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[Film] Avengers 4: Endgame

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Scurlock:

--- Zitat von: Kowalski am 28.04.2019 | 23:19 ---Ok, jetzt wird ein Schuh draus.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn man dem Ancient One glaubt dann erzeugen Zeitreisen durch die Paradoxien Parallelwelten, alternative Zeitlinien.
Ohne Zeitreise hat man eine Zeitlinie 1.
Wenn man dann zurückreist und irgend etwas in Zeitlinie 1 anstellt das die Zeit von Zeitlinie 1 zum Zeitpunkt des Reisens in die Vergangenheit ändert erzeugt man eine Zeitlinie 2.
Die Infinitysteine sorgen dann dafür das es nur die Zeitlinie 2 gibt und es die Ereignisse die eine unbeeinflußte Zeitlinie 1 erzeugen so nicht gibt.
Mithin gibt es nur eine Realität und einen Realitätsfaden.

Das das nicht immer so ist zeigen einige andere Marvel Comics wo alternative Erden auftauchen.

Mir ist schon vollkommen klar das Cap in der Vergangenheit blieb.
Die Frage die sich mir stellt ist ob er das freiwillig gemacht hat oder ob da jemand Einflüsterungen unternommen hat?

Was Parallelwelten angeht: In der kurzen Zeit wo die Infinitysteine NICHT in der Hauptzeitlinie existieren und in der Zeit nach deren Zerstörung können alternative Realitäten entstanden sein.
Fangen sie die anderen Realitäten ein, oder verhindern sie nur das entstehen neuer und isolieren unsere Universum.

Und wieso in unserer Galaxis? Haben alle Galaxien Infinitysteine?
Ich finde die Prämisse mal wieder sehr Erdzentrisch gedacht.
Das ist Appropriation von Aliengegenständen und -bräuchen!!!!

--- Ende Zitat ---
Tatsächlich hab ich schon kurz vor Ende von Endgame wegen dieser Überlegungen Kopfschmerzen bekommen und hab sie noch...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Dieses ganze Cap-Infinitysteine-Zeitreisen-Gedöns ist irgendwie nicht schlüssig oder ich bin einfach zu blöd, dies zu kapieren. Ja, mit den Infinitysteinen am rechten Fleck (wann sind sie das eigentlich?) gibt es laut Ancient One nur eine Hauptzeitlinie. Und die ist ja unveränderlich, oder? Nur wie hat Cap dann an der Seite von Loveinterest Carter existieren können? Mit seinem Verbleib in der Vergangenheit hat er ja definitiv etwas verändert. Oder ist er erst in die Vergangenheit gereist, hat sein Leben genossen und in dem Moment, als es Zeit war, die Steine als alter Mann zurückgegeben? Sprich, in einer alternativen Zeitlinie auf der faulen Haut gelegen und dann erst als Old Captain die Hauptzeitlinie wieder in Ordnung gebracht...Vielleicht sollte ich mich auch an den Rat von Jeff Daniels aus "Looper" halten: This time travel crap, just fries your brain like a egg...

Alexandro:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der andere Cap ist ja ein Zeitreisender. D.h. es gibt zwei Caps in dieser Zeitlinie - einer auf Eis und der andere bei Peggy.

Und die Infinity-Steine sorgen halt dafür, dass die Präsenz des zweiten Cap keine zu großen Auswirkungen hat (im Zweifel bekommt er halt so lange einen Murmeltiertag spendiert, bis er endlich lernt zeitlinienkonforme Entscheidungen zu treffen  ;D ).

Kowalski:

--- Zitat von: Alexandro am 29.04.2019 | 00:21 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der andere Cap ist ja ein Zeitreisender. D.h. es gibt zwei Caps in dieser Zeitlinie - einer auf Eis und der andere bei Peggy.

Und die Infinity-Steine sorgen halt dafür, dass die Präsenz des zweiten Cap keine zu großen Auswirkungen hat (im Zweifel bekommt er halt so lange einen Murmeltiertag spendiert, bis er endlich lernt zeitlinienkonforme Entscheidungen zu treffen  ;D ).
--- Ende Zitat ---

Das würde erklären wieso er nicht eingreifen kann.
Interessante Idee!

