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[Suche] Kampflastiges Investigativspiel
pan narrans:
Das Thema finde ich sehr interessant, denn nach sowas suche ich schon seit einiger Zeit. :d
Mit Honour + Intrigue habe ich jetzt drei Sitzungen gespielt, die vom Spielgefühl her nah an das dran kamen, was ich suche. Zwar sind Anfängercharaktere nur auf ein oder zwei Spezialgebieten wirklich kompetent, können aber mit "Schergen" bereits den Boden aufwischen. Es gibt keine wirklichen Regeln für Clues, aber mit den richtigen Karrieren bei der Erschaffung können durchaus fähige Spione/Schnüffler/Monsterjäger entstehen. Das Investigative kommt nach meiner Erfahrung ohnehin über das Abenteuer ins Spiel. Wenn es darum geht Hinweise zu sammeln und Zeugen zu befragen, werden geneigte Spieler ganz von sich aus zu Ermittlern.
Kürzlich habe ich mir LexOccultum zugelegt. Bisher hatte ich noch nicht die Möglichkeit, das zu spielen oder zu leiten. Daher kann ich zur Praxis noch nichts sagen. Es geht in dem Spiel um Monster, geheime Kulte, Verschwörungen und Aberglauben im 18. Jahrhundert. In den bisher veröffentlichten Abenteuern geht es darum, unheimlichen Ereignissen oder Geschöpfen und deren Hintermännern auf die Schliche zu kommen. Um die Hinweise zu entschlüsseln braucht es einige Wissensfertigkeiten, wie Sprachen, Naturwissenschaften, Okkultismus oder Theologie. Charaktere können mit 500, 800 oder 1000 XP erstellt werden. In letzterem Fall hat man schon ziemlich erfahrene Monsterjäger/Ermittler. Allerdings taugt das Regelwerk nicht für cineastische Action und Superhelden, die Einschusslöcher mal eben weg schwitzen.
Woodman:
--- Zitat von: Spidey am 31.01.2019 | 02:20 ---Die grobe Idee des Settings: die Spielercharaktere sind Geister- und Monsterjäger, allerdings eher im Stil der Hexer aus der Witcher-Serie und weniger Egon, Ray, Venkman und co. ...
Ich brauche kompetente Charaktere, die reinhauen können und die auch investigativ was draufhaben.
--- Ende Zitat ---
Gibt's da nicht auch was von GURPS?
Natürlich, da gäbe es die Monster Hunters Reihe mit extrem Kompetenten Charakteren, die geht allerdings von einem modernen Setting aus, und es gibt noch einen Pyramid Artikel, der die Charaktertemplates in die Pulp Ära schiebt, für klassische Fantasy müsste man aber selber Hand anlegen.
Quaint:
--- Zitat von: Luxferre am 31.01.2019 | 08:18 ---Das ganz tolle Elemente (Tränke, Zauber, Zutaten) hat, aber eine 1d10-roll-solution hat ... oh man, was bin ich enttäuscht.
--- Ende Zitat ---
bezüglich des The Witcher Tabletop Roleplaying Game
Naja, es ist aber schon keine ganz schlechte Quelle. Ich spiele das ganz gerne, wenn auch mit nem Haufen Anpassungen. Für mich wiegt viel schwerer als die 1d10-Engine (die übrigens an sich durchaus tut), dass es by-the-book geradezu lächerlich tödlich ist, für das was es eigentlich darstellt. Als ich angefangen habe das zu spielen und zu leiten hatten wir durchaus so Sachen, dass eine ganze Gruppe inklusive zweier Witcher ausgelöscht wurde, und zwar durch ein läppisches Ghulrudel, die an sich ja nicht gerade Elitemonster sind. Mittlerweile haben wir das durch Hausregeln auf ein etwas cineastischeres, heroischeres Spielgefühl angepasst und sind damit soweit glücklich. Aber by-the-book... owei.
nobody@home:
Rein vom ungefähren Genre her käme vielleicht auch noch Monster of the Week in Frage -- allerdings mit ein paar möglichen Haken:
-- pbtA-Spiel, also nicht zwingend jedermanns Geschmack;
-- per Voreinstellung schon eher in der Moderne angesiedelt, für Fäntelalter müßte man also ein paar Kleinigkeiten (hauptsächlich die verfügbaren Waffen und vielleicht das eine oder andere Playbook-Detail) anpassen;
-- Spielercharaktere sind zwar nicht ausdrücklich superzerbrechlich, aber doch sterblich, und können an ernsthafteren Verletzungen auch bei guter Versorgung schon mal ein paar Tage zu knabbern haben;
-- und außerdem ist die Laufbahn eines Charakters als Monsterjäger per Design nichts, was für immer und ewig gutgeht -- früher oder später geht einem buchstäblich das Glück aus und die SL ist dann ausdrücklich angehalten, den Charakter ruhig härter als bisher anzufassen, bis er entweder stirbt oder einen Aufstieg bewußt nutzt, um statt einer anderen Verbesserung in den Ruhestand zu gehen.
So, das war jetzt mal ein Bandwurmsatz, der's in sich hatte. ;D Der mögliche Hauptvorteil von MotW dürfte sein, daß es sich wirklich gezielt auf den Versuch, eine Monsterjäger-Spielerfahrung a la beispielsweise Buffy und Supernatural (wie gesagt, in der Moderne) einzufangen und zu vermitteln, konzentriert und davon auch nicht großartig ablenken läßt; wenn man einen derartigen Fokus also auch tatsächlich möchte, ist es mMn auf jeden Fall einen Blick wert.
Spidey:
Ich hab so meine Probleme mit PtbA, kenne aber Monster of the Week vom Lesen und schaus mir mal genauer an.
Das gleiche gilt für Witcher, GUMSHOE und GURPS-Monster Hunters. Danke schonmal an die Empfehlungen!
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