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[Eigenes Setting]Für und wider

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Kaskantor:
Das unterschreibe ich. Die wenigsten Spieler, die ich kenne sind bereit sich wirklich in ein Setting einzulesen.
Da reicht es wirklich, wenn man einen Landstrich kurz beschreibt und dann zoomt man eh nah an die Chars heran und beschreibt die nähere Umgebung genauer. Und da ist es mittlerweile ziemlich egal ob es die Schwertküste ist oder eine Küste mit einer Reihe Städte dran.

Tintenteufel:
Bevor ich mein kleines 5E-Weltenbau-Projekt gestartet habe, musste ich hier im Forum auch mal nachfragen, ob sich der Aufwand lohnt:
Wann lohnt sich Weltenbau?
 
Nicht ganz ein Jahr später muss ich sagen, dass es sich für mich wirklich gelohnt hat.
Befreiend - weil einen kein Kanon unter Druck setzt oder einschüchtert.
Bereichernd - weil es ein weiterer Weg ist in unserem Hobby kreativ zu sein und Spieler durch den Hintergrund ihrer SCs Weltenbau betreiben.
Bunter - weil ich ein Best of meiner Lieblingswelten zusammenstückeln kann.
Ja, das kann man alles auch mit vorgefertigten Welten, aber mit unserem Avalon habe nicht das Gefühl irgenwas "falsch" zu machen.
 
Hier eine Liste der bereits veröffentlichen Infos zu unserer Welt:
Die Kontinente
Das Inselreich
Die Götter
Die Völker
Das Königreich
Die Zeit
 
Auch wenn Matt Colville hier und da erwähnt hat, dass es vermutlich einfacher, wenn nicht sogar besser, gewesen wäre eine vorgefertigte Welt zu verwenden, kann ich dich nur ermutigen es mal zu versuchen!

Ainor:

--- Zitat von: Kaskantor am 26.08.2018 | 11:24 ---Das unterschreibe ich. Die wenigsten Spieler, die ich kenne sind bereit sich wirklich in ein Setting einzulesen.

--- Ende Zitat ---

Wie viele Spieler dazu bereit sind sei mal dahingestellt, aber wenn man mindestens einen solchen Spieler hat
ist es ein großer Vorteil eine detailierte Beschreibung der Welt zu haben. Nur wenn Spieler genug Informationen haben können sie wirklich eigenständig handeln.

Natürlich kann man auch in einer selbst erschaffenen Welt genug Informationen bereitstellen, aber das ist verdammt schwer bzw. Zeitaufwändig.

tartex:

--- Zitat von: Ainor am 29.08.2018 | 08:43 ---Wie viele Spieler dazu bereit sind sei mal dahingestellt, aber wenn man mindestens einen solchen Spieler hat
ist es ein großer Vorteil eine detailierte Beschreibung der Welt zu haben.

--- Ende Zitat ---

Naja, man kann auch Spieler haben, die ein Setting gut kennen, aber deren Interpretation eine ganz andere ist. Das kann natürlich von extrem nervigen "Das kann aber auf X so nicht sein! Das geht aber nicht!" bis zu hilfreicher Zusammenarbeit reichen. Ein eigenes Setting führt nicht zu diesen Problemen, weil die neuen Setzungen nicht einer Beschreibung auf Seite 253 im Zusatzband Y von 1987 widersprechen können.

Ich tue mir jedenfalls leichter, wenn der Spielleiter sein eigenes Setting vorlegt, als dass er in einem bereits veröffentlichten beweist, dass er von den Intentionen der Autoren und den Tropes und Genrekonventionen, die hinter einem bestimmten Subsetting stehen nicht das geringste Gefühl hat.



--- Zitat von: Ainor am 29.08.2018 | 08:43 ---Nur wenn Spieler genug Informationen haben können sie wirklich eigenständig handeln.

Natürlich kann man auch in einer selbst erschaffenen Welt genug Informationen bereitstellen, aber das ist verdammt schwer bzw. Zeitaufwändig.

--- Ende Zitat ---

Im eigenen Setting kann der Spieler seine eigenen Informationen schaffen und noch eigenständiger handeln. Das muss nicht alles vom Spielleiter kommen. Man kann es auch gemeinsam machen.

Dioto:

--- Zitat von: Ainor am 29.08.2018 | 08:43 ---Wie viele Spieler dazu bereit sind sei mal dahingestellt, aber wenn man mindestens einen solchen Spieler hat
ist es ein großer Vorteil eine detailierte Beschreibung der Welt zu haben. Nur wenn Spieler genug Informationen haben können sie wirklich eigenständig handeln.

Natürlich kann man auch in einer selbst erschaffenen Welt genug Informationen bereitstellen, aber das ist verdammt schwer bzw. Zeitaufwändig.
--- Ende Zitat ---
Drehen wir den Spieß doch einfach um: Wenn ein Spieler an solchen detailierten Beschreibungen interessiert ist, kann er sich doch einfach mit dem Autor des Homebrew-Settings zusammensetzen und mit ihm die benötigten Details ausarbeiten. Weltenbau sollte keine Ein-Mann-Show sein.

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