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[Private Eye] Welche Abenteuer sind besonders gut?
Kurna:
--- Zitat von: pan narrans am 7.04.2018 | 17:23 ---Folgende Private Eye Abenteuer die ich geleitet habe, fand ich besonders gut:
Die Leiche im Moor
Ein typisches Whodunit. Die SC sind recht einfach in das Abenteuer zu bringen, da sie beim Wandern auf eine Leiche stoßen. Der Fall ist nicht sonderlich schwer und der Täter recht schnell identifiziert. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Da er jedoch von hohem gesellschaftlichen Stand ist, besteht die Aufgabe darin, lückenlose Beweise zu erbringen.Es gibt zu Beginn ein Nadelöhr (in Form einer kurzen Szene, die genau so wie im Buch ablaufen muss), ansonsten gibt es keinen Grund für Railroading. Meine Detektive sind nicht sonderlich systematisch vorgegangen, haben nicht alle Clues gefunden und den Fall dennoch gelöst. Daher würde ich behaupten "Die Leiche im Moor" ist auch was für Spieler, die wenig Erfahrung mit Detektivgeschichten haben.
Die Hilfen für den Spielleiter im Buch finde ich vorbildlich (Zeitplan, Wer macht welche Aussage, etc).
Spielzeit: Ohne Charaktererschaffung, Einführung in Regeln oder Spielwelt waren das bei meiner Runde circa 6 Stunden.
[...]
--- Ende Zitat ---
Danke noch einmal für deine Tipps. Gestern haben wir dann Die Leiche im Moor gespielt (wieder auf Abenteuer 1880 konvertiert).
Es hat gut geklappt und ist auch gut angekommen. Es war die passende Abwechslung zu unseren sonst oft etwas übernatürlichen Abenteuern.
Wir haben nur etwas zu viel gequatscht, weshalb es am Ende etwas knapp wurde mit der Zeit. Wir haben daher das Ende etwas gekürzt.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Als die Gruppe Cecil überraschte, als der gerade Edward Hare ermorden wollte, habe ich das als automatisch erfolgreich abgehakt und gesagt, dass sie ihn überwältigen (anstatt den Kampf auszuspielen). Und dann auch den Schluss nur noch erzählerisch abgehandelt.
Als Einstieg habe ich einen der Tipps aus dem Abenteuer genommen. Der Naturforscher aus der Gruppe wurde gebeten, sich an einer Tierzählung zu beteiligen und bekam die North Yorkshire Moors als Gebiet zugeteilt. Tja, und eins der Tiere, dass sie dann dort fanden, war die Bestie Mensch. ;)
Ich kann übrigens auch die Einschätzung bestätigen, dass die Aufbereitung des Abenteuers gut ist. Mit der Zeitliste und den anderen Hilfen wird man als SL gut unterstützt. :d
Kurna:
Das könnte auch für Private Eye-Fans interessant sein:
Ich habe ein Szenario für Abenteuer 1880 geschrieben, das man im Midgardforum kostenlos runterladen kann.
https://www.midgard-forum.de/forum/topic/39005-abenteuerszenario-das-erbe-des-engl%C3%A4nders/?tab=comments#comment-3313801
Das Szenario sollte ohne Probleme auch für Private Eye genutzt werden können. Immerhin mache ich den umgekehrten Transfer ja auch dauernd. ;D
Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Detektive über den großen Teich trauen, denn es spielt hauptsächlich in Kentucky. ;)
AndreJarosch:
Funktioniert bestimmt auch mit Cthulhu by Gaslight.
Kurna:
Sollte kein Problem sein. Cthulhu-Abenteuer habe ich umgekehrt auch schon konvertiert.
Kurna:
Ein wenig Thread-Nekromantie. :)
Wir haben im Sylvesterurlaub das Private Eye-Abenteuer "Das Monster von Sark" aus dem Sammelband "Auf der Spur des Grauens" gespielt, allerdings nach den Regeln von Abenteuer 1880.
Insgesamt haben wir drei Sessions von jeweils so 3 - 4 Stunden damit verbracht. Das Abenteuer hat allen viel Spaß gemacht. Ich empfinde es daher als sehr empfehlenswert. Die Konvertierung habe ich praktisch "on the fly" gemacht, dass heißt nur wenn nötig einen passenden Fertigkeitswert für die NSC überlegt. Der Einstieg war sehr einfach möglich (was bei konvertierten Private Eye-Abenteuern ja nicht immer gilt, da sie oft für offizielle ErmittlerInnen ausgelegt sind). Ich hatte einen Reporter in der Gruppe, der von seinem Chef losgeschickt wurde, um die Konkurrenz von den Daily News zu übertrumpfen.
Zum Verlauf:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Cedric Beechcroft von SPEAR habe ich nur am Rande auftauchen lassen, um die Länge des Abenteuers nicht ausufern zu lassen. Es sollte auf jeden Fall im Urlaub beendet werden, da wir uns in der Kombi nur einmal im Jahr sehen. Bei uns hatte es der Täter bis zur Entführung des sechsten Opfers geschafft. Dann wurde er von der Gruppe gestellt und und erschossen, so dass er wie im Abenteuer vorgeschlagen ins Meer stürzte. Es war aber wirklich knapp. Es gab für die Gruppe mindestens zwei, wenn nicht drei Möglichkeiten, wo sie ihn vorher hätten schnappen können. Aber jedes Mal hatten sie sich dann für einen Weg entschieden, der dazu führte, dass der Täter zunächst entkommen konnte.
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