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D&D Smalltalk
ghoul:
--- Zitat von: aikar am 20.01.2021 | 07:22 ---Mein Tipp: Für NSC-Auftraggeber kosten sie genau so viel, wie es sich der Auftraggeber leisten kann und es für das Abenteuer notwendig ist. SCs sollten keine Söldner anwerben, die sollten selber Abenteuer erleben. Das mag innerweltlich keinen Sinn machen, aber alles andere haut dir jede D&D-Kampagne zusammen und macht eine Kriegssimulation draus.
--- Ende Zitat ---
Oh nein, und am Ende würden die Spieler gar D&D spielen! :o
Mr. Ohnesorge:
Niemand hat die Absicht, bei D&D Minions zu nutzen! ;D
Tegres:
--- Zitat von: aikar am 20.01.2021 | 07:22 ---Mein Tipp: Für NSC-Auftraggeber kosten sie genau so viel, wie es sich der Auftraggeber leisten kann und es für das Abenteuer notwendig ist. SCs sollten keine Söldner anwerben, die sollten selber Abenteuer erleben. Das mag innerweltlich keinen Sinn machen, aber alles andere haut dir jede D&D-Kampagne zusammen und macht eine Kriegssimulation draus.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich komplett anders. Mietlinge mitzunehmen gehört zu DNA von D&D. Die Spieler:innen können sich entscheiden, Unterstützung zu holen, oder eben nicht. Das bietet ihnen weitere interessante Entscheidungsmöglichkeiten (und bietet eine Antwort auf die Frage "Was tun wir mit unserem ganzen Geld?"), und mehr interessante Entscheidungsmöglichkeiten finde ich im Rollenspiel gut.
Wenn die Charaktere 200 Söldner anheuern, heißt das außerdem überhaupt nicht, dass plötzlich die Söldner das Abenteuer bestreiten und die Charaktere außen vor bleiben. Die Charaktere können Pläne schmieden, den Söldnern Befehle erteilen, kleine Stoßtrupps anführen, etwas auskundschaften, Verhandlungen führen, Tränke brauen, Belagerungsmaschinen entwerfen, die Söldner auf bestimmte Gefahren trainieren etc.
Anmerkung:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich denke, hier wird gut ein Unterschied zwischen früheren und späteren Editionen sichtbar. In früheren Editionen sind die Charaktere Abenteuer, später Helden und erst ganz am Ende Superhelden. Da ergibt es nur Sinn, sich Unterstützung zu holen. In späteren Editionen sind sie fast zu Beginn Helden und sehr schnell Superhelden. Die operieren nur nur in einer Gruppe, aber selten mit einem Haufen Minions.
La Cipolla:
Vor allem neigen Söldner bekanntlich zu Untreue, und wenn sie nach dem Tod des Drachens den Schatzhort sehen, sollte sich die Gruppe wahrscheinlich eher vor den 200 Hyperkapitalisten mit Bögen in acht nehmen, die sie da versammelt haben, als vor dem Drachen. 8D
(Und im selben Sinne: Bring in einer Fantasy-Welt erstmal 200 Söldner zusammen, ohne die Herrscher der nächsten 50 Meilen sehr unruhig zu machen ... wenn du sie überhaupt in einer solchen Anzahl findest.)
Ich gebe aber recht, dass man das definitiv mal auf der Metaebene besprechen kann. Wenn man ein irgendwo "cineastisches" Spiel mit Fokus auf die Helden als HELDEN und ihre Reise möchte, würde ich auch nicht über den gelegentlichen Spezialisten als Mietling hinausgehen – einfach für das Spielgefühl! Wenn man dagegen klassisches D&D à la "Wir müssen irgendwie möglichst viel Shit aus dem Dungeon kriegen!" spielt, spricht imho nichts gegen eine ... pragmatische Herangehensweise. Dann würde ich aber natürlich auch die Welt pragmatisch reagieren lassen. 8D
Rorschachhamster:
--- Zitat von: La Cipolla am 20.01.2021 | 09:00 ---Vor allem neigen Söldner bekanntlich zu Untreue, und wenn sie nach dem Tod des Drachens den Schatzhort sehen, sollte sich die Gruppe wahrscheinlich eher vor den 200 Hyperkapitalisten mit Bögen in acht nehmen, die sie da versammelt haben, als vor dem Drachen. 8D
(Und im selben Sinne: Bring in einer Fantasy-Welt erstmal 200 Söldner zusammen, ohne die Herrscher der nächsten 50 Meilen sehr unruhig zu machen.)
--- Ende Zitat ---
Das! Nur weil einiges Einfacher ist mit 200 Söldnern, bedeutet das ja nicht, das es keine Probleme bzw. Herausforderungen gibt. Nur halt andere. :d
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