Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
[Knights of the Black Lily] Small Talk und mehr ...
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 26.02.2019 | 22:41 ---Ich könnte in dem Text Männer und Frauen nach belieben austauschen ohne das es was an der Glaubwürdigkeit ändert
--- Ende Zitat ---
Jein. Wer mag, der kann das Setting gerne so modifzieren, dass irgendeine dunkle Gottheit dafür gesorgt hat, dass Frauen körperlich stärker (oder kampfstärker oder was auch immer) sind als Männer und Ehefrauen ihre Ehemänner nun nach Belieben herumkommandieren können. Das unterminiert nicht die Setting-Prämisse (im Gegensatz zu Gleichwertigkeit, Fairness, etc). Man hat dann natürlich primär weibliche Heere (siehe unten), aber das ist prinzipiell ja kein Hinderungsgrund das so zu spielen.
Kanon ist das allerdings nicht.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 26.02.2019 | 22:41 ---In Westeros ist auch nicht jede Frau machtloses Opfer
--- Ende Zitat ---
"Nicht jede."
Eben. Da gibt es keinen Gegensatz zu Ilethra. Für PCs und wichtige NPCs gilt natürlich etwas anderes als für namenlose NPCs.
--- Zitat von: Spidey am 27.02.2019 | 00:36 ---Könnten ja auch Kettenhemdstringtangas für die männlichen Sexsklaven der bösen Spinnengöttin oder so sein.
--- Ende Zitat ---
Jo. Speziell falls man Spieler hat, die das nicht mögen. Es macht gar nichts die Spieler (ein klein wenig) zu piesacken, sonst fangen die am Ende noch an die dunklen Götter zu mögen. ;)
--- Zitat von: Waldrand am 27.02.2019 | 06:46 ---In Westeros wir auch die n anderen Welten, ist der Status/die Schicht in die man geboren wird, viel entscheidender als das Geschlecht oder die Legitimität.
--- Ende Zitat ---
Natürlich. Aber der Status hängt von der Kampfkraft ab - und das ist auf Westeros/Essos prinzipiell die Kampfkraft von Männern, von wenigen weiblichen Ausnahmen abgesehen. Die meisten Heere bestehen fast ausschließlich aus Männern, damit sind auch in Game of Thrones zunächst einmal die Männer die natürlichen Anführer ihres Hauses. Auch adlige Damen stehen im Zweifel unter der Fuchtel ihres Vaters in Game of Thrones. Sind natürlich trotzdem immer noch massiv priviligiert im Vergleich zu Bauern und einfachen Bürgern.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Spidey am 27.02.2019 | 00:36 ---
Könnten ja auch Kettenhemdstringtangas für die männlichen Sexsklaven der bösen Spinnengöttin oder so sein.
--- Ende Zitat ---
Lendenschurz bitte
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 07:21 ---Jein. Wer mag, der kann das Setting gerne so modifzieren, dass irgendeine dunkle Gottheit dafür gesorgt hat, dass Frauen körperlich stärker (oder kampfstärker oder was auch immer) sind als Männer
--- Ende Zitat ---
Als wäre reine Kampf oder gar nur Körperliche Kraft da das allein entscheidende Kriterium.
Intrigieren und Politik sind da sehr viel nützlicher oder soziale Konventionen, vgl die Matriarchen von Isis, Aes Sedai und Seanchan, die Frau hinter dem Mann...
--- Zitat ---Aber der Status hängt von der Kampfkraft ab
--- Ende Zitat ---
stimmt und die hängt von der Gefolgschaft, Führungsfähigkeit etc. ab.
Drachenreiterin, Dorne
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 10:25 ---Lendenschurz bitte
--- Ende Zitat ---
Haha, nein - Stringtangas. >;D
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 10:25 ---Als wäre reine Kampf oder gar nur Körperliche Kraft da das allein entscheidende Kriterium.
