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D&D-Völker langweilig?

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Bulgador:

--- Zitat von: Feuersänger am 15.01.2019 | 11:45 ---Kannst ja vielleicht mal erzählen, was du dir so wünschen würdest.

--- Ende Zitat ---
Ich finde z.B. Groot von Guardians of the Galaxy als Spezies interessant. Und die Vorstellung von Pflanzen-Kreaturen allgemein. Einerseits sind sie völlig anders gebaut als Säugetiere, andererseits fühlen sie sich für mich glaubwürdig an, denn Pflanzen gibt es auch in der Realität. Und warum sollten in einer Fantasy-Welt nur Tiere intelligent sein, Pflanzen aber nicht?

Dann könnte es verschiedene Tier-Menschen geben, nicht nur Affen-Menschen, wenn eine Welt schon verschiedene kulturschaffende Spezies hervorbringt. Das rechtfertigt auch eher verschiedene Attributs-Modifikatoren und Volks-Fähigkeiten als bei kleinen/großen/dicken/dünnen Affen-Menschen mit/ohne spitze Ohren, ohne gleich völlig alien zu sein. Und in unsere (Haus-)Tiere können wir uns doch auch recht gut hineinversetzen, oder?

Drachenartige wie "Kobolde"/"Drachlinge" als kleinere Verwandte der Drachen finde ich auch spannend. Die Abstammung ist klar, die Anatomie anders (Klauen, Schuppen, Schwanz) und als Abkömmlinge magischer Fantasy-Kreaturen könnten sie weitere ungewöhnliche Eigenschaften/Fähigkeiten haben.

Oder wie wäre es mit einer Spezies, die nicht in Männlein/Weiblein aufgeteilt ist, sondern 3, 4 oder 5 Geschlechter kennt? Könnte eine interessante Gesellschaft und Kultur hervorbringen.

KhornedBeef:
Sind in D&D die verschiedenen Völker wirkliche alle Affenmenschen? Ich hätte das anders in Erinnerung. Und wenn wir schon rational argumentieren, warum andere Völker sinnvoller wären...

Coltrane:
Für mich liest sich das ein wenig so, als hättest du gerne diverse Völker aus dem Monster Manual als spielbare Völker, da die Varianz im Monster Manual durchaus von Pflanzenwesen bis zu Schlangenmenschen reicht.
Was die drei und mehr Geschlechter angeht, da wären wir wiede bei den Menschen. Seit dem 1.1. gibt zumindest in der Nichtfantasywelt der BRD offiziell drei Geschlechter. Wenn man möchte, kann man ja eine Kultur die nicht an binären Geschlechtern hängt auch problemlos bei DnD einführen. Ich seh da kein Problem.

Tegres:
Schliesse mich ueberwiegend meinen Vorschreibern an. Ich als Spieler moechte zumindest menschenaehnliche Charaktere haben, damit ich sie auch gut ausspielen kann.

Bei sehr abgefahrenen Spezies muessen meines Erachtens die Charakteristiken klar genug sein, damit ich weiss, wie ich bezueglich Charakterspiel die Rolle darstelle. Diesbezueglich finde ich abgefahrene Charakterzuege (z.B. Unfaehigkeit zu luegen, radikale Utilitarismus etc.) uebirgens einfacher als nichthumanoide Gestalten oder welche, die stark von einer humanoiden Form abweichen. Das liegt daran, dass ich persoenlich mehr Schwieirigkeiten haette, mir vorzustellen, wie z.B. eine Qualle kaempft als ein Humanoide (streng genommen sind ja auch die meisten Monster humanoid).

Runtergebrochen: Andere Rassen sollten eine humanoide Form haben, ihr Charakter darf beliebig andersartig sein.

Maarzan:
Die Standardrassen funktionieren, weil sie eben Clichees sind. Das macht sie erst einmal nicht toll oder langweilig, sondern einfach für die meisten so mit einer Vorvorstellung versehenen Leute funktionierend.

Ein Spiel  "interessant machen" muss an anderer Stelle passieren, idealerweise auch nicht nur an einem "coolen Twist" in einer Rassenbeschreibung aufgehangen (Kultur hatten wir ja schon separiert). Das hält so alleine generell nicht all zu weit. 

Und je exotischer das sein muss um zu funktionieren, umso mehr riskiert man Leute dabei verständnismäßig zu verlieren.

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