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Record of Dragon War
SturmOhneNamen:
@jessil
Dirk Remmecke hatte mal in Hannover einen Rollenspielladen und hat eine Con (Hannover spielt!) mitorganisiert, wenn ich mich recht erinnere. Er arbeitet im Marketing bei Kaze, daher wohl auch die Verbindung. Das beantwortet übrigens auch Deine Frage, wer da wohl der Verantwortliche für Marketing und Kommunikation für das Projekt Record of Dragon War sein dürfte.
Ich vermute einfach stark, dass das Projekt nach der Uhrwerk Insolvenz einfach als gescheitert erklärt worden wäre, wenn Dirk seinen Arbeitgeber nicht überzeugt hätte, es zu übernehmen.
Grummelstein:
--- Zitat von: Jessil am 16.08.2020 | 16:11 ---Ich bin auch einer der Baker und ich fühle mich von verschiedenen Leuten einfach nur verarscht.
...
--- Ende Zitat ---
Ich fühle mich eher allein gelassen.
--- Zitat von: Jessil am 16.08.2020 | 16:11 ---...
Das ist als wenn man sagen würde, dass Balsen lecker Kekse macht und sicher auch Raketenwerfer herstellen kann.
...
--- Ende Zitat ---
Naja, so extrem sehe ich es jetzt nicht ;)
--- Zitat von: Jessil am 16.08.2020 | 16:11 ---...
Also ich lasse Corona hier nicht als Ausrede gelten. Vor allem nicht, bei einer Verzögerung von 1,5 Jahren steigend.
--- Ende Zitat ---
Ich lasse Corona zumindest für die physische Fertigstellung noch gelten. 1,5 Jahre Verspätung sind aber schon übel. Mir gefällt auch nicht, das Kaze das Spiel jetzt erst zur nächsten Buchmesse veröffentlichen will. Ich verstehe schon warum das so gemacht werden soll, aber für die Teilnehmer des Crowdfundings wäre es natürlich schöner, nach einer solchen Verspätung nicht noch künstlich hingehalten zu werden.
--- Zitat von: Jessil am 16.08.2020 | 16:11 ---...kommuniziert endlich mal. ...
--- Ende Zitat ---
Ja Bitte!!!
--- Zitat von: Jessil am 16.08.2020 | 16:11 ---...Kommt aus dem Knick und macht dieses seit eweigkeiten fast fertige Projekt fertig...
--- Ende Zitat ---
Das wäre natürlich super.
JollyOrc:
ich mutmaße jetzt mal komplett ins Blaue, mache das aber basierend auf einem Mix aus Aussagen von den Kickstarterupdates und einzelnen Dingen, die Dirk mir persönlich gegenüber Anfang des Jahres erzählt hatte.
Fakt ist, dass nach der Uhrwerk-Insolvenz Dirk seinem Arbeitgeber die Sache mit den Rollenspielen schmackhaft gemacht hat. Daraufhin hat man sich wohl bei Kazé (die ja immerhin Erfahrung mit der Produktion von gedruckten Dingen sowie Fandoms haben) dazu entschieden, a) die Kickstarterkampagne fertig zu führen und b) generell in diesen Markt einsteigen zu wollen, da also eine ganze Produktlinie zu machen. Wenn das klappt (hier beginnt die Mutmaßung von mir!), dann gäbe es plötzlich ein neues Schwergewicht auf dem Markt, mit Vertriebsstruktur in Bahnhofsbuchhandlungen, Marketingstrukturen, Cross-Promotions, usw.
Jetzt ist zeitgleich bzw. kurz darauf noch etwas anderes passiert: Kazé gehört seit einem Jahr, über Umwege, zu AT&T Warner Media.
<Spekulation>
Das ist gut für Kazé, weil damit tolle Lizenzdeals winken könnten, man nicht mehr so schnell pleite geht, usw. Allerdings auch schlecht, weil die US-Schlipse sich jetzt erst einmal den dazugekauften Laden ganz genau ansehen, das alles verstehen lernen müssen, und dann auch ihnen unbekannte Experimente wahrscheinlich erst mal ausbremsen. "Ach, eine ganz neue Produktlinie? Das müssen wir jetzt erst mal mit dem Konzernmarketing in USA abklären! Bis dahin schön den Ball flachhalten, und mit niemanden drüber reden, ok? Ich bin dann bis nächsten Monat wieder in LA, KTHXBYE!"
</Spekulation>
Dazu kommt halt noch, dass Kazés Print-Geschäft anscheinend wirklich zum Großteil im physischen Handel passiert. Und die sich jetzt wahrscheinlich fragen, ob sie das Risiko einer Markteinführung gerade jetzt kalkulierbar ist.
Was ich aus Erfahrung sagen kann, ist dass Firmenübernahmen und -fusionen eine ganze Menge Dinge lahmlegen. Das obere Management ist plötzlich mit tausend anderen Dingen beschäftigt, und alles was nicht von-selbst-laufendes Tagesgeschäft ist, rutscht sehr weit runter in der Prioritätenliste. Ich vermute, dass Dirk (und nicht nur er, sondern wahrscheinlich auch sein Chef) die Wucht diese Einschränkungen schlicht unterschätzt hat. Wenn Dirk so machen dürfte, wie er wollte, würden wir alle das Spiel garantiert schon in Händen halten.
Grummelstein:
Klingt plausibel.
JS:
Ich weiß bei diesem Projekt nichts über die Details und die aktuellen Umstände, aber ich kenne Dirk seit 25 Jahren und möchte anmerken, daß er stets ein integrer, engagierter und szenenaher Mensch war.
:)
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