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ist Zombi/Survival/Postapocalypse ein Nischenrollenspiel ?

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Daniel E.:
Ich habe John Harpers "Lasers&Feelings" für das Zombie-Setting gehackt. Einmal konnte ich es bisher testen und den Spielern, die sich drauf eingelassen haben, hat es auch gefallen - aber die Menge der überhaupt Interessierten war überschaubar.

L&F ist eher für one-shots ausgelegt, aber ich kann mir eigentlich auch eine (kurze) Kampagne vorstellen; etwa wie "The Walking Dead" (das Computerspiel) - vielleicht sogar mit L&F.

Medizinmann:

--- Zitat ---Kannst Du Dein Gesuch nochmal verlinken? Ich finde das nicht.
--- Ende Zitat ---

gerne

ist in der Spielerbörse

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,108418.0.html


--- Zitat ---Man hat immer weniger Muni als Gegner und ist ständig auf der Flucht.
Das ist nichts für mich.
--- Ende Zitat ---

für Mich auch nicht.
Postapokalypse  muss nicht Dystopie sein
und der Neuaufbau einer Zivilisation hat auch was interessantes .
Ich mag z.B. auch den Hintergrund von  The Walking Dead  nicht ,nämlich das jeder schon infiziert ist und keine Chance hat und die Menschheit eigentlich schon ausgestorben ist.
Sowas würde mir keinen Spass machen, weder es zu Leiten , noch es zu spielen .
Ich habe auch ein Endzeit RPG wo man ab Start schon unterdurchschnittliche Chars spielt und man dank der Regeln vielen klienen Unfairnissen ausgesetzt ist.
Sowas ist für mich ein No-Go
Nicht nur ,das es nicht passt in einem Post-ApoHintergrund unterdurchschnittliche Nieten zu spielen (die unterdurchschniittlichen sollten eigentlich schon ganz am Anfang draufgegangen sein ) sondern man hat es dann auch gleich doppelt schwer (der Char ist unfähig, die Welt ist schwer )

Ich kann dich,Läuterer also ganz gut verstehen :)


HokaHow
Medizinmann

Mr.Misfit:
Für sowas kann ich, so selten gern ich es mache, John Wicks "The Shotgun Diaries" empfehlen. Atmosphärisch, Ressourcenmangel durch Spielereinfluss und die Horde ist einem immer auf den Fersen. Und überraschend kurz für ein Wick-Spiel. Zugegeben, auch nur One-Shot'ig, aber länger als ein doppelter Dawn of the Dead sollte eine gute Zombieapokalypse auch nicht dauern. Bei Postapokalypse kommt es sehr drauf an, was genau du dir unter den Spielinhalten vorstellst.

Ansonsten als allgemeine Antwort: Ja. Alle eschatologisch angehauchten Rollenspiele sind Nischenprodukte der Nische, weil sie ihren Reiz aus dem Ende des Status Quo und kompletten Tabula Rasa der Situation erzielen, was ausserhalb dessen verloren geht.

Noir:
Ich würde da sofort mitspielen wollen ... wenn Düsseldorf nicht schlanke 4 Stunden entfernt wäre :-/

Ich habe bisher leider nur einmal All Flesh must be Eaten gespielt und das war mehr ein "Wir tun so als würden wir AFMBE spielen." ... denn keiner kannte die Regeln. Leider war auch der Spielleiter mit dem Setting sehr überfordert und die Gruppe vermutlich auch. Zombie Apokalypse lebt imho sehr stark von Rollenspiel und funktioniert nur, wenn die Gruppe auch untereinander versucht eine Geschichte zu erzählen. Einfach nur "Abenteuer bespielen" und "Zombies umnieten" ... dafür bietet das Setting dann doch zu wenig, glaub ich. Persönliches Drama ist da wohl ein wichtiger Bestandteil. Was nicht heißt, dass man nicht auch mal nen fetten Zombie "Dungeoncrawl" hinlegen kann ...

Kaskantor:
Ich fänd vom Stil her sowas wie Book of Eli cool. Also Apokalypse ohne Zombies.
Apocalypse World würde sich da anbieten.

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