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The Elder Scrolls 6 angekündigt
Dioto:
--- Zitat von: JS am 25.07.2018 | 21:44 ---Die Spiele, die zwischen Morrowind und Oblivion dann rauskamen in diesem Stil.
--- Ende Zitat ---
Schon klar, wie wäre es mit konkreten Namen? ::)
Ein ähnliches Spielgefühl kenne ich um den genannten Zeitraum herum nur von Dark Messiah, welches nur ein paar Monate nach Oblivion veröffentlicht wurde. Mich würden ähnliche Spiele sehr interessieren.
JS:
Und andere Open World Spiele gab es noch früher.
Ich denke aber, daß Morrowind im Stil, Questdesign, in der Grafik usw. gewisse Maßstäbe setzte, die danach oft kopiert oder fortentwickelt wurden - bis heute. Sicherlich war das 1992 schon allein technisch noch nicht möglich, auch wenn die gedanklichen Ansätze vergleichbar waren.
Ich frage mich eben nur, was Morrowind abgesehen von der graphischen Umwelt so sehr von Oblivion oder Skyrim unterscheiden soll, daß man das eine toll und das andere grottig findet. (Aber das frage ich mich ja auch mit Blick auf diejenigen, die in Elder Scrolls Online einen krassen, spielerischen Bruch zu Skyrim & Co erkennen wollen.)
Darius der Duellant:
Im Hinblick auf Morrowind und Oblivion ist das ne ziemlich leicht zu beantwortende Frage.
Oblivion hat die Lore versimpelt und, was viel schlimmer war, den Spaß am entdecken rausgenommen.
In Morrowind war alles handgeneriert, handplatziert und handbenannt. Wenn du als frischer Char die glorreiche Idee hattest, durchs Ghostgate zu schreiten, bist du dahinter schnell viele grausame Tode gestorben. Eventuelle Gegenstände die du dort abgegriffen hast, waren dann aber auch richtig toll.
In Oblivion haben die Gegner dauerhaft mitgelevelt (Räuber in Ebony Rüstung), Dungeons waren zum größten Teil automatisch generiert worden und wenn du Gegenstände gefunden hast, waren diese dank Leveled loot maximal beliebig und unspannend. Im Grunde könntest du mit Level 1 direkt zum finale durchmarschieren.
Nun gibt es sicher auch Spieler die sich an alledem gar nicht stören oder es sogar toll finden. Das sind dann aber eher weniger diejenigen, die sich für Morrowind begeistert haben.
Edit: diverse Autokorrekturen
JS:
Naja, die Lore war mir z.B. egal, und die Stufenskalierung war nun echt kein Problem, zumal es reichlich Möglichkeiten gab, den Tod zu finden. Da gibt es mMn deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, obwohl auch ich Morrowind besser fand als seine beiden Nachfolger. Und in allen drei Spielen war ich am Ende der SupaImbaChar, der jeden Müll auf die Kippe schaufelte.
Jeordam:
Morrowind hatte eine auf den SC konzentrierte Mainstory, eine ganze Reihe von erinnerungswürdigen NSCs, gut atmosphärisch eingepasste Nebenquests, einzigartige Items für den Sammeltrieb und die große Freiheit, wie man es angehen konnte.
Oblivion hat einen als Wasserträger eines dafür nicht kompetenten Auserwählten TM durch die Gegend gescheucht, NSCs und Quests aus der Retorte, bei denen die mitgelevelten Gegner kein bisschen zur Queststory passen, mitlevelnde einzigartige Items, die der geneigte Sammler sinnvollerweise in einem per Wiki nachgewiesenen Levelbereich einsammeln musste und mehrere grundlegende Spielfunktionen (Zauber modifizieren, Items verzaubern...), die hinter sehr langen Questreihen versteckt waren.
Damit kam ein sehr starker Railroadingfaktor für sehr beliebige Belohnungen rein.
PS: Das ätzende Minispielchen zum Überreden habe ich ganz vergessen, das mir wortgewandte Chars verleidet hat.
Zusammengefasst kann man sagen, das Oblivion mich dazu gedrängt hat, sozial inkompetente Gildenmagier zu spielen, die mit Exceltabelle die niedriggelevelten Belohnungen abgeholt haben und ansonsten 35 Level zusammengegrindet haben, bevor es an die interessanten Sachen (mit gelevelten Belohnungen) ging. :q
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