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"Die Old School Welle ist vorbei" - oder doch nicht?
Sashael:
--- Zitat von: Rhylthar am 16.08.2018 | 11:12 ---Such nach Settembrini oder Ghoul. Ich glaube Ghoul hat es in seiner Signatur. Freiheitskämpfer für "Gutes Rollenspiel"™. ;)
--- Ende Zitat ---
Wie man eine gute Idee durch Verwendung von falscher Sprache zu etwas macht, von dem ich mich Würgen abwende. ::)
Rhylthar:
--- Zitat von: Sashael am 16.08.2018 | 11:24 ---Wie man eine gute Idee durch Verwendung von falscher Sprache zu etwas macht, von dem ich mich Würgen abwende. ::)
--- Ende Zitat ---
Meinst Du jetzt mich? :o
Achamanian:
--- Zitat von: viral am 16.08.2018 | 10:01 ---@Korknadel
ich glaube Settembrini meint, dass man einfach mal die alten Sachen spielen soll. Damit kann man dann auch das OSR-Phänomen "besser" verstehen und eben substantieller mitreden kann.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, Settembrini meint durchaus, dass man gefälligst den DMG lesen soll und dann wiederkommen - so hat er es mir zumindest vorgeschlagen ...
Wie gesagt habe ich da auf einer gewissen Ebene auch Verständnis für. Andererseits erwarte ich, beispielsweise auch auf Basis des Old School Primers und der Settings und Spiele aus der OSR, die ich so kenne und ausprobiert habe, ein bisschen mitreden zu dürfen - über die OSR, versteht sich, nicht über anno dazumal. (Exkurs: Genau das ist ja eigentlich auch der Sinn und Zweck eines "Primers", dass er es Nicht-Kennern der Materie ermöglicht, auf einem Einsteigerniveau mitzureden. Es müssen ja durchaus nicht alle Beteiligten gleich tief in der Materie stecken, damit es zu einem fruchtbaren Austauch kommt). Das Gebot zu schweigen, bis man sowohl in Sachen Belesenheit als auch in Spielpraxis die Originale nachvollzogen hat, erschließt sich mir nicht, und tatsächlich wäre der Versuch, als bereits anderweitig geprägter Rollenspieler noch mal "von Null zu kommen", auch naiv bis verlogen. Ich kann OSR-Texte und Originaltexte immer nur in Bezug auf das einordnen, was ich bereits an Rollenspielen kenne. Und an dem Versuch, genau das zu machen, ist, soweit ich das erkennen kann, auch nichts Falsches. Dass ich damit dann nicht die "wahre" Old School in Theorie und Praxis nachvollziehe und nachlebe, ist mir doch auch klar. Die Frage ist: Warum sollte ich das? Was ist falsch daran, über die in Finchs Primer vorgestellte Spielweise zu philosophieren und sie in Bezug zu der eigenen zu setzen, ohne, dass man über eine umfassende Bildung in Sachen Old School Spiele verfügt? Muss dann wirklich immer jemand kommen und sagen: "Bitte halt die Klappe und mach sie erst wieder auf, wenn du dir exakt den Erfahrungsschatz angespielt hast, auf dem ICH und meine Kameraden ihre Einschätzungen gründen?"
Das blicke ich tatsächlich nicht.
Tarin:
Die OSR ist alles andere als einheitlich. Neben 1st und 2nd Wave spielen gibts dann Kram, der irgendwo davon beeinflusst ist, aber mit so vielen Dingen bricht, dass ich es beim besten Willen nicht mehr OSR nennen kann (Dungeon World zB und auch BTW halte ich schon für schwierig).
Dem muss man aber nicht folgen, ebensowenig dem, was Settembrini propagiert. Ein Subforum zu einem populären Spielstil sollte ein paar unterschiedliche Positionen vertragen können.
Cheerio
Tarin, erklärter Kuschelforumist
Greifenklaue:
Wobei man zum Primer sagen muss, dass es eben Matthew Finchers Art ist OSR zu spielen.
{Will sagen: es ist nur eine Sicht, Teile davon lösen bei mir heftigen Widerspruch aus. Auch wenn ich sichr kein reiner OSRler bin.}
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