Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Eure Einschätzung: Einsteigerset auch für "Kampfmuffel" geeignet?
Faras Damion:
--- Zitat von: Luxferre am 28.01.2019 | 06:13 ---Aber Du möchtest unbedingt D&D5e spielen? Dann sind alle ablehnenden Tipps in diesem Thread doch ... irgendwie ... umsonst, oder? 8] >;D
Aber mal zu Deiner Frage: wenn ihr wenig kampffokussiert spielen wollt, dann ist diese Box nicht das richtige Geschenk für Deinen Kumpel.
Das liegt am System an sich und lässt sich nicht wegdiskutieren. D&D sind sehr kampforientiert und unterstützen wenig andere Spielstile, als herausforderungsorientierte, kampfreiche Abenteuer. Punkt.
Ja, man kann mit D&D5e auch anders spielen. Nein, dafür ist das System aber nicht wirklich geeignet.
--- Ende Zitat ---
Ebenfalls Zustimmung! :)
Boba Fett:
D&D5 ist ein Rollenspiel, dessen Regeln sich vor allem um die Konfliktabwicklung kümmert.
Alles andere wird "handwedelnd und erzählerisch" gelöst. (die Aussage ist natürlich pauschal und simplifiziert)
Da sich Spieler meistens erst einmal damit beschäftigen, was ihnen die Regeln an Möglichkeiten suggerieren
und die Kaufabenteuer sich auch vornehmlich um Konfliktsituationen kümmern, ist der Fokus klar auf Kampf geeicht.
Insofern: Man kann mit D&D alles machen, aber für Kampfmuffel ist D&D5 nicht wirklich geeignet.
Aber ich glaub, das ist gar nicht das Problem.
--- Zitat von: Tegres am 26.01.2019 | 19:17 ---Er hat dort auch schon einige Male geleitet. Laut seiner Aussage war die Gruppe aber ihm zu sehr auf Kampf aus. Deswegen hat er das Leiten wieder an den Nagel gehängt.
--- Ende Zitat ---
Du hast also einen potentiellen Spielleiter, der keine Lust auf das hat, wozu die Spieler Lust haben. Und deswegen möchte er nicht spielleitern.
Ich glaube, mit einem Systemwechsel wirst Du da wenig ändern.
Solange die Spieler (ihm) zu sehr auf Kampf aussind, wirst Du auch mit Tails of Equestria keinen zufriedenen Spielleiter bekommen.
Faras Damion:
Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Neulingsmeister früher in einer DSA-Gruppe, die ihm fürs Leiten zu kampflastig war.
Jetzt ist er mit dem TS in einer Aborea-Gruppe und soll auch dort leiten.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Aborea hat zu wenig Einsteigerabenteuer, daher soll ein anderes System her. Das System soll deutsch sein. DSA und Splittermond mag der TS nicht, der ja auch mitspielen muss. Außerdem möchte der TS ein "Klassisches Rollenspiel".
Was gegen Dungeon World spricht, habe ich nicht verstanden, aber wir sollen auch keine Systemtipps geben. :)
Exar:
Aus eigener Erfahrung kann ich dem Rest nur zustimmen. Phandelver ist kampflastig und zwar deutlich (und D&D5 generell auch).
Natürlich gibt es immer wieder Episoden die soziale Interaktion beinhalten und auch in einigen Encountern lassen sich Dinge anders regeln, aber dennoch gibt es regelmäßig aufs Fressbrett.
Die Dungeon Crawls sind durchaus zahlreich.
Fezzik:
--- Zitat von: Boba Fett am 28.01.2019 | 09:00 ---Du hast also einen potentiellen Spielleiter, der keine Lust auf das hat, wozu die Spieler Lust haben. Und deswegen möchte er nicht spielleitern.
Ich glaube, mit einem Systemwechsel wirst Du da wenig ändern.
--- Ende Zitat ---
Deshalb hatte ich ja oben auch gefragt, weil mir das nicht ganz klar war. Er will den Spieler mit D&D 5 wieder zum spielleiten verführen, weil sie jetzt beide in einer neuen Gruppe sind und er denkt der Spieler hat Potential.
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