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[Film] Avengers 4: Endgame

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Alexandro:
Ich habe mir die Liste durchgeschaut und nein, hatten sie nicht. Sogar wichtige Figuren wie Jean Grey oder Ms. Marvel hatten vor ihrem "fridging" nicht wirklich Profil (außer, dass sie halt "das Mädchen im Team" oder "weibliche Version des Helden" waren) - das ist ja so frustrierend: die Autoren waren teilweise wirklich der Meinung, dass der Charakter durch das fridging "interessanter" werden würde - was teilweise (etwa bei Gwen Stacy oder Jean Grey, die hauptsächlich wegen ihres Ablebens in Erinnerung geblieben sind) tatsächlich stimmte, allerdings nicht weil das fridging jetzt so gut umgesetzt war, sondern weil die Figur vorher einfach so langweilig war, dass das einzige woran sich Fans im Bezug auf diese erinnern konnten, ihr Ableben war.

Und wie lange sie tot/gelähmt/depowered waren spielt imo keine Rolle für die Bewertung der fridging-Story: Batgirl hat ihre Lähmung überwunden (sowohl geistig, als Oracle, wie auch körperlich), Jean Grey ist mehrmals wieder zum Leben erweckt worden (wurde dabei aber auch nicht interessanter) und Carol Danvers hat sämtlichen Scheiß den Autoren mit ihr im Rahmen von Geschichten angestellt haben (und das war wirklich eine Menge Scheiß) überwunden und ist eine kompetente und eigenständige Heldin. Deswegen werden die Storys in denen diese Sachen mit diesen Figuren passiert sind aber nicht besser.

Wäre das so, dann könntest du dich auch nicht beklagen: ein BW-Film ist ja schon in Produktion.

EDIT:
Caps Entwicklung war nur der Abschluss seiner Beziehung zu Peggy Carter und seinem Gefühl in der falschen Zeit zu leben (was in anderen Filmen ausgearbeitet wurde, in Endgame aber nicht wirklich deutlich wird).
Nebulas Entwicklung ist nur der Abschluss ihrer Beziehung zu ihrem "Vater" (welche in anderen Filmen ausgearbeitet wurde, in Endgame aber nicht wirklich deutlich wird).
Was für einen Arc Rocket oder Ant-Man gehabt haben sollen weiß ich jetzt nicht, aber es würde mich sehr überraschen, wenn es nicht nur der Endpunkt einer Entwicklung wäre, welche in einem der anderen Filme praktisch schon abgeschlossen gewesen war.
Nach deiner Definition hatte Natasha auch ihren Arc, indem sie endlich die Chance bekommt ihre "Schuld" (die vorher nochmal thematisiert wird) abzutragen.

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Alexandro am 29.04.2019 | 17:24 ---und Carol Danvers hat sämtlichen Scheiß den Autoren mit ihr im Rahmen von Geschichten angestellt haben (und das war wirklich eine Menge Scheiß) überwunden und ist eine kompetente und eigenständige Heldin.

--- Ende Zitat ---
Ganz toll auch der Auftritt von Carol Danvers im ersten Comic in dem sie als Captain Marvel erscheint... Da wurde sie von JJJ als Autorin angeheuert weil seine Chefs ein paar Artikel ueber "Frauensachen" (Mode usw.) haben wollen... und sie laeuft dem damaligen Paerchen Peter&MJ im Daily Bugle ueber den Weg. ;D

Teylen:
Meines Erachtens hatten die Ladies durchaus davor Charakter-Geschichten.
Jetzt nichts was schlimmer war als Black Widows Mutterprobleme und Hulk-Bemutterung in Avengers 2.

Ansonsten haben Cap, Hawkeye, Tony, Nebula, Thor und andere Charaktere einen kleinen Bogen im Film gehabt. Abschluss hin oder her. Rocket hat durchaus nachhaltig sein Team thematisiert respektive das fehlen dessen. Ohne das man Gefahr läuft die einzige Erwähnung zu verpassen weil man mal geblinzelt hat. Bei, Ant-Man bei dem ich schon einräumte das er sehr nebenrollig war, hat jetzt auch mehr/aktiver beigetragen als sich um die Administration zu kümmern.

Nun und Natasha

Alexandro:
Dann hatte BW auch einen Arc in Endgame (und zwar einen, der locker mit dem der  von dir genannten Figuren mithalten kann).

Infernal Teddy:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das Tony Stark sterben würde beim Versuch die Welt zu retten war eigentlich schon seid Avengers 1 bzw. Iron Man 3 abzusehen wenn man ehrlich ist.

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