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Nahrungsversorgung einer Fantasy-Metropole
Feuersänger:
Ich hab jetzt mal die Beiträge abgetrennt, die mir nach kurzem Drüberlesen als sinnvoll erscheinen.
Wer mit meiner Auswahl ein Problem hat: Pech gehabt, hättet ihr lieber gleich nen neuen Thread aufgemacht. :p
Das Thema an sich finde ich übrigens durchaus interessant. Ich hab mich damit auch schonmal beschäftigt, und bin damals IIRC(!) zu etwa folgenden Eckwerten gekommen:
- Das Umland einer Stadt kann mit einem unmittelbaren (landwirtschaftlichen) Einzugsbereich von ca 1 Tagesreise, bei quasi-mittelalterlichen Transportmitteln, Produktionsmethoden und Erträgen, grob gegriffen 60.000 Einwohner ernähren. Wenn der Großteil des Landes landwirtschaftlich genutzt werden kann.
Von da ausgehend kann man sich austoben. Sind genügend Caster da, um alle Felder zu segnen -> Erträge verdoppeln. Bessere Technologie (Ackergolem statt Ackergaul!), schnellere Transportmittel, usw usw... verbessert alles die Versorgung.
Und natürlich kann man mit entsprechender politischer Macht seinen Einzugsbereich nahezu beliebig weit ausweiten; Stichwort Ägypten als Kornkammer Roms usw.
Hat man aber _überhaupt kein_ Umland zur Verfügung, tja, dann muss man wohl schwerere magische Geschütze auffahren.
In älteren D&D-Editionen ließe sich da etwa, wie in Tippyverse gezeigt, das dysfunktionale Subsystem zur Erschaffung magischer Fallen exploiten. Einfach eine "Falle" mit Reset = 6 Sekunden bauen, Create Food and Water reinladen, fertig. :6
Aber wie gesagt, das zeigt meines Erachtens nicht, wie man eine D&D-Großstadt billig versorgen kann, sondern lediglich dass das Fallensystem Bullshit ist.
In D&D 5E ist die ganze Frage eh Makulatur, da hier die Spielregeln anders als in 3E nicht mehr die "Physik des Settings" darstellen. Für SCs und NSCs gelten unterschiedliche Regeln. Da ist es auch problemlos möglich, dass es überall magische Nahrungsdispenser gibt, auch wenn SCs die Dinger nicht bauen können.
Talim:
Rom hatte um das Jahr 330 1.000.000 Millionen Einwohner...
So weit wir wissen hatten die Römer keine Magie. Es geht auch ohne.
Sashael:
--- Zitat von: Talim am 27.07.2018 | 16:10 ---Rom hatte um das Jahr 330 1.000.000 Millionen Einwohner...
So weit wir wissen hatten die Römer keine Magie. Es geht auch ohne.
--- Ende Zitat ---
Äh ... das wurde auch nicht bestritten. ;D
Rom hatte aber im Gegensatz zu Ravnica, welche ja zu diesem Thread geführt hat, ein gigantisches Umland. Der Threadtitel ist etwas irreführend. Es geht nämlich eigentlich um die Nahrungsversorgung einer abgeschnittenen Metropole ohne adäquate Landwirtschaftsfläche. Die Felder und Weiden, die Rom zulieferten, maßen halt ein Vielfaches an Fläche dieser großen Stadt. In Ravnica ist das Verhältnis "Bebaute Wohnfläche <-> Landwirtschafliche Nutzfläche" nach Settingbeschreibung ... äh ... suboptimal. ;D
AlucartDante:
Hm, mein Hauptproblem mit D&D war immer, die merkwürdige Ökonomie. Alle jagen Gold hinterher, aber es ist fast nichts wert und Leute brauchen tausende oder hunderttausende davon. Alles was ich hier über Ravnica gelernt habe, klingt noch schlimmer. D&D und seine Verwandten sprengen einfach stets alle logischen Gesetze dir wir kennen.
Bekommt Ravnica vielleicht ägyptische Getreidelieferungen aus anderen Ebenen? Einmal Tor zaubern, die Karawane von irgendwoher ist unterwegs...
Sashael:
--- Zitat von: AlucartDante am 27.07.2018 | 16:31 ---Bekommt Ravnica vielleicht ägyptische Getreidelieferungen aus anderen Ebenen? Einmal Tor zaubern, die Karawane von irgendwoher ist unterwegs...
--- Ende Zitat ---
Genau das ja eben nicht. Der Gildenpakt hat, wenn ich das richtig verstehe, die Eben von Ravnica gegen die anderen Planeswalkerebenen aus MtG abgeriegelt.
Sonst wäre das Problem ja im Nu gelöst. ;D
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