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Gesucht: Sehr einfaches Fantasy Rollenspielsystem

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First Orko:

--- Zitat von: Coltrane am 18.06.2018 | 10:37 ---Eventuell wäre Beyond The Wall etwas für Dich: Geschätzte 30 Seiten Regeln, die man locker nein ein, zwei Stunden gelesen hat. Auch vom Vorbereitungsaufwand sehr gering, eigentlich kann man fast sofort loslegen.
Tipp: Mal in die Podcastreiehe zu Beyond The Wall bei System Matters reinhören.
http://podcast.system-matters.de/2016/03/14/beyond-the-wall-regelwerk/

--- Ende Zitat ---

Wäre auch mein Vorschlag, auch wenn ich das gerade erst lese und noch nicht spielen konnte. Mir gefällt auch sehr die Prämisse: Angehende Helden, die das Dorf vor der Bedrohung durch außen schützen und daran wachsen.
Es sei allerdings noch erwähnt, dass Beyond the wall Low Fantasy ist! Das Schwert +1 ist (zumindest zu Beginn) etwas Besonderes und statt mit magischen Gegenständen vollgepackte Helden ist es so gedacht, dass jeder Gegenstand mit Bedeutung in Welt und Plot kommt.
Die Bedrohungen sind sehr klassisch und reichen von Bär und Goblin über Medusen, Feen und Kobolden bis zu Dämonen und Drachen.

Gerade weil es an Original D&D ansetzt und die Komplexität damit radikal runterfährt könnte das für 3.5-Umsteiger interessant sein.

Quaint:
Wenn ihr von D&D 3.5 herkommt, wäre Microlite 20 vielleicht auch einen Blick wert. Das ist sehr einfach und basiert grob auf D&D 3 bzw. 3.5
Und es ist dank OGL auch kostenlos. Einfach mal googeln!  :d

Crimson King:
Wenn man bei DnD-artigem Spiel bleiben will, sind 13th Age, DnD 5e, Beyond the Wall und Dungeonslayers allesamt gute Tipps, nebst diversen Retroklonen.

Barbarians of Lemuria ist erzählorientierter und funktioniert richtig gut. Noch stärker erzählorientiert wären Questers of the Middle Realm und Jaws of the Six Serpents, aber das Magiesystem dieser beiden Spiele überzeugt mich persönlich nicht. Dungeon World ist zwar an sich einfach, bricht aber extrem mit den erlenten Abläufen des klassischen Rollenspiels, was den Einstieg alles andere als einfach macht.

Arldwulf:
Ich würde wahrscheinlich Dungeon World nehmen, gerade für Leute mit wenig Zeit für Regelkenntnis bietet sich das an. D&D 5E ist zwar wirklich was die Optionsvielfalt angeht viel einfacher als 3.5, hat aber andererseits durchaus ein paar Regelfallstricke bei denen es sinnvoll wäre wenn sich entweder irgendwer gut auskennt (im Zweifel auch mit diversen Designerstatements wie bestimmte Regeln gemeint sind) oder aber ihr dort eher die Regelintentionen grob über den Daumen peilt.

Und wenn ihr selten spielt könnte es dort auch Probleme geben immer wieder mal zu suchen zu müssen was eigentlich Zauber X nun genau tut.

13th Age bietet sich da vielleicht schon eher an, oder wenn es eher um "es kann ruhig komplex sein, die Regeln müssen aber möglichst einfach dargelegt werden" auch gleich die 4E. Da hat man alles was man braucht eigentlich auf dem Charakterbogen, gerade für Spieler die seltener spielen find ich das praktisch.

Aber das wäre halt nur in dem oben genanntem Fall interessant wenn ihr euch die Komplexität bewahren wollt nur halt wenig Zeit habt euch zu merken wie etwas konkret geht.

Ansonsten ist Dungeon World die bessere Wahl.

Kaskantor:
„Hierdurch leidet für uns der Spielspass stark, zumal wir sowieso eher mehr wert auf die Story als auf Kämpfe legen.“

Übrigens war das der Auschlag für mich zu DW zu raten. Das muss nicht unbedingt wegen dem „Hype“ sein, da es DW schon seit 2012 gibt, wenn mich nicht alles täuscht.

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