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[Serie] The Witcher (Netflix)
Grubentroll:
--- Zitat von: Fezzik am 28.01.2020 | 11:24 ---Hab die Bücher nicht gelesen und kein Spiel gespielt und bin trotzdem froh das man mir als Normalbürger zugetraut hat die Zeitsprünge zu raffen.
--- Ende Zitat ---
ich hab nix gegen Mitdenken, aber dann sollte das verwendete Stilelement auch im Kontext Sinn machen. Bei Westworld war das die gelungene Überraschung. Da hat man sich vorher ja gar nicht gedacht gehabt, dass irgendwas seltsam ist. Und dann macht es BÄM, und man checkt dass es unterschiedliche Zeitlinien waren.
Bei Witcher dachte ich mir die ganze Zeit nur "Das ist doch alles verworrender Quatsch, was soll das?" bis man ab Folge 4 bis 5 dann überhaupt erst verstehen konnte was das alles soll.
Wenn dir sowas gefällt, okay. Ich empfinde das einfach nur als schlechtes Drehbuchhandwerk.
Aber ein jeder Jeck ist anders.
BBB:
--- Zitat von: Fezzik am 28.01.2020 | 11:24 ---Mehr Monster und weniger Möpse wäre noch ein Kritikpunkt.
--- Ende Zitat ---
Ich muss gestehen, gerade dass sie mit den Monstern eher sparsam waren, hat mir gefallen. Das ist ja eigentlich eine der Grundprämissen des Settings: Die Hexer waren so erfolgreich im Abschlachten von Monstern, dass sie sich eigentlich ihrer eigenen Existenzgrundlage beraubt haben - und sich nun umsehen müssen, woher sie sonst an Geld kommen.
Und sich deswegen mehr und mehr in die politischen Belange der Menschen einmischen... müssen.
Fezzik:
Ok, hatte mir dann doch etwas mehr Monster of the week erhofft als dann gesehen. Da erwecken die Medien abseits der Bücher einen anderen Eindruck.
BBB:
Ja, das stimmt schon, das Marketing ging sehr in die Richtung, und es ist ja auch ein wichtiger Teil der Witcher Welt.
Also ich verstehe schon, wo deine Erwartung herkommt.
Als Lore Fan bin ich aber glücklich, dass sie es so gehandhabt haben, wie sie es gehandhabt haben.
Wobei, ein gut gemachtes Monster of the Week hätte bestimmt auch was gehabt.
Darkling ["beurlaubt"]:
Insgesamt war ich von der Serie leider enttäuscht. Nicht so schlimm wie erwartet, aber doch weit mehr als erhofft.
Echte Freude am Quellmaterial habe ich aber nur bei Cavills Darstellung gespürt - was für mich sehr positiv überraschend kam. Man nimmt ihm (dem Schauspieler) ab, dass er der Figur Geralt gerecht werden möchte und etwas Herzblut in seine Interpretation des Hexers fließen lässt, ohne, dass er zur Immitation von z.B. dem Spiel-Geralt werden mag. Das ist übrigens das Positivste, was ich über die Serie sagen kann. Die Optik und die dadurch zu vermittelnde Stimmung wird mMn im Fanfilm Alzur`s Legacy wesentlich besser getroffen, sowohl was z.B. Landschaft oder auch die Kostüme angeht. Wenn die Macher davon das Budget der Netflix-Serie gehabt hätten wäre ich wohl um einiges begeisterter...
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