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Quo vadis, Cyberpunk-RPG?
YY:
--- Zitat von: TEW am 3.02.2019 | 10:17 ---Geschwindigkeit ist in keinster Weise das Thema, warum es Sinn macht, dass die Matrix kabellos ist.
Eine Welt ohne "wireless" ist nach heutigem Stand undenkbar. Und das wegzunehmen ist schlichtweg ein Rückschritt, den es bei "Near Future" nicht geben sollte.
--- Ende Zitat ---
Geschwindigkeit ist aber (neben Übertragungsqualität und -sicherheit/-zuverlässigkeit) das zentrale Thema, warum Decking mit Glasfaserkabel und optischen Computern stattfindet.
Wie gesagt: Die meisten "normalen" Anwendungen der Matrix waren seit SR1 kabellos. Wenn überhaupt, musste man seinerzeit anpassen, was tragbare "normale" Geräte im Vergleich zu ortsfesten Rechnern können.
Aber Decks sind ein komplett anderes Thema und die Kritik daran, dass die nicht wireless sind, geht mMn komplett ins Leere.
Da kann man ohne Weiteres auch aus heutiger technischer Perspektive schlüssig argumentieren, dass das so sein muss.
Vom erwähnten `29er Crash mal abgesehen - das ist ohnehin der Freibrief, in technischer Hinsicht alles so zu postulieren, wie man es gerne hätte und wie es für das Spiel sinnvoll ist.
Aber bei großen Teilen der Käuferschaft hält sich hartnäckig ein undefinierter Anspruch, dass SR eine "echte" Zukunft zu sein hat und ständig aktuellen Entwicklungen nachrennen soll/muss - ganz egal, was das unterm Strich für das Spiel bedeutet.
Für mich zerschießt man sich damit die Glaubwürdigkeit des Settings sogar noch mehr, weil man jetzt mittlerweile den zweiten Crash reingehauen hat, nur damit man ein Setting im Jahr 2080 hat, das viel eher ins Jahr 2030 oder 2040 gehört. Aber dann heult ja wieder einer, wenn es 2030 ist und SR immer noch nicht eingetreten ist :P
--- Zitat von: Skeeve am 3.02.2019 | 13:48 ---irgendwo hatte ich gerade gelesen dass beim "digital native" das zweite "t" zuviel sei ;)
--- Ende Zitat ---
;D :d
Muss ich mir merken.
schneeland (n/a):
--- Zitat von: Skeeve am 3.02.2019 | 13:48 ---irgendwo hatte ich gerade gelesen dass beim "digital native" das zweite "t" zuviel sei ;)
--- Ende Zitat ---
Jenseits des Humorvollen kann man auch einfach den Begriff etwas wörtlicher nehmen: ein Digital Native ist ein Eingeborener des digitalen Zeitalters - und so wie die Stammesgesellschaft auch nicht nur aus Schamanen/Priestern besteht, hat selbiger zwar möglicherweise/im Durchschnitt eine durchaus hohe Kompetenz in der Nutzung der digitalen Werkzeuge, aber nicht unbedingt Einblick in deren Funktionsweise.
YY:
Ja, das kommt hin.
Der englische Begriff ist grundlegend positiv gemeint, aber beim deutschen "Eingeborenen" klingt das schon viel mehr nach Menschenfresser und Cargo-Kult ;D
YY:
FWIW:
Cyberpunk Red zeigt mit einem kleinen Setting-Preview, wie man um das leidige Singularitäts- und Transhumanismusthema herum kommen kann, ohne auf der Stelle zu treten.
ManuFS:
Naja, "alles kaputt" ist jetzt nicht das neueste, nie benutzte Setting-Element... aber, jupp, klingt gut. :)
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