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Umgang mit "rechtschaffen böse" in den Vergessenen Reichen
Undwiederda:
In D&D 3, gab es einen Klerikerzauber womit man seine Gesinnung für 24h verbergen konnte.
Ansonsten sehe ich bei RB kein Problem, vlt werden sie mehr von den Ortsansässigen Paladinen beobachtet aber schlussendlich folgen sie ja den Gesetzen aber sind eben eher Tyrannisch, Intrigant oder eben anders böse. Denke auch das RB die Gesinnung ist mit der man am ehesten spielen kann ohne groß anzuecken, man macht eben viel aus Eigennutz und nicht aus Nächstenliebe.
Aber in D&D 5 hat sich glaube ich das erledigt oder? Ich meine die Paladine müssen ja nicht RG sein und folgen ihrem Schwur, denke da können RB Menschen noch einfacher leben.
Saffron:
Rechtschaffen als Teil der Gesinnung bedeutet m.E., dass man Gesetze, Regeln oder Vorschriften befolgt, und auch, dass man hinter diesen Regeln steht. Das müssen aber nicht unbedingt die in dem Land gültigen Gesetze sein, sondern vielleicht auch die Regeln einer Assassinengilde oder einer der Regierung feindlich gesonnenen Untergrundbewegung, die einen Putsch plant.
Undwiederda:
Habe Assassinen immer die NB Gesinnung gegeben aber das ist wohl eben alles Auslegungssache.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Swafnir am 5.11.2018 | 14:32 ---Es gibt ja einige Möglichkeiten die Gesinnung einer Figur in den Vergessenen Reichen aufzuspüren. Besonders eben um "böses" zu erkennen.
Da stelle ich mir zwei Fragen:
1. Wie ist es dann möglich, dass böse NSCs irgendwie in höhere Ränge gelangen?
2. Wie ist da die rechtliche Sicht? Jemand der zwar böse ist, aber das Gesetz achtet - ist der zu belangen?
--- Ende Zitat ---
Ja klar in "Boesen" Organisationen. Diese soziale Form wurde in VR/DnD ja auch brav nach Gesinnung ausdifferenziert ;D
Eisenmeile:
--- Zitat von: Swafnir am 5.11.2018 | 15:41 ---Definiert ihr rechtschaffen, damit dass er Gesetze nicht bricht (rechtschaffen nach Definition) oder dass er nach außen hin den Schein wart sie zu befolgen?
--- Ende Zitat ---
Rechtschaffen Böse bedeutet, dass er hinter der Idee steht, dass es Gesetze gibt. Ein solcher Charakter würde es allerdings bevorzugen, dass die Gesetze ihm persönlich nutzen bringen. Wenn er nicht in der Position ist die Gesetze selbst zu verändern, versucht er entweder Gesetzeslücken auszunutzen oder (wenn das Gesetz dafür zu umfassend ist) gesellschaftliche Notwendigkeiten auszunutzen, ohne dabei erwischt zu werden ("Natürlich ist der Schwarzmarkt gegen das Gesetz - aber wenn ich es nicht mache, dann macht es ein anderer. Warum also nicht?") - "Rechtschaffen" muss nicht zwingend mit "gesetzestreu" gleichgesetzt werden, sondern kann auch eine Hingabe zu Ordnung und Zivilisation bedeuten. Und solange das eigene Verhalten die Ordnung nicht untergräbt (weil man vorsichtig ist und sich nicht erwischen lässt), lässt ein RB-Kodex manchmal auch Gesetzesbruch zu.
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