Jiba:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
--- Zitat von: Teylen am 28.04.2019 | 22:28 ---Unter Umständen kann man noch dazu nehmen das sie Hawkeye zuvor erfolgreich angebettelt hat doch wieder zurück zu kommen.
--- Ende Zitat ---

Na, „betteln“ finde ich jetzt aber ein bisschen übertrieben... ich dachte du magst dramatische Momente. Das war einer. Wenn du mit dramatisch „ärschetretend“ meinst ist das natürlich was anderes. Aber ich tendiere dazu, das Ganze auch mehr filmübergreifend zu betrachten.


--- Zitat --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Thors Fatsuite Kostüm inklusive anhaltender Fetten-Witze maximalst dumm.
Billigster Humor auf Kosten anderer maximalst prollig umgesetzt. Wo selbst noch "Ess mal 'n Salat"-Spruch emotionalen Szene reingedrückt wird.

Zumal es nicht absehbar ist das Wampen-Thor entsprechende Spielzeuge bekommt und es mehr als ein flacher Witz war.

--- Ende Zitat ---

Sich über Flachwitze gegen Dicke beschweren, selbst aber „Wampenthor“ schreiben...

Nein, der Salatwitz wird von Thor ja nicht gerade mit einer emotionalen Reaktion gekürt, die Scham oder Ähnliches drin hat. Für mich zählt vor allem das Ergebnis der Sache und das ist...

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)...dass Thor eben keine Notwendigkeit sieht, sich zu verändern. In anderen Filmen hätte es eine „dicker Junge pumpt sich auf“-Montage gegeben, damit er am Ende wieder mitkämpfen kann. Hier kämpft er einfach so mit. Und vermutlich effektiver als jemals zuvor. Und am Ende, als er quasi die Herrscherkrone abgibt, sieht er noch immer so aus, ist gut gelaunt und so. Da sind die Flachwitze, von denen es gar nicht so viele gibt (ich meine Tony gibt einfach jedem wenig schmeichelhafte Spitznamen, das ist sein Ding), sogar notwendig, um zu zeigen, wie egal es Thor ist, was andere von ihm halten... sowohl im Negativen, als eben auch später, durch die Wendung, im Positiven (das ist jetzt eben Thors Ding, einfach nur ein Dude sein).

Luxferre:
Für mich war Endgame der erwartete, etwas überkandidelte Abschluss der Filme. Zu viel, zu bunt, zu viel pseudo-Tränendrüse, zu vorhersehbar. Ich fand den Film okay. Nicht mehr, nicht weniger. Da meine Erwartungshaltung auch recht gering war, wurde ich nicht enttäuscht und konnte das völlig überfrachtete Bouquet im Imax ehrlicherweise auch irgendwie genießen.

Was ich sehr schade fand waren die vielen noch einzubringenden Charaktere und Handlungsstränge, die noch irgendwie auftauchen mussten. Wirkte ein Wenig wie das schnelle Ende aus dem Rad der Zeit Zyklus. Hawkeye und Trulla Johannsen haben schon arg abgenervt. Black-Panther als der Retter mit der Nerdrage-Armee gegen die pösen Weltrauminvasoren auftaucht, die mit Speeren riesige Maschinen vom Himmel holen, wo gefühlt Atomwaffen bisher nichts ausgerichtet hatten ... oje ...
Das Ableben von Tony Stark fand ich einen starken Zug. Respekt! Das Schmiedegeräusch soll wohl die nächste Generation (Tochter?) einläutenhämmern. Fand ich auch gut.
Professor Hulk mochte ich nicht. Ebensowenig den Adiposithor. Witzig für nen Oneliner, ja, mehr aber auch nicht.

Wie eingangs geschrieben: es war okay.
Jetzt muss ich keine weiteren Marvel-Filme mehr gucken.
Denn hier kommt mein tatsächlich großer Kritikpunkt: wenn man nicht alle 21 (gefühlt 300!) Marvel-Filme mehrfach geschaut und verinnerlicht hat, dann war das umfängliche Begreifen von Endgame irgendwie nicht wirklich möglich.

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