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[Film] Solo: A Star Wars Story

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Kowalski:

--- Zitat von: Ifram am  7.06.2018 | 11:43 ---Keine Sorge, dass war nur die übliche Meinungsmache einer lauten Minderheit. Welcher Film ist schon perfekt? Das Eintrittsgeld ist nicht verschwendet, wenn du mit StarWars, Action oder SciFi was anfangen kannst.

--- Ende Zitat ---

Ich denke das ist schon sehr Geschmackssache.

Direkt nach dem Film hätte ich dem als "generische SF" 6 von 10 Sternen gegeben. Punktabzug für zu viele unverständliche Referenzen.
Der Film ist ja an einigen Stellen wirklich mit Affenzahn an irgendwelchen Referenzen zu Hans Geschichte aus Episode IV bis VI drüber gedüst und hielt sich dabei nie lange auf. Der Vorteil war das man sich nie wirklich langweilte. der Nachteil war das eigentlich nie Spannung aufkam und auch keine emotionale Bindung an irgendeinen der Charaktere. Vielleicht ein wenig an Beckett, aber dafür war der auch seltsam kalt.

Als "Fan Service" Film für Star Wars Fans denen die Charaktere aus Episode IV bis VII egal sind und der Kanon eben so würde ich 7 von 10 Sternen geben.
Zu viele Referenzen, ein Drittel oder die hälfte hätten es auch getan. Der Film hat schon Star Wars Feeling aber einige der Neuerungen passen meiner Meinung nach nicht zu Star Wars. Z.B. dieses Superfuel (was dann wieder in Episode VIII knapp ist????)
Das Cthulhu-Monster in der Wolke, die Stöpsel-Blockade des Imperiums.
Der Film verliert viel an Zuspruch weil das Witzniveau eher Harry Potter und J.K.Rowling ist als Star Warsig. Zu viel und zu flach. Plus, auf Kessel, absolut die Spannung rausnehmend/lächerlich.


Als "Hard Core Star Wars" Film für Star Wars Fans denen Han nicht so wichtig ist aber der Kanon des SW-Verse schon würde ich 4 von 10 Sternen geben.
Zu viele Referenzen, ein Drittel oder die hälfte hätten es auch getan. Super Fuel passt meiner Ansicht nach nicht zu Star Wars I bis VII. Droidenrevoluzzer passt einfach nicht zu Star Wars. Die Charaktere sind zwar nicht super detailliert in SW, hier fehlt aber das Verweilen auf der Crew von Beckett. Es geht zu schnell und zu brutal zur Sache. kaum fängt man an Rio oder Val zu schätzen, schon werden sie abgesägt. Und dann sind die Emotionen von Beckett nicht vorhanden. Mindestens bei Val hätte ich etwas Emotionale Bindung erwartet. Han ist blass, farblos. Die einzigen Figuren die mehr Tiefe und Emotionen abseits des Egoismus zeigen sind Qi'ra und Val. Bei Beckett, Llando und Han sowie Dryden ist fast nur Egoismus zu sehen (sich um seinen love-interest zu kümmern sehe ich als externen Egoismus),
Das nur weibliche Figuren vollständige Menschen zu sein scheinen ist seltsam. Das schien, auch wenn die Charaktere immer nur sehr grob skizziert wurden, in SW 1 bis SW VII anders zu sein. Männer in SW seit SW VIII: Self-Centered Egomaniacs


Als "We Love Han" Film für Star Wars Fans denen Han wichtig ist ebenso der Kanon des SW-Verse würde ich 2 bis 3 von 10 Sternen geben.
Han in Solo ist ein leeres, aufgeblasenes, großmäuliges Nichts. Inkompetent, naiv, unbedacht, impulsiv, egoistisch.
Als Proto-Glücksritter ist nur sein persönliches Glück stark, um ihn herum leiden die Menschen durch seine Eskapaden.
Großmäulig, impulsiv, egoistisch hätte ich auch erwartet. Plus deutlich mehr Hirn. Wenn jemand "General" bei den Rebellen wird erwarte ich das etwas drauf hat und
"Fast-Talk" nur eine Angewohnheit in Notsituationen ist und kein Dauer Zustand.
Han als zu groß gewordenen naiven 12-jährigen, das nervt.

Als "We Love Chewie" Star Wars Film kann man 8 von 10 Sternen geben.
Chewie ist konsistent, loyal, kompetent, brutal zu Gegnern und kräftig.
Bei Chewie, als unterdrücktem Sklaven, macht man plötzlich alles richtig was man bei Han alles vermasselt????

Mir scheinen die Macher von Star Wars zu intelligent als das das alles nur Zufall sein kann.
Naja, ich warte halt geduldig auf Euren Red Pill Moment.

Lyonesse:

--- Zitat von: Kowalski am  7.06.2018 | 12:41 ---Das nur weibliche Figuren vollständige Menschen zu sein scheinen ist seltsam. Das schien, auch wenn die Charaktere
immer nur sehr grob skizziert wurden, in SW 1 bis SW VII anders zu sein. Männer in SW seit SW VIII: Self-Centered Egomaniacs

--- Ende Zitat ---

Vollständige Menschen bei Star Wars? Sind die überhaupt erwünscht oder würden die für einen Tiefgang sorgen, der sich
so gar nicht mit dem knalligen Popcorn-Spektakel verträgt? Für mich sind das immer nur Archetypen, die höchstens in
einigen der Romane mehr Tiefe gewonnen haben. Als ''Frau'' war L3 jedenfalls weitaus interessanter als Qi'ra, und oben-
drein noch die bessere Schauspielerin. Emilia Clarke wirkte doch ziemlich gelangweilt und wer kann es ihr verdenken.

Luxferre:

--- Zitat von: Ifram am  7.06.2018 | 11:43 ---Keine Sorge, dass war nur die übliche Meinungsmache einer lauten Minderheit. Welcher Film ist schon perfekt? Das Eintrittsgeld ist nicht verschwendet, wenn du mit StarWars, Action oder SciFi was anfangen kannst.

--- Ende Zitat ---

Das weiß ich doch ;)

Das Verhältnis ist doch: 1 positive Stimme und 10 negative Stimmen. Wenn man das realisiert, verändern sich viele Wahrnehmungen schlagartig.

vanadium:

--- Zitat von: Lyonesse am 31.05.2018 | 18:14 ---Oh, interessant, dennoch gefällt mir Ricardo Richter, der ihn schon öfter gesprochen hat, besser.

--- Ende Zitat ---

Ehrenreich hat noch keine Standardstimme. Er hat zum einen noch gar nicht viel gemacht und hatte zum anderen schon 5-6 unterschiedliche Sprecher. Richter auch nur zwei mal.

Teylen:

--- Zitat von: Luxferre am  7.06.2018 | 15:22 ---Das Verhältnis ist doch: 1 positive Stimme und 10 negative Stimmen. Wenn man das realisiert, verändern sich viele Wahrnehmungen schlagartig.

--- Ende Zitat ---
Soviele negative Stimmen gibt es doch gar nicht, oder hab ich was verpasst?
Das schlimmste was ich hörte was so quasi ein "solides okay/eh' whatever".

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