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[D&D5E] Hilfe Character Erstellung Rogue oder Ranger

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Skyrock:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 23.06.2018 | 22:49 ---Ich hab öfter gelesen das Fernkampf sehr effektiv sein soll (sowohl bei Schurken als auch beim Ranger).  Ist dass nur mit Feats so oder auch ohne?
--- Ende Zitat ---
Sharpshooter-Feat or GTFO.

Wobei der Rogue da schwächer aufgestellt ist als der Ranger oder andere Martials aufgrund von a.) nur 1 Attacke/Runde ohne Multiclassing (was Sharpshooter zu einer alles-oder-nichts-Sache macht) und b.) keinem Zugiff auf den Archery-Fighting-Style (der die Abzüge von Sharpshooter teilweise egalisiert, bei einem vorteilhaften Kurs Attacke-Abzug zu Schadensbonus).

Ein paar Stufen Fighter oder Revised Ranger sind daher gut investiert, wenn man in die Fernkampfrichtung will.

Feuersänger:
Disclaimer: ich bin da nun schon eine Weile raus aus der Spielpraxis.
FK ist schon ohne Feats nicht schlecht, besonders wenn man den Fighting Style Bonus bekommt. +2 ist für 5E-Maßstäbe echt gewaltig. Naja, und immer genug Ziele für seine Angriffe zu finden, ist auch nicht schlecht.
Aber soweit ich mich entsinne, rockt Fernkampf mit Feats schon deutlich härter. Erste Wahl ist hierbei Sharpshooter -- der Feat ist so gut, dass er an so manchem Tisch zumindest für Level 1 Vumans gebannt ist (zusammen mit Heavy Weapons Master und ein paar anderen).
Nachteil: für Bogenschützen ist das eigentlich schon alles, was es an Featsupport gibt. Will man sich noch mehr spezialisieren, muss man auf Armbrüste gehen und Crossbow Expert werden.

Zu der Frage, welcher Kampfstil wieviel taugt, gibt es hier sicher schon einige Threads. Als Quintessenz meine ich mich zu erinnern, dass für Ranger Fernkampf das einzig Wahre ist (im Vergleich zu den anderen Kampfstilen auf die er Zugriff hat). Für Fighter ist Dueling (Sword & Board) die beste Wahl, und für Paladine kann Great Weapon Fighting sehr gut sein. TWF ist generell nicht so pralle, lediglich für Rogues (die ja aber keinen Fighting Style haben) kann es wegen doppelter Sneak-Gelegenheit attraktiv sein, allerdings verschenken sie sich dann damit die Möglichkeit, sich im selben Zug zu verstecken.

Ein Dämon auf Abwegen:
Ok danke.

Ich hab mich jetzt für nen Swashbuckler-Schurken entschieden (eine Mitspielerin spielt den Ranger), ich werd wohl primär auf Nahkampf machen, mit Fernkampf als Backup, aber ohne Feats muss man such da als Schurke ja eh nicht spezialisieren, da du für beides ja eh nur eine hohe DEX brauchst.


Ich find es übrigens irgendwie merkwürding, das Schurke als Nichtcaster weder Kampfstil noch extra Angriff bekommt. Ich mein selbst der Barde kann nen zweiten Angriff bekommen ...

Feuersänger:
Ja, das ist so meine generelle Kritik am Rogue -- er kann eigentlich nichts am besten.
Als Damagedealer ist er nur so mittelprächtig.
Aushalten tut er auch nichts.
Der Warlock - bzw sein Familiar - ist der bessere Scout.
Der Barde ist der bessere Skillmonkey.
Diebesskills kann ja sowieso jeder lernen.

Kurz gesagt, der Rogue füllt eigentlich die Rolle, die traditionell immer dem Barden zugeschrieben wurde -- "Jack of All Trades (Master of None)". Mag okay sein, wenn man als Spieler gerne so Allrounder ohne echten USP hat. Meinen Geschmack trifft es nicht.

Runenstahl:
Das ist tatsächlich der Hauptkritikpunkt eines unserer Spieler an seinem Dieb. Er hätte lieber weniger Nutzen im Kampf und dafür bessere / umfangreichere Diebesfähigkeiten. Leider ist bei D&D aber immer noch der Kampf der Maßstab an dem alle Klasse gemessen (und ausbalanciert) werden. So wie sie ist, ist die Klasse mMn bestimmt nicht schlecht. Aber ich kann verstehen wenn man sie lieber anders hätte.

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