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Eigene deutsche D&D Settings und Abenteuer?

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Bildpunkt:

--- Zitat von: Rhylthar am 12.04.2018 | 08:19 ---Die Frage ist doch erstmal:
Ist das lizenztechnisch überhaupt möglich?

Ulisses darf jetzt (über GaleForce 9) publizierte englische Sachen übersetzen. Aber: Eine deutsche SRD gibt es nicht. Amerikanische Verlage, die quasi eigene Sachen machen (Kobold Press, Sasquatch Game Studio, etc.) nutzen die englische SRD für ihre Sachen.

Darf ich als deutscher Verlag Regelbegriffe der übersetzten Grundregelwerke nutzen?
Ich fürchte nämlich nicht.

Und ein regelseitig generisches Setting würde wohl kaum lohnen.

--- Ende Zitat ---

stimmt ein SRD muesste man auf Deutsch erstmal unter dem Schirm der OGL so uebersetzten..ggf verkuerzt...das es den LizenzRegelwerken nicht unmittelbar ins Gehege kommt. Ggf reicht aber nur eine Uebersetzungstabelle unter OGL die die wichtigsten Begriffe uebersetzt und so kann man sich implizit auf die off. Buecher beziehen. Ein paar Sachen darf man halt nicht erwaehnen wie zb div Subklassen etc...hmmm

Weltengeist:

--- Zitat von: tartex am 11.04.2018 | 22:59 ---Ich will jetzt nicht unbedingt DSA und Splittermond verteidigen, aber sind die amerikanischen Settings wirklich in irgendeiner Form besser?

--- Ende Zitat ---

Vor allem ist ja die Frage, was das Designziel so eines Settings ist. Irgendeinen Heartbreaker schreiben, der die Vorlieben einer kleinen Zahl von Spielern trifft und dann am deutschen Markt erbarmungslos abschmiert (ich könnte da jetzt eine ziemlich lange Liste von Beispielen machen)? Oder doch möglichst viele Spieler mitnehmen? In letzterem Fall sind wir eben bei Kitchen Sink Settings, von Aventurien bis Lorakis, von den Forgotten Realms bis zum D&D-Midgard. Ich mag die auch nicht, aber ich akzeptiere die Notwendigkeit.

Malron:
Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Mehrheit der Rollenspieler (mich meist eingeschlossen) lieber Konsumiert und deshalb recht wenig Eigengewächse entstehen aus denen etwas Grosses wachsen könnte?
Es muss ja garnicht der 300 Seiten Kampagnen Band sein, sondern eine Serie von Abenteuern aus denen etwas wachsen kann, wenn der Konsument sich dafür entscheidet.

Trifft D&D nicht den Geschmack der Spieler hier? War bei mir auch sehr lange so. Habe immer mal wieder angefangen mit AD&D, 3e/3.5e,4e oder Pathfinder, aber jetzt mit 5e gefällt mir das Spiel aufeinmal. Vielleicht ist es durch diverse Internet Videos auch zugänglicher, ich habe über all die Jahre gelernt das man unabhängig vom System auch roleplay mit Taktik haben kann oder es liegt daran, dass ich kaum noch Computer rpg/mmorpg spiele, wo mich das item sammeln immer an die diversen D&D  Iterationen erinnert hat. Die 5e macht Spass, habe sogar wieder Spass am Spielleiter gefunden . Würde da halt gern auch was auch Deutschland konsumieren.

SRD ist ja scheinbar auch in andere Sprachen (Französisch?) als Basis für eigene Dinge übersetzt worden, damit die ihre eigenen Dinge machen konnten.

Derjayger:
Nach meiner Erfahrung gibt's sehr viele Eigenkreationen (3/4 aller DMs denken sich was aus?), die aber nie veroeffentlicht werden.

Dnd5 ist in Deutschland sehr verbreitet, was man an den vielen Gruppensuchen sieht.

tartex:
Das ist jetzt natürlich stark vereinfacht, aber könnte folgend sein:

Es gibt im deutschen Sprachraum da irgendwie zwei unterschiedliche Gruppierungen:

Die einen finden DIY und Lokales eher peinlich und schauen sich gerade deshalb nach dem Goldstandard von jenseits des Großen Teiches um.

Die anderen basteln gerne selbst und können sich dann leichter bei den lokalen Größen wie DSA, Splittermond oder DungeonSlayer einbringen. Wenn ich publizieren will, kriege ich da auch viel leichter die entsprechenden Kontakte zustande.


Dass in der großen D&D3-Welle aber trotzdem gar nichts gekommen ist, kann aber wohl nur eine Rechtefrage sein. Man bräuchte halt statt einem RetroKlon einen LanguageKlon. Keine Ahnung, ob Übersetzungen besser gegen Umformulierungen gesichert sind, als Texte in derselben Sprache.  8]

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