--- Ende Zitat ---
Nein, so ist es nicht. Aber man kann's auch nicht kleinreden. Noch einmal: es ist nicht so, dass es keine Frauen in Führungsposition gibt. Schon im Einführungsabenteuer wird man das vorfinden. Aber das sind eben auch besondere NPCs. Ist ja bei Game of Thrones nicht anders.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 10:25 ---Intrigieren und Politik sind da sehr viel nützlicher oder soziale Konventionen, vgl die Matriarchen von Isis, Aes Sedai und Seanchan, die Frau hinter dem Mann...
stimmt und die hängt von der Gefolgschaft, Führungsfähigkeit etc. ab.https://www.tanelorn.net/Smileys/default/back2topic.gif
--- Ende Zitat ---
Klar. Aber Männer können das ja auch. Und je mehr eine Gesellschaft geprägt ist von der Schlacht, desto mehr hängt der Status des Einzelnen vom Kampfgeschick ab. Ein Kämpfer (Mann oder Frau!) der Schlachten gewinnt und dabei reihenweise Gegner erschlägt, der kann (besonders glaubwürdig) behaupten die Gunst der Götter zu haben. Ob das auch stimmt, ist natürlich eine ganz andere Frage.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 10:25 ---stimmt und die hängt von der Gefolgschaft, Führungsfähigkeit etc. ab.
--- Ende Zitat ---
Was wiederum davon abhängt wie man zu all diesen Dingen kommt als Frau. Nicht unmöglich, aber eben doch eher ungewöhnlich.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 27.02.2019 | 12:41 ---Haha, nein - Stringtangas. >;D
--- Ende Zitat ---
Lendenschurz so will es die Tradition
--- Zitat --- Und je mehr eine Gesellschaft geprägt ist von der Schlacht, desto mehr hängt der Status des Einzelnen vom Kampfgeschick ab.
--- Ende Zitat ---
Nein, von seinen Führungsfähigkeiten und seinen taktischen, wobei Strategie - Taktik trumpft und Alexander eher die Ausnahme war und im Notfall Follow me jetzt nicht Geschlechtsabhängig ist.
Sichelgaita hat Schlachten gewonnen, die ihr Mann verloren hatte
Das Mann ist Chef weil kämpfen gilt nicht mal wenn persönliche Kampffähigkeit wichtig für Machtgewinn und Erhalt ist, problematisch wird es wenn man mit 50 kg Marschgepäck 50 km am Tag marschieren soll
Sichelgaita hat Schlachten gewonnen, die ihr Mann verloren hatte
Ich sag jetzt nicht, das dein Design bäh - böse ist, sondern deine Begründung unzutreffend
Männer übernehmen die gefährlichen Dinge, weil wir das entbehrliche Geschlecht sind und Frauen für den Nachwuchs zeitweise unabkömmlich sind.
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 13:06 ---Nein, von seinen Führungsfähigkeiten und seinen taktischen, wobei Strategie - Taktik trumpft und Alexander eher die Ausnahme war und im Notfall Follow me jetzt nicht Geschlechtsabhängig ist.
Sichelgaita hat Schlachten gewonnen, die ihr Mann verloren hatte
--- Ende Zitat ---
Aber die ist ja auch eine der Ausnahmen. Der Regelfall sind Feldherren.
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 27.02.2019 | 13:06 ---Männer übernehmen die gefährlichen Dinge, weil wir das entbehrliche Geschlecht sind und Frauen für den Nachwuchs zeitweise unabkömmlich sind.
--- Ende Zitat ---
Warum wurden Frauen dann idR(!) nicht von kleinauf dazu gedrillt wenigstens den heimischen Herd (das eigene Pfahldorf/die Burg) mit der Waffe im Abwehrkampf zu verteidigen? Und die meisten mittelalterlichen Gefechte waren Belagerungen, da war das Risiko für den Angreifer auch eher gering. Ich glaube dass es für viele Männer ganz bequem war, wenn die Frauen sich nur um den heimischen Herd gekümmert haben. Es war bequem, dass die Frau unter der Fuchtel des (körperlich stärkeren) Mannes gestanden hat. So wie es später für uns Männer bequem war der einzige Ernährer (Arbeitnehmer) zu sein.
Aber das führt jetzt vielleicht ein wenig ab vom Rollenspiel. Beim Fantasy-Rollenspiel geht's ja vor allem erst einmal darum Abenteuer zu erleben und weniger um sozio-ökonomische Feinheiten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln