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[Film] Captain Marvel
Teylen:
Also dafür das er angeblich ge-redpill-t wurde, muss ich sagen, das ich diesem Eindruck:
YT Video Jack Saint - A Male Feminist Review Of Captain Marvel
So ziemlich sehr zustimme. Bis auf die Szene mit dem Kind und Rambeau, das hatte ich nicht mitbekommen. Dafür begeistert mich Goose weiterhin immer noch nicht.
Ansonsten, weshalb ich den Film nur "solide" bzw. "gut" finde, mir fehlt da einfach ein richtiger Konflikt, intern oder extern. Davon abgesehen, trifft er es ziemlich gut.
Alexandro:
Dass du diese Szene nicht mitbekommen hast ist nicht überraschend, da sie, so wie Jack sie beschreibt, nicht im Film vorkommt. ;D
Ansonsten ist an dem Video zu beanstanden, dass er die Befürworter von Captain Marvel als inkohärente Feminismus-Schreihälse darstellt (ein ziemliche Umdrehung des Narrativs) und generell den Film als "langweilig" und "vorhersehbar" herunterspielt (was nicht mein Eindruck war, aber OK). Jack agiert mit seinen Ansichten nicht so offen wie andere Red Piller und versucht sich so darzustellen, als würde er linke Ansichten und PC befürworten (allerdings immer mit bemerkenswert schwachen Argumenten, deren Schwächen er selbst andeutet, ohne näher darauf einzugehen), aber wenn man sich seinen Content anschaut (u.a. sein Lob des NPC-Memes oder seine Ansicht, dass James Gunns Kündigung gerechtfertigt wäre), dann merkt man recht schnell, wessen Geistes Kind er ist.
Teylen:
Mir ist nicht aufgefallen das er Befürworter von Captain Marvel als Feminismus-Schreihälse darstellt?
Der Beurteilung, das der Film vorhersehbar ist, stimme ich zu und brachte dies auch schon davor an.
Was jetzt gerade im Kontrast zu Alita, den ich davor 2x sah, und wo ich einen Artikel in der Mache habe, wo ich die Erzählweise von Alita ein wenig feiere, recht drastisch hervor stach.
Wobei er durchaus schlüssig einige Szenen beschreibt und erklärt weshalb sie vorhersehbar sind. Wofür mich dann der Film doch zu wenig reizte. Respektive weshalb einem fast immer gesagt wird was passiert, häufig davor.
Ansonsten kriegt er von ihm auch nur ein "Okay" und kein "Schlecht" wo ich mit meinem "Gut" nicht gerade weit weg davon bin. Naja, und irgendwie wirkt es, als würdest du ihn für einen ge-redpilled-ten halten weil er einen anderen Geschmack hat?
Alexandro:
Keinewegs (meine Meinung über ihn hatte ich ja schon lange vor seinen Captain Marvel-Review geäußert). Aber sein Vokabular (SJW, NPC, callout-culture etc.) ist in dieser Hinsicht sehr deutlich.
Und wie würdest du den Teil bei 0:39 bitte nennen?
Teylen:
Wenn es rein nach der Nutzung der Begriffe geht wäre auch #FemFreq geredpilled worden. Und ja, du hast es mir schon bei der Verlinkung des Videos zu sprechenden Hunden/Tieren gesagt, nur halt auch so ohne wirkliche Erklärung. Ich mein, bei Laci Green gab es ja die Sache wo sie selbst so behauptet hat aus dem einen Lager aufs andere zugerückt zu sein so mit redpill, nur um dann in der Mitte von beiden Seiten Stress zu kriegen.
Der Teil bei 0:39 bezieht sich auf Fedora-MRA-Typen welche versuchen sich mit der übermäßigen Anpreisung des Films anzubiedern. Der Teil nimmt das Fedora-Klischee ja bis zum Hat tip durch.
Zurück zum Thema, ich habe mir gestern auch die #FemFreq Radio Folge zu Captain Marvel angehört (der Bonus kommt heute):
Feminist Frequency - FFR 68: Captain Marvel
Fällt, wie ich finde, deutlich weniger begeistert aus, als ich es von ihnen erwartet hätte.
Hat im Grunde ähnliche Kritikpunkte wie Jack, plus Wünsche wie bspw. mehr den Charakter von Carol zu sehen, als gezeigt zu kriegen, schließt aber eher so mit einem solideren "Gut" (Anita) als bei mir ab bzw. eher so einem "Sehr Gut" von Ebony und Carolyn mit Tendenz zu Gut.
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