Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Welches Setting als Rahmen (Geschichte/Götter) für eigene Kampagnenwelt?
Mouncy:
Also ich bin jetzt kein Experte, aber hat Symbaroum nicht diese Besonderheit von wegen Magie verdirbt usw.? Also wenn, dann würde ich Symbaroum nur mit entspr. Zusatzregeln mit D20 spielen wollen, die das dann auch vernünftig abbilden. Das ist doch gerade das Kernelement des Spiels, diese Magie = Schmutz Sache die sich in allen Zaubern niederschlägt, bspw. dieser Hexenblick (oder so ähnlich) bei dem sich die Farbe der Kreatur dunkler färbt, je befleckter sie ist...
Edit, wegen:
--- Zitat von: tb259x am 27.02.2019 | 17:59 --- Habe von Symbaroum neben ein paar Zeilen im Internet nur eine Rezension gesehen, bei der durch's Buch geblättert wird, aber bei den Illustrationen mag man ja gleich loslegen.
--- Ende Zitat ---
--> Absolute Kaufempfehlung, das Buch ist mega hübsch, lohnt sich selbst dann, wenn man das Spiel nie spielen wird. Ich nutze es als Inspirationsquelle für dunkel-düstere Dinge in unserer D&D Kampagne :)
Von der Midgard (Kobold Press) Welt bin ich nicht so überzeugt. Das Buch ist eher.. naja. Ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht, es ist halt sehr viel Blabla ohne dabei einen Mehrwert am Spieltisch zu haben. Das Problem mit dem vielen Blabla Wall of Text Syndrom haben zwar irgendwie alle Weltenbände, aber bei der Midgard Welt ist es mir besonders störend vorgekommen. Das Layout ist auch nicht unbedingt meins, aber ok, ist halt Geschmackssache schätze ich. Insgesamte macht das Buch auf mich einen unfertigen Eindruck, so patch-work mäßig. Schwer zu beschreiben.
Lorakis finde ich super, nur vielleicht etwas zu "bodenständig" für D&D was das Magielevel angeht, aber das lässt sich ja easy je nach Gusto nach oben schrauben. Den Weltenband kann man grundsätzlich einfach her nehmen und D&D dran flanschen, bisschen Spucke und duct tape für die PHB Völker die es in Lorakis nicht gibt, fertig. Top Setting.
Was mir jetzt gerade noch spontan einfällt, ist die Caera Welt von Dungeon Slayers :) Klein aber fein, nix besonderes, aber viel mehr D&D-Klischee für wenig Geld findet man sonst nirgends.
http://www.dungeonslayers.de/
HEXer:
Nimm doch HârnWorld. Das Pantheon ist tatsächlich mal durchdacht. N. Robin Crossby hat zumindest ein College degree in Philosophie und besonders das Pantheon und die Konflikte (sowohl in den Himmeln als auch in der Menschenwelt) waren ihm immer wichtig. Sehr hübsch auch der Ansatz, dass nach Auseinandersetzungen der Götter untereinander, die beinahe die Welt zerstört hätten, die Götter nun nur noch in Stellvertreterkriegen (mit den menschen als Werkzeug) gegeneinander antreten dürfen, nicht mehr direkt. Das gibt jede Menge Konfliktpotential der Königreiche aber gerade auch der Religiösen und Kriegerorden untereinander.
Ist allerdings kein High-Fantasy, falls du das suchst...
tb259x:
Also hinsichtlich Magie verdirbt und sowas hab ich bisher noch nicht viel mitbekommen, aber ich habe mir das Buch nun mal bestellt. Find das Setting aber auch abseits davon interessant, auch wenn vieles noch unentdeckt und geheim ist bzw. über die Abenteuer-Bücher herauszufinden ist. Bei Lorakis und Co hat man, wenn man es grob will, grobe Weltbeschreibungen, bei bedarf aber auch Regionalhilfen, die sich wohl leichter direkt mit D&D und seiner Vielfalt hinsichtlich Monstern und Gegenständen ausdrücken lassen.
Vielleicht könnte man sich eine größere Welt bzw. Schnipsel davon schnappen, deren Thematik entsprechend anpassen und quasi Symbaroum darin ansiedeln als Teil-Setting? Na ich bin mal gespannt, so oder so.
HârnWorld schaue ich mir auch mal an, danke. :)
tb259x:
Also das Setting von Symbaroum hat es mir gerade echt angetan. Und dieser schlanke Hintergrund macht es für den Anfang auch sehr angenehm. Überspitzt nicht 20000 Jahre mit tausenden Kriegen, getöteten Königen und Kaisern, untergegangenen und wiederauferstandenen Völkern und Helden usw. Aber es ist dann doch echt schade, dass es keinen Settingband gibt, sondern die Infos über die Abenteuer verteilt wurden. Und Informationen über einige, schon nicht unwichtige Sachen, wie die Beschreibungen aller jungen Götter, sucht man noch vergebens. Da liegt dann der/ein Kompromiss zu stark ausgearbeiteten Settings, in denen man bei Bedarf alles findet, dann aber an meiner Stelle auch wieder verleitet ist, "Fakten" wissen zu müssen bzw. zu wollen.
Und die eigentlich beabsichtigte, teilweise Verwendung offizieller Kampagnen-Module (um sich etwas Arbeit zu sparen bei Zeitengpässen und einen roten Faden zu haben), wäre in diesem Setting, welches thematisch ja doch um einiges abweicht, wohl nur mit viel Arbeit/deutlicher Anpassung der Stimmung etc. möglich.
Zu HârnWorld hab ich bisher irgendwie nicht so recht was gefunden. Zumindest wüsste ich nicht, was ich mir davon jetzt besorgen sollte. Habe aber auch nur relativ kurz danach gesucht, finde Low-Fantasy ansich aber sehr gut, teils sogar deutlich besser als High-Fantasy. Ab einