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Crowdfunding - Bücher eher im regulären Verkauf als beim Unterstützer! Meinung?

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korknadel:
Mir geht es wie Swafnir, bin da schon ziemlich entspannt. Ich finde auch nicht, dass ich als Unterstützer bevorzugt behandelt werden muss. Ich unterstütze ein Projekt ja, weil ich will, dass es erscheinen kann. In der Theorie zumindest in erster Linie. In der Praxis unterstütze ich natürlich meistens Projekte, die auch ohne meine Mithilfe längstens erscheinen würden, und da ziehen dann halt exklusive stretch goals oder der eventuell günstigere Preis. Diese "Bevorzugungen" sind ja bei jedem KS offen einzusehen, und wenn ich mich durch sie nicht genug gebauchpinselt fühle, dann backe ich eben von vornherein nicht.

posbi:
Es gibt mehrere Gründe, warum ich bei einem KS mitmache.

- Damit das Projekt überhaupt stattfindet. Dann ist es mir egal, wann ich es bekomme.
- Weil ich es günstiger bekomme, z.B. PDF+HC im Bundle. Da kann ich auf das HC auch warten.
- Weil ich exklusives Zusatzmaterial bekomme. Pech, wenn das länger dauert und die Lieferung verzögert, aber kann passieren.
- Weil ich es schnell haben möchte und mir versprochen wurde, dann ich es als Unterstützer zuerst erhalte: Dann wäre ich angepisst.

Teylen:
Es geschieht durchaus öfter.
Manchmal gehen Pakete an Händler bevor ich meine Crowdfunding Bestellung habe.
Manchmal entscheidet der Gestalter das es unbedingt auf der (Gen)Con oder einer vergleichbaren Veranstaltung Präsenz braucht.
Manchmal war es von vorne herein klar das es früher in den normalen Handel geht.

Ich finde das soweit okay, weil neben dem "MEINS!"-Gedanken, soll das Spiel ja auch erfolgreich werden.
Was ich allerdings hasse wie die Pest, sind Schaffer respektive Abzocker wie Olivia Hill (Machine Age Productions=. Wo es in den Handel geht und man als Backer entweder knapp ein Jahr betteln muss um es zu kriegen oder es gar nicht kriegt (bspw. Farewell to Fear).

Marcian:
Also ich sehe das schon eher wie Du. Allerdings scheine ich einer der ganz wenigen hier zu sein, der Crowdfounding als eine ganz klassische Investition ansieht..!

Ich gebe den Machern mein Geld, damit sie etwas finanzieren können, was sie sich nicht aus der eigenen Tasche leisten können/wollen. Das ist für mich das gleiche, wie wenn mich jemand um Geld bittet, um sich selbstständig zu machen, ein Auto zu kaufen oder mich an der Förderung von Projekt X zu beteiligen...

Ab da bin ich „Investor“ und werde im KS Fall mit meinem Pledge ausbezahlt. Und als Investor erwarte ich aber absolut bevorzugt behandelt zu werden!
Zumal kaum ein KS dieser Tage ohne Probleme und mindestens 2-6 Monate Verzögerung läuft, auf viele Sachen, warte ich seit Jahren! Da wird die Pledgesumme zum zinslosen Darlehen...

Außerdem muß ich an dieser Stelle auch feststellen, daß Stretchgoals eher seltener werden, vor allem die, die nicht einfach nur zusätzliche Kaufoptionen sind, sondern wirklich ein Bonus, den ich zusätzlich aufgrund der großen Gesamtsumme erhalte.

Von daher empfinde ich Wochen zwischen meiner „Auszahlung“ als Investor und dem Abverkauf im Handel ebenfalls als unzumutbar und ehrlich gesagt unverschämt.

Kreggen:
Vielen Dank für die Antworten, ein schöner Meinungsquerschnitt.

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