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[Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel

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pharyon:

--- Zitat von: Doc-Byte am 22.06.2026 | 17:14 ---Ich würde das Buch grundsätzlich gerne im Laufe des Jahres komplett fertig stellen. Ein sehr traditionsbehaftet Datum wäre natürlich die "Spiel" im Oktober (nicht das ich mir da einen Stand leisten könnte... :o)*, aber vier Monate sind schon sehr ambitioniert für so ein Hobbyprojekt. Gerade zur Sommerzeit, wo man meistens spürbar weniger Zeit drinnen und am Rechner verbringt als im Winter.

--- Ende Zitat ---
Hey, bis Oktober ist sportlich - aber vielleicht klappt's ja.

Okay, anbei ohne Zeitvorgabe ein paar Meilensteine:
1. Beschreibung der Big Player inkl. relevanter NSCs (1-3 je Fraktion vielleicht?)
2. Skizzierung der möglichen Pfade / Ergebnisse
3. Ausgestaltung der Szenarien
4. Wrap-up

Das Gute ist, dass wir hier - sobald wir einen Modus haben, den sollten wir vielleicht gemeinsam erarbeiten - parallel an so ziemlich allen Meilensteinen arbeiten können. Nur bei 2. spielen wir etwas Ping-Pong, bis es passt. Wir schaffen das!  8)

p^^

Doc-Byte:

--- Zitat von: pharyon am 30.06.2026 | 22:05 ---Hey, bis Oktober ist sportlich - aber vielleicht klappt's ja.
--- Ende Zitat ---

Ich hab ja nicht Anfang Oktober gesagt. ;D ;) Nee, im Ernst, ich glaube so ein grobes Ziel kann helfen, fokussiert zu sein. Wenn es etwas länger dauert, dauert es halt länger, aber ich will möglichst nicht in Konkurrenz zu GTA6 treten, auch wenn der Zug eigentlich schon abgefahren ist... ~;D


--- Zitat ---1. Beschreibung der Big Player inkl. relevanter NSCs (1-3 je Fraktion vielleicht?)
--- Ende Zitat ---

Ich fang einfach schon mal etwas an. Mehr Fraktionen dann später oder morgen. :)

Fraktion: Mechas

Als Kollektiv bzw. Zentrale KI mit Drohnen gibt es nur eine Persönlichkeit. Allerdings besteht die Möglichekit, dass sich eine unabhöngige KI entwickelt, wenn ein Teil des Kollektivs über längerer Zeit vom Rest abgeschnitten ist und unabhängig agiert. Die zentrale KI versucht, dem aktiv entgegenzuwirken (vielleicht geht sie sogar so weit, eine Art von degenerativer Selbstzerstörung in Drohnen mit Langzeitmission einzubauen?).

Handlungsmotive: Die Kontrolle über "alle" biologischen Lebensformen erlangen, um letztendlich Konflikte und Kriege unter diesen zu beenden. Der dafür erforderliche Konflikt mit dem Terransichen Sternenbund als lokale Hauptmacht / größter Gegenspieler wird als notwendiges Übel akzeptiert. Die Krull werden als Werkzeug zum Ereichen dieses Ziels gesehen, nicht als gleichberechtigte Verbündet. - Sollte es zur Entwicklung einer eigenständigen KI aus einer isolierten Krull Guppe kommen, können sich die Handlungsmotive völlig unterscheiden und der Sternenbund könnte sogar als Partner erkannt werden (nur wie macht man ihm klar, dass man mit dem Mecha Kollektiv nichts mehr zutun hat, wenn man genauso aussieht?).

Fraktion: Oder of the New Dawn

Angehöriger biologische Spezies, die sich der Subkultur der Kybos zugehörig fühlen. Sie wurden von den Mechas mit der Bereitstellung von umfangreichen kybernetischen Modifikationen umworben und bilden jetzt eine Art Hilfstruppe, die aber über die wahren Motive der Mechas im Unklaren gelassen werden.

Motive: Dienst für die Mechas im Gegenzug für ihre kybernetischen Upgrads. Loyalität gegen materielle Belohnung. Zumindest in Teilen psychische Abhängigkeit / Sucht von/nach mehr Kybernetik.

Mögliche Splittergruppen: Nicht alle Kybos, die mit den Mechas in Kontakt geteten sind, sind diesen "verfallen". Es ist möglich, dass sich einzelene Personen von dem Orden losgesagt haben oder diesem nach dem initialen Kontakt nie beigetreten sind. Sie wissen nichts näheres über die Mechas, haben aber vielleicht gewisse Einblicken in den Orden, die für die Star Reeves aufschlussreich sein könnten. Manche dieser Kybos haben vielleicht sogar bereits Mechatech Implantate erhalten, bevor sie sich losgesagt haben.

Wichtige Persönlichkeiten: tba

Fraktion: Krull

Eine lokale Macht, die expansiv agiert und dabei in ihrem Grenzgebiet mit den Siedlern aus dem Orion Arm in Konflikt um neue Welten geraten ist. Die Krull waren dank terransicher Technik eines frühen Siedlerschiffes, vor allem dem Hyperantrieb, lange Zeit eine der fortschrittlichsten lokalen Fraktionen und daher für die eroberten Völker tatsächlich attraktiv, da sie interplanetarischen Handel, Fortschritt und oft wirtschaftliche Verbesserungen brachten.

Motive: Ausdehnung des Herrschaftsgebietes. Die Krull unterdrücken keine Völker, sie absorbieren deren Kulturen und in ihrem Reich können auch Angehörige andere Spezies zu Einfluss und Wohlstand kommen, auch wenn die meisten Entscheidungsträger tatsächlich Krull sind. Der Einfluss der Nachfahren der Terransichen Siedler bleibt unklar. Die Krull sehen im Terranischen Sternenbund und seinen Verbündeten einen Konkurrenten um Einflussgebiete und wollen diese verdrängen bzw. die Herrschaft über deren Welten erlangen. Die Krull sind aber keine Kriegstreiber und rohe Gewalt ist gewöhnlich eher ihre zweite oder dritte Wahl.

Wichtige Persönlichkeiten: Im Kontext der Kampagne sollten das loakl agierende Vertreter der Krull sein. Bspw. die Agenten, die in der Kampagne eine Rolle spielen und vielleicht ein lokaler Komandant.

Mögliche Unterfraktionen: Einerseits fallen die Rebellen darunter, zum anderen ist es denkbar, dass es auch bei den Krull eine Fraktion gibt, die eine friedliche Beilegung des Konfliktes mit dem Sternenbund und den Jodun anstrebt, aber innerhalb der Krull Domäne nicht offen in Erscheinung treten kann, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Ansonsten gibt es natürlich auch bei den Krull simple Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten könnten.

Fraktion: Dragonforce Krosaren

Von den Krull angeworbene Piraten, die als Freibeuter dem Sternenbund und seinen Verbündeten Schaden zufügen (sollen). Hierbei handelt es sich um eine Gegenreaktion auf die Aktivitäten der Rebellen, die im Lauf der Kampagne eintritt.

Motive: Rein "wirtschaftlich". Die Krull bieten den Piraten gegen Abgabe eines Teils ihrer Beute sichere Häfen, Reperaturen und freie Ausrüstung.

Wichtige Persönlichekiten: Es ist denkbar im Lauf der Kampagne Edward Stokes als Kopf der Korsaren aufzubauen.

Mögliche Unterfraktionen: Diverse möglich, da die Korsaren relativ lose verbunden sind und meistens individuell agieren. Vielleicht sind einzelne Kapitäne mit der generellen Richtung die Stokes (oder ein anderer Anführer) macht, nicht (immer) einverstanden. Oder jemand nimmt die Ausrüstung der Krull an, behält die Beute dann aber lieber für sich.

Doc-Byte:
So, weiter im Text...

