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[Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
Zouan81:
So. Ich habe mich mal etwas durchgearbeitet mit Fokus auf die Kernregeln.
Die Grundidee, Western und Science Fiction miteinander zu kombinieren, finde ich schon sehr innovativ.
Es kommt ja schon einiges an Regeln auf einen zu, die man kennen und verstehen muss.
Gut finde ich die Idee, Würfelpools aus der Kombination von Attributen und Fertigkeiten zu bilden. Unter Umständen kommen natürlich auch viele Würfel zusammen (so dass man wahrscheinlich auch einen Würfelbecher benötigt ;) ).
Die Regel, dass man bei Tests alle Würfel miteinander zu einer Summe addiert ist einfach und leicht zu verstehen. Mit den Pasch- und Patzer-Regeln musste ich etwas genauer gucken.
Effekte durch Paschs und Paschgröße anzubieten, finde ich gut umgesetzt. So hat man als SL mehrere Optionen, den Ausgang einer Aktion zu bestimmen. Das macht es noch einmal spannend.
Wenn ich das mit den Tags richtig verstanden habe, waren das bestimmte positive oder negative Effekte, die durch die Charaktergenerierung einfach vorhanden sind oder Ingame erschaffen oder zerstört werden können und den Ausgang von Aktionen beeinflussen können. (Da muss ich mich vielleicht noch mal schlau machen).
Dann gab es ja noch Karma, was man wohl auch durchs entsprechende Rollenspiel erwerben und wieder einsetzen kann.
Insgesamt finde ich, dass es ein sehr gut ausgearbeitetes System ist, wo ich als Leser erkennen kann, dass der Autor sich die Regeln gut durchdacht hat und die Kombinationen der Regeln auch wirklich Sinn ergeben.
Vom Regelvolumen her würde ich es jetzt nicht unbedingt als Einsteigersystem einordnen, ich gehe aber schon fast davon aus, dass Du als Zielgruppe eher die erfahreneren Spieler im Visier hast, die die Kernregeln durch ihre Rollenspielaffinität schneller erfassen können.
Man darf davon ausgehen, dass in 472 Seiten (dazu noch gut designte Seiten) verdammt viel Arbeit drinsteckt.
Das Setting habe ich jetzt erst noch etwas überflogen. Meistens befasse ich mich mit einem Setting intensiver, wenn unmittelbar bevorsteht, dass ich das System spiele. Es gibt wohl aber eine ganze Bandbreite an Spezies und Fraktionen, die in der Milchstraße existieren, von humanoiden Mischwesen bis hin zu Schimären ist ja vieles dabei. :d
Wäre ja auch gut möglich, dass es mal bei einer Con zum Einsatz kommt. Aber ich schätze, dass Du es selbst schon bei einer Con vorgestellt hast, oder?
Doc-Byte:
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Gut finde ich die Idee, Würfelpools aus der Kombination von Attributen und Fertigkeiten zu bilden. Unter Umständen kommen natürlich auch viele Würfel zusammen (so dass man wahrscheinlich auch einen Würfelbecher benötigt ;) ).
--- Ende Zitat ---
Das absolute Maximum liegt bei 13W, aber dafür müssen schon ein Attribut auf dem Maximalwert von 5, ein ebenfalls maximierte Fertigkeit (sprich mit einer Spezialisierung von 5) und ein Großer Vorteil (+3W) zusammen kommen. - Shadowrun Veteranen würfeln das mit einem müden Lächeln aus der Hand, wären der Rest nach dem Würfelbecher greift. ~;D
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Wenn ich das mit den Tags richtig verstanden habe, waren das bestimmte positive oder negative Effekte, die durch die Charaktergenerierung einfach vorhanden sind oder Ingame erschaffen oder zerstört werden können und den Ausgang von Aktionen beeinflussen können. (Da muss ich mich vielleicht noch mal schlau machen).
--- Ende Zitat ---
Tags selbst sind erstmal nur Eigenschaften, die eine Person, ein Gegenstand oder ein Ort hat / haben kann. Ein "positiver oder negativer" Effekt kann daraus gezogen werden, wenn man diese Eigenschaft ausnutzt bzw. anwendet. Bspw. kann so Karma gewonnen werden.
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Dann gab es ja noch Karma, was man wohl auch durchs entsprechende Rollenspiel erwerben und wieder einsetzen kann.
--- Ende Zitat ---
Ja, Karma hat neben seinem praktischen Nutzen im Spiel vor allem das Ziel, das aktive Rollenspiel zu förden.
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Vom Regelvolumen her würde ich es jetzt nicht unbedingt als Einsteigersystem einordnen, ich gehe aber schon fast davon aus, dass Du als Zielgruppe eher die erfahreneren Spieler im Visier hast, die die Kernregeln durch ihre Rollenspielaffinität schneller erfassen können.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, dass die Regeln tatsächlich sowohl erfahrene Spieler, als auch Einsteiger erreichen können. Wer sich schon etwas auskennt, wird natürlich schneller reinfinden und vor allem als SL leichter Episoden (aka Abenteuer) vorbereiten können. Aber durch meinen Ansatz vom Setting über die vollständigen Regeln bis hin zum umfangreichen SL Kapitel alles in ein einziges Buch zu packen, ist Star Reeves auch für Einsteiger inteessant, weil man außer diesem einem Buch und ein paar W6 nichts braucht, um potentiell für eine lange Zeit spielen zu können. Das senkt mMn deutlich die Einstiegshürde.
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Das Setting habe ich jetzt erst noch etwas überflogen. Meistens befasse ich mich mit einem Setting intensiver, wenn unmittelbar bevorsteht, dass ich das System spiele. Es gibt wohl aber eine ganze Bandbreite an Spezies und Fraktionen, die in der Milchstraße existieren, von humanoiden Mischwesen bis hin zu Schimären ist ja vieles dabei. :d
--- Ende Zitat ---
Ja, die Zahl an Spezies und Gruppierung ist relativ hoch. @Galatea hat zuletzte darauf hingewiesen, dass die Tiefe darunter stellenweise etwas leidet, was ich mir notiert habe und im Hinterkopf behalte.
--- Zitat von: Zouan81 am 15.03.2026 | 21:56 ---Aber ich schätze, dass Du es selbst schon bei einer Con vorgestellt hast, oder?
--- Ende Zitat ---
Persönlich hab ich es noch nicht geschafft, obwohl ich mehrere Anläufe unternommen habe (inlusive ausgedruckter und laminierter Charakterbögen, die ich auf gleich mehreren Cons neben dem Basis-Handbuch extra dabei hatte :-\). Irgendwas blockiert mich da, seitdem ich eine Art "SL Burnout" hatte. Dabei war ich früher mal auf x Cons im Jahr und hab während meiner Zeit im Pegasus Support Team u.a. für wild fremde Menschen auf der Spiel in Essen Shadowrun Einführungsrunden geleitet. Eigentlich weiß ich, dass ich Con Runden leiten kann, aber der Kopf will momentan nicht mitmachen. Ich hab mir zum Ziel gesetzt, das dieses Jahr endlich zu überwinden. - Also, falls jemand aus der Gegend zwischen Rhein und Ruhr kommt und Ende April Zeit hat, vielelicht fiele es mir mit "Bekannten" am Tisch leichter. :think:
Aber @pharyon hat eine (Con-)Testrunde mit der ersten Fassung der Einführungsepisode geleitet, bei der ich mich als Beobachter an den Tisch gesetzt habe. Die Erfahrung daraus ist mit in die Überarbeitung und Neufassung der Einführungsepisode eingeflossen, bei der pharyon mit sehr geholfen hat. :d
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