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[Serie] The Witcher (Netflix)
Thaddeus:
@Einzelgänger: Sehr schöne Zusammenfassung der Kritik! Meiner Meinung nach schrammt die Serie knallhart an der Grenze zum trash. Da ist streckenweise die alte polnische Verfilmung noch besser, auch ohne Cavill ~;D
Runenstahl:
Auch gerade fertig geguckt. Mir hat es gut gefallen.
Die Spezialeffekte sind nicht immer top. Vor allem das CGI könnte besser sein. Die gelungenen Charaktere machen das allerdings leicht wieder wett. Es gibt einige die Positiv herausstechen, andere wirken austauschbar, aber echte Ausfälle konnte ich nicht bemerken. Geralt, Moussack, Calanthe, Jaskier und einige andere gefielen mir sehr. Bei Ciri war ich zu Anfang nicht überzeugt, aber inzwischen glaube ich das sie ziemlich gut gewählt ist. So wirklich werden wir das wohl erst in Staffel beurteilen können. Die Story schwankt zwischen okay und gut.
Könnte die Serie besser sein ? Klar. Aber ich bin zufrieden mit dem was man hier geboten bekommen hat und werde gespannt die nächste Staffel erwarten. Von mir gibbet dafür 3,5 von 5 Hexermixturen.
PS: Ich bin davon ausgegangen das die Bogenschützen mit verzauberten Pfeilen geschossen haben die auf die Flaschen eingestimmt waren. Wenn gefühlt die Hälfte der Verteidiger Magier sind paßt das schon. War jedenfalls logischer als so manch andere Hollywoodschlacht (z.B. Gladiator oder Robin Hood).
PPS: Das Calanthe sich nicht erst frischmacht sondern Blutverschmiert ins Bankett platzt soll zeigen wie sehr ihr das Zeremonielle am Arsch vorbeigeht. Sie hatte es damals nicht so mit Traditionen und ist mit der Zeit nur minimal diplomatischer geworden. Ist eigentlich auch ganz normales Verhalten für Fantasy-Charaktere. Ich habe GoT jedenfalls auch weitergeguckt nachdem Tyrion verdreckt und mit Hillmen im Schlepptau in die Strategie-Besprechung seines Vaters platzt (Staffel 1). Aber vielleicht bin ich ja auch nur abgestumpft ;)
Talasha:
--- Zitat von: Runenstahl am 26.12.2019 | 00:02 ---
PPS: Das Calanthe sich nicht erst frischmacht sondern Blutverschmiert ins Bankett platzt soll zeigen wie sehr ihr das Zeremonielle am Arsch vorbeigeht. Sie hatte es damals nicht so mit Traditionen und ist mit der Zeit nur minimal diplomatischer geworden. Ist eigentlich auch ganz normales Verhalten für Fantasy-Charaktere. Ich habe GoT jedenfalls auch weitergeguckt nachdem Tyrion verdreckt und mit Hillmen im Schlepptau in die Strategie-Besprechung seines Vaters platzt (Staffel 1). Aber vielleicht bin ich ja auch nur abgestumpft ;)
--- Ende Zitat ---
Ich fand die Szene recht witzig und hab sie eher als satirische Übertreibung von Machoverhalten eingeordnet, keine Ahnung ob das korrekt ist, aber ich mag auch solche Klischees.
Heinzelgaenger:
--- Zitat von: Runenstahl am 26.12.2019 | 00:02 ---PPS: Das Calanthe sich nicht erst frischmacht sondern Blutverschmiert ins Bankett platzt soll zeigen wie sehr ihr das Zeremonielle am Arsch vorbeigeht. Sie hatte es damals nicht so mit Traditionen und ist mit der Zeit nur minimal diplomatischer geworden. Ist eigentlich auch ganz normales Verhalten für Fantasy-Charaktere. Ich habe GoT jedenfalls auch weitergeguckt nachdem Tyrion verdreckt und mit Hillmen im Schlepptau in die Strategie-Besprechung seines Vaters platzt (Staffel 1). Aber vielleicht bin ich ja auch nur abgestumpft ;)
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Der verlorene Sohn stapft mit seiner neuen Leibgarde ins Kampagnen-Zelt. Das war schon okay, zumal er seinem Vater ja ständig peinlich ist. Die Hexer Romane hingegen waren damals (vermutlich noch heute) die realistisch-vertikalsten. Geralt wird rasiert, gebadet, gekleidet und kurz gebrieft, bevor er zu den Adeligen gelassen wird. Was historisch passte und das Werk plastischer machte als die der Kollegen. Es ist ein absoluter Affront in einer Hochkultur, sich als Gebieter derart wüst und krude aufzuführen. Nicht nur das die infanteristische Kampfeskraft der 50jährigen Augenrollen hervorruft, nein, sie muss auch noch eine totale Prollkönigin sein. Eine Brienne (um nochmal GoT heranzuziehen) als Kriegerin funktioniert, weil ihre Aussenseiter-Rolle komplett durchgezogen wird. Hier werden alle Alarmsirenen schlicht ignoriert und Unmöglichkeiten aufeinandergestapelt.
Talasha:
--- Zitat von: Einzelgaenger am 26.12.2019 | 00:32 ---Geralt wird rasiert, gebadet, gekleidet und kurz gebrieft, bevor er zu den Adeligen gelassen wird. Was historisch passte und das Werk plastischer machte als die der Kollegen. Es ist ein absoluter Affront in einer Hochkultur, sich als Gebieter derart wüst und krude aufzuführen. Nicht nur das die infanteristische Kampfeskraft der 50jährigen Augenrollen hervorruft, nein, sie muss auch noch eine totale Prollkönigin sein.
--- Ende Zitat ---
Uhm sie ist zu dem Zeitpunkt in den dreißigern, oder?
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