Fraktion: Verschwörer innerhalb des Sternenbundes

Motivation: (Zumindest auf längere Sicht) beseitigung der Bedrohung druch die Krull unter Umgehung der "moralischen Zwänge", die einem der Sternenbund auferlegt.

Vielleicht gibt es diese Strömung ja schon länger- eigentlich macht es sogar Sinn. Und es ist denkbar, dass sie sich auch auf andere Gruppen erststreckt. Bsw. Personen aus dem Imperium. Als die (vermeintliche Superwaffe) entdeckt wird, will man diese an sich bringen, um sie gegen die Krull einzusetzen oder zumindest einsetzen zu können, statt sie zur Analyse in die Kernwelten zu überführen.

Mögliche Untergruppen: Radiakel (wie müssen diese Waffe haben und sofort einsetzten) und Gemäßigte (wir müssen tun, was zu tun ist, aber Massenmord an Zivilsiten geht zu weit), vielleicht hat Sektion I diese Gruppierung auch schon auf dem Schirm und (einen) Informaten oder sogar Agenten darauf angesetzt, mit dem die Star Reeves zusammenarbeiten könnten

Fraktion: FarHorrizon Industies

Der Transgalaktische Konzern kommt in wiederholt in der Kamapgne vor. Relevante Einzel-NCSs wären spontan: Der CEO des Nu Texas Sektors, der Leiter der Sicherheitsabteilung im Nu Texas Sektor, der Direktor von Dantes Inferno und evtl. sein lokaler Sicherheitsleiter, der leitende Direktor im Houston System, der verantwortliche Chefmediziner im Houston System, der Sicherheitsbeauftragte im Houston System, ein (externer) Exobiologe im Houston System

Fraktion: Protestler im Houston System

Motivation: Verhinderung der energetischen Anzapfung von Houson durch das geplanete / in Bau befindliche Houston Transgate, Schutz der (vermuteten) einehimischen Lebensformen auf Houston III (Gasriese)

Untergruppen: Einfache Campbewohner, Campbewohner mit wissenschaftlichem Hintergrund, die Terrorgruppe aus einigen Shami und einer G² Zelle. Dazu evtl. ein dediziert ausgearbeitete Person als "Anspielpartner" bei den Medienvertretern vor Ort

Fraktion: Regulatoren

Motivation: Nach außen hin die Bekämpfung krimineller Gruppen und Machenschaften im Nu Texas Sektor, nach innen hin wird man mehr und mehr selber zu einer kriminellen Gruppe und ist primär auf persönliche Bereicherung aus.

Untergruppen: Anhänger der ursprünglichen Agenda als selbserklärte Ordnugnshüter und Vertreter der primäre materiell orientierten Strömung

Individuelle NSCS: Anführer der Regulatoren, Jessie Blue und sein Brunder, mögliche Einbindung von Jessica Carter (vgl. Plotaufhänger Ein Sommernachtsalbtraum)

Fraktion: Renewed British Empire

Kommt hier und da mehr am Rande der Kampagne vor.

Motivation: Sicherung des eigenen Territoriums gegen Kriminelle und Angriffe von außen (spezielle im Nu Texas Sektor die Krull), der Terranische Sternenbund ist ein taraditioneller Verbündeter und Partner.

Hervorgehobene Persönlichkeiten: Jonathan Stuard-Grey aus dem Episodenaufhänger Operation Maskenball könnte als interessanter und bedeutsammer NSCs über die Zeit aufgebaut werden 

Galatea:
Ich hätte da ein paar praktische Fragen, zu viel grundlegenderen Dingen.


Sind Krull wie Reptilien wechselwarm? Damit wären arktische Planeten und Klimazonen für sie ja direkt ziemlich uninteressant bzw. die Krull wären auf andere Spezies angewiesen (es wäre zumindest ein großer Vorteil sie zu haben), um z.B. Bodenschätze in (sub)arktischen Klimazonen abzubauen. Schon gemäßigte Zonen wären für die dann als Siedlungsgebiet ja eher suboptimal. Das wäre eine großartige Grundlage für semi-autonome Koexistenz bei der die "absorbierten" Spezies die Habitate besiedeln, an denen die Krull selbst eher wenig Interesse haben (die Vergabe von Land könnte sogar ein echtes Argument sein dem Reich bezutreten).
Von der Beschreibung her muss ich sagen erinnern mich die Krull ein bisschen an das frühe Osmanische Reich, die haben eine ähnliche Politik gefahren.

Wie ist das Verhältnis der Coolaanie (Space Koalas) zu Treppen? Ist die Standard-Kohabitat-Treppe eine Wendeltreppe mit einer Kletterstange in der Mitte oder gibt es einfach flächendeckend Aufzüge/Antigravschächte (wenn ja, was ist dann mit Notausgängen)?

Wie sieht die Nahrungswirtschaft der Kat'ol (Wolfsmenschen) aus? Sind die eher wie Hunde (also Quasi-Allesfresser) oder eher wie Wölfe (reine Fleischfresser). Falls letzteres, ist bei denen dann einfach die Siedlungsdichte geringer (weil Viehwirtschaft weniger effizient im rohen Kalorienoutput ist als Ackerbau) oder züchten die ihr Fleisch mittlerweile im Labor/Bioreaktor?


Wieso setzten die Cothan (Fischmenschen) ihre Kuppeln unter (Luft-)Druck? Pflanzen wachsen bis zu einer maximalen Tiefe von 200m (da die Cothal als deutlich lichtempfindlicher als Menschen beschrieben werden, was auf einen eher dimmen Stern hindeutet, liegt die Unterwasservegetationsgrenze auf Lamesa III wahrscheinlich eher so im Bereich von 80-100 Metern), das ist jetzt nicht unbedingt eine Tiefe in der Druck sehr relevant wird (geübte Menschen können ohne Sauerstoffgerät auf etwa 100m tauchen, und das als rein terrestrische Spezies).
Da die Spezies ohnehin semi-aquatisch ist (also auch an Land zurechtkommt) und nichts darüber im Text steht, dass ihr Planet eine sehr dicke Atmosphäre hat, scheint mir das ein ziemlich unnötiger Aufwand.

Was ich allerdings sehr cool fände, wären Städte in denen sich geflutete Architektur mit Trockenarchitecktur abwechselt (also ein Teil der Stadt ist trocken, ein Teil ist mit Wasser geflutet) bzw. beide Strukturen ineinander verwoben sind (und durch Flutungsportale getrennt, so dass man innerhalb von ein paar Sekunden von einem System auf das andere wechseln kann).


Was im Hinblick auf die Jandos (Vogelmenschen, deren Heimatwelt leider nicht beschrieben wird) evtl. interessant ist, es gibt neue Erkenntnis zu Federn, die nicht zum fliegen da waren (tatsächlich waren die Federn vor dem Flug da). Einerseits können Federn natürlich wie Fell zur Isolation dienen, aber es gab auch kleinere Raubsaurier, die sie als Schmuckstücke und zur "Laufassistenz" benutzt haben (der Saurier ist nicht wirklich geflogen, hat aber im Sprint die Flügel als Gleitfläche benutzt und konnte so ziemlich enorme Sätze machen). Beim Ursprungshabitat hättest du also Optionen - Urwald mit 500 Meter hohen Riesenbäumen geht genauso wie endlose Steppe oder sogar subarktisches Klima (oder auch alles, Planeten haben ja selten nur eine Klimazone).

Doc-Byte:

--- Zitat von: Galatea am  4.07.2026 | 12:41 ---Ich hätte da ein paar praktische Fragen, zu viel grundlegenderen Dingen.
--- Ende Zitat ---

Zu grundlegenden Fragen, gibt es grundlegende Antworten von mir. ;D ;)

Ursprünglich war mein Gedanke bei den nicht-menschlichen Spezies, dass die Evolution irgendwo anders abgebogen ist und sich die Spezies so an die besonderheiten ihrer jeweiligen Heimatwelt angepasst haben. Dabei habe ich mich anfangs daran orientiert, was es im Tierreich (bei Säugetieren) für Eigenschaften gibt, die theoretisch auch eine humanoide Spezies entwickeln könnte. Später sind dann die exotischeren Spezies wie Krull, Jodun und T'siss dazu gekommen und haben das Konzept zugegebener Maßen etwas aufgeweicht. Trotzdem gibt es das Grundkonzept, dass die verschiedenen Spezies durch die Aktivitäten der "Erbauer" auf einer tiefgreifenden Ebene miteiander verwandt sind. (Zumindest die im Buch vorgestellten.)


--- Zitat ---Sind Krull wie Reptilien wechselwarm? Damit wären arktische Planeten und Klimazonen für sie ja direkt ziemlich uninteressant bzw. die Krull wären auf andere Spezies angewiesen (es wäre zumindest ein großer Vorteil sie zu haben), um z.B. Bodenschätze in (sub)arktischen Klimazonen abzubauen. Schon gemäßigte Zonen wären für die dann als Siedlungsgebiet ja eher suboptimal. Das wäre eine großartige Grundlage für semi-autonome Koexistenz bei der die "absorbierten" Spezies die Habitate besiedeln, an denen die Krull selbst eher wenig Interesse haben (die Vergabe von Land könnte sogar ein echtes Argument sein dem Reich bezutreten).
Von der Beschreibung her muss ich sagen erinnern mich die Krull ein bisschen an das frühe Osmanische Reich, die haben eine ähnliche Politik gefahren.
--- Ende Zitat ---

Nein, (echte) Reptilien sind sie keine. Aber das bedeutet nicht, dass man deine Idee grundsätzlich nicht aufgreifen und in angepasster Form nutzen könnte. Denn sie liefert einen schönen, guten zweiten Grund, warum die Krull auf eroberte Spezies attraktiv wirken können. :think:
Was das historische Vorbild angeht, hatte ich (für Teilaspekte) tatsächlich ein wenig das römische Imperium vor Augen.


--- Zitat ---Wie ist das Verhältnis der Coolaanie (Space Koalas) zu Treppen? Ist die Standard-Kohabitat-Treppe eine Wendeltreppe mit einer Kletterstange in der Mitte oder gibt es einfach flächendeckend Aufzüge/Antigravschächte (wenn ja, was ist dann mit Notausgängen)?
--- Ende Zitat ---

Coolaanie sind eher so eine Art humanoiden Lemuren. - Wobei ich noch mal betonen sollte, dass ich die Spezies nicht als "vermenschlichte Tiere" betrachte, sondern es Humanoide Wesen sind, die aus Evolutionsgründen Eigenschaften haben, die auf der Erde unter Tieren vorkommen. Die Bilder können da leider etwas irreführend wirken, deshalb sage ich im Vorwort ausdrücklich, dass diese nur Annäherungen sind. - Es macht die Sache natürlich auch nicht leichter, dass sich meine eigene Wahrnehmung und Interpretation mit der Zeit (weiter)entwickelt hat. :think:


--- Zitat ---Wie sieht die Nahrungswirtschaft der Kat'ol (Wolfsmenschen) aus? Sind die eher wie Hunde (also Quasi-Allesfresser) oder eher wie Wölfe (reine Fleischfresser). Falls letzteres, ist bei denen dann einfach die Siedlungsdichte geringer (weil Viehwirtschaft weniger effizient im rohen Kalorienoutput ist als Ackerbau) oder züchten die ihr Fleisch mittlerweile im Labor/Bioreaktor?
--- Ende Zitat ---

Eigentlich waren die nie als "Wolfsmenschen" gedacht, das ist auch so ein Fall, wo ich ursprünglich nur eine grobe Vorstellung zum Erscheinungsbild hatte und das, was sich mit der Zeit entwickelt hat, mag irreführend wirken. Andererseits ergeben einige ihrer körperlichen Eigenschaften tatsächlich nur für Jäger Sinn. Aber auch der Mensch war ursprünglich mal primär ein Jäger.


--- Zitat ---Wieso setzten die Cothan (Fischmenschen) ihre Kuppeln unter (Luft-)Druck? Pflanzen wachsen bis zu einer maximalen Tiefe von 200m (da die Cothal als deutlich lichtempfindlicher als Menschen beschrieben werden, was auf einen eher dimmen Stern hindeutet, liegt die Unterwasservegetationsgrenze auf Lamesa III wahrscheinlich eher so im Bereich von 80-100 Metern), das ist jetzt nicht unbedingt eine Tiefe in der Druck sehr relevant wird (geübte Menschen können ohne Sauerstoffgerät auf etwa 100m tauchen, und das als rein terrestrische Spezies).
Da die Spezies ohnehin semi-aquatisch ist (also auch an Land zurechtkommt) und nichts darüber im Text steht, dass ihr Planet eine sehr dicke Atmosphäre hat, scheint mir das ein ziemlich unnötiger Aufwand.
--- Ende Zitat ---

Naja, für ein modernes Leben ist es schon praktisch, wenn man nicht permanent nass ist. Angefangen bei Kleidung über die Möglichkeit, seine Nahrung zuzubereiten bis hin zu Maschinen und Technik, die nicht so sehr auf Salzwasser stehen... Die lichtempfindlicherne Augen sind wie der Elektrosinn eine Anpassung an die Lichtverhältnisse unter Wasser. - Tatsächlich hast du aber recht, das sie im Gegenzug am Land Probleme mit grellem Tageslicht haben könnten / sollten... Vielleicht sind sie an Land ursprünglich ja nachtaktiv? :think:


--- Zitat ---Was ich allerdings sehr cool fände, wären Städte in denen sich geflutete Architektur mit Trockenarchitecktur abwechselt (also ein Teil der Stadt ist trocken, ein Teil ist mit Wasser geflutet) bzw. beide Strukturen ineinander verwoben sind (und durch Flutungsportale getrennt, so dass man innerhalb von ein paar Sekunden von einem System auf das andere wechseln kann).
--- Ende Zitat ---

Die Idee gefällt mir! :d


--- Zitat ---Was im Hinblick auf die Jandos (Vogelmenschen, deren Heimatwelt leider nicht beschrieben wird) evtl. interessant ist, es gibt neue Erkenntnis zu Federn, die nicht zum fliegen da waren (tatsächlich waren die Federn vor dem Flug da). Einerseits können Federn natürlich wie Fell zur Isolation dienen, aber es gab auch kleinere Raubsaurier, die sie als Schmuckstücke und zur "Laufassistenz" benutzt haben (der Saurier ist nicht wirklich geflogen, hat aber im Sprint die Flügel als Gleitfläche benutzt und konnte so ziemlich enorme Sätze machen). Beim Ursprungshabitat hättest du also Optionen - Urwald mit 500 Meter hohen Riesenbäumen geht genauso wie endlose Steppe oder sogar subarktisches Klima (oder auch alles, Planeten haben ja selten nur eine Klimazone).
--- Ende Zitat ---

Der Punkt ist, dass die Ursprungswelt der Jodun so weit vom Nu Texas Sektor entfern liegt, dass er für das Setting keine echte Bedeutung hat. Die Jodun Hegemonie ist ein sehr altes und weit ausgedehtes Reich, dass sich etwas als Mischung aus hellenistischem Griechenland und spätrömischer Republik beschreiben lässt. Das Zentrum hat längst die entfernten Grenzwelten aus dem Blick verloren und ist mich sich selbst beschäftigt. Deshalb haben sich die Jodun in der Nähe der Neuen Grenzwelten auch stärker den Neuankömmlingen zugewandt, die sich teilweise als wertvollere Verbündete (gegen die Krull) erweisen haben, als die eigene Zentralmacht.

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