Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Eure Einschätzung: Einsteigerset auch für "Kampfmuffel" geeignet?
Bruenor:
--- Zitat von: schneeland am 27.01.2019 | 13:31 ---Laut letztem Teilzeitheldeninterview kommt der Wilderlands-Abenteuerband noch in diesem Quartal (Link).
--- Ende Zitat ---
Soll vor diesem Abenteuerband nicht noch der Spielleiterschirm zu AiM erscheinen, dort ist ein Einstiegsabenteuer ("The Eaves of Mirkwood") enthalten.
Tegres:
--- Zitat von: Fezzik am 27.01.2019 | 13:40 ---Hm, wenn er ein Problem damit hatte das die Gruppe, also seine Mitspieler sehr gerne kämpfen, dann ist das System eigentlich egal. Denn die werden auch dann kämpfen, wenn sie in ein anderes System gezwungen werden oder sind dann unzufrieden. Vielleicht da mal direkt ansetzen oder hat sich am allgemeinen Gruppengeschmack was geändert ?
--- Ende Zitat ---
Die Gruppe, von der er gesprochen hatte, kenn ich nicht. Bei unserer Aborea-Runde gab es meist 1 bis 2 Kämpfe pro Sitzung (à 4 Stunden).
Das hat uns ganz gut gefallen. Es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn es drei oder auch mal vier gewesen wären. Anhand dessen würde ich mal sagen, dass Kämpfe so 25-33% Prozent der Spielzeit ausmachen dürfen.
tb259x:
Rein von den Veröffentlichungen her legen D&D-Produkte (auch 5e) immer viel Wert auf Kämpfe bzw. Dungeon-Crawling. Das sieht man schon daran, wie viel Platz für die genannten Bereiche in den jeweiligen Büchern (auch LMoP) drauf geht. Dennoch lässt sich natürlich alles mögliche daraus machen und ausspielen. Das System geht dabei nur nicht in die Tiefe, dazu braucht man sich nur die Attribute/Fähigkeiten anschauen. Entsprechend kann man sich regeltechnisch im Laufe der Zeit auch nicht wirklich spezialisieren, vieles wird in einen Topf geworfen und nicht weiter unterteilt. Ein Großteil der Unterschiede beziehen sich auf den Kampf.
Man wird also RAW auf den Charakterbögen keine Spezialisten in bestimmten sozialen Aspekten oder einzelnen Handwerksklassen finden. Ob man das möchte, ist natürlich eine Geschmacksfrage. Ausspielen lässt sich auch alles abseits des Kampfes - das System geht flüssig von der Hand. Will man allerdings alles in einzelnen Werten ausgedrückt haben und in Abenteuern/Kampagnen von offizieller Seite mehr Input diesbzgl. haben, ist D&D vielleicht das falsche System. Zum letztgenannten Punkt: Es gibt, natürlich meist auf englisch, zu den meisten Publikationen endlose Tipps, wie Kampfsituation etc. anders gelöst werden können. Aber, wie gesagt, die detaillierte, regelseitige Unterstützung fehlt an dieser Stelle für die, die es mögen.
Coltrane:
--- Zitat von: Tegres am 27.01.2019 | 13:53 ---Bei unserer Aborea-Runde gab es meist 1 bis 2 Kämpfe pro Sitzung (à 4 Stunden).
Das hat uns ganz gut gefallen. Es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn es drei oder auch mal vier gewesen wären. Anhand dessen würde ich mal sagen, dass Kämpfe so 25-33% Prozent der Spielzeit ausmachen dürfen.
--- Ende Zitat ---
Wir sind im mittleren Teil von LMoP angelangt und aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass bisher wahrscheinlich mehr als 33% gekämpft wurde. Was allerdings auch ziemlich naheliegend ist, da das Ganze ja aus mehreren Dungeons besteht in denen man in der Regel eben auch kämpfen muss. Im mittleren Teil, also nach der Ankunft in Phandalin, besteht zwar die Möglichkeit zu sozialer Interaktion, die aber in der Regel auch wieder in Situationen endet, in denen ein Kampf zumindest wahrscheinlich ist(ich will jetzt auch nicht Spoilern). Man kann natürlich die soziale Interaktion, wenn gewünscht, intensiv ausspielen und so den prozentualen Anteil an Kämpfen in der Nettospielzeit drücken, aber realistischer Weise sollte man schon damit rechnen, dass viel gekämpft wird. Nicht nur bei LMoP, sondern allgemein bei D&D. Wenn man da keine Lust zu hat, sollte man sich wahrscheinlich besser mit einem anderen System beschäftigen.
Neben LMoP spiele ich noch zwei andere Kampagnen und auch dort ist der Kampfanteil relativ hoch, wenngleich es auch genug interessante andere Dinge für die SC zu tun gibt. Ich würde mich sogar zu der These versteigen, dass bei D&D der Kampf relativ zentral ist und nicht nur eine Sache von vielen.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Tegres am 26.01.2019 | 19:17 ---Hallo zusammen,
Edit:
Mir geht es wirklich nur um D&D5e und dessen Einsteigerset. Mir geht es nicht um andere Rollenspiele.
Schöne Grüße
Tegres
--- Ende Zitat ---
In der Tat ist es das was Du/die Gruppe daraus machst. Wir spielen DnD ohne spezifische Gewichtung auf Kampf (also viel Rollenspiel u Exploration) und haben unseren Spaß. Die Kaempfe lassen sich zudem rasch abhandeln mit schlanken aber soliden Regeln...
insofern moechte ich meinen direkten Vorredner widersprechen
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