Rumstolpern in Benny-Hill-Manier zuzusehen.
--
Anyway, nochwas direkt zum Thema:
Wenn ich mal wieder 5E zu spielen komme, würde ich in Sachen Feats auch erstmal sondieren, wie der SL zu leiten gedenkt. Es gibt so einige Feats, die potentiell sehr mächtig sind, aber auch vom SL komplett negiert werden können. Wenn ich damit rechnen muss, dass meine Investitionen derart entwertet werden, werde ich von den entsprechenden Auswahlen Abstand nehmen.
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