Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
Operators - Erzählt mir davon
LushWoods:
Ich bin noch nicht durch, aber mal so viel dazu:
Mit FATE und pbtA hat Operators nur marginal zu tun. Ich würde es weder bei dem einen noch bei dem anderen verorten.
Es benutzt die FATE-Würfel und hat Stress-Tracks und Consequences. Allerdings funktioniert die Mechanik anders und die Consequences sind im Endeffekt nur Wunden und haben keine weiterführenden Mechaniken die da dran hängen.
Und pbtA ... es gibt "Ja, aber" Ergebnisse, ok. Aber keine Moves, die ja das Herzstück von pbtA sind.
Die Karten sind ziemlich cool, allerdings hatte ich mir da etwas mehr Crunch erhofft. Ich hab auf eine Papier-Stein-Schere Mechanik ähnlich wie beim guten alten Haven - City of Violence gehofft. Dort hat man sich vor einem Nahkampf eine bestimmte Anzahl Kampfmanöver herausgesucht (die Anzahl haben Charakterwerte bestimmt), verdeckt vor sich liegen gehabt und dann eine nach der anderen als Aktion bzw. Reaktion gespielt. Und die Manöver hatten eben konkrete technische Auswirkungen.
Bei Operators sind die Karten reine Ideen-Geber und werden zufällig gezogen. Erinnert mich stark an Story-Games wie Hobbit-Tales zum Beispiel.
Im direkten Vergleich mit dem auch noch recht neuen GhostOps würde ich sagen:
Operators eignet sich hervorragend für OneShots und Leute die gerne Story-lastige Rollenspiele spielen und möglichst einfache Systeme mögen.
GhostOps (mit dem Originalsystem, das zufälligerweise? auch FATE Würfel benutzt) passt besser für längere Abenteuer/Kampagnen und Leute die traditionellere Systeme mit mittelkomplexen Crunch bevorzugen.
Edit: Es gibt bei Operators "MC Moves", ähnlich wie in den gängigen pbtA.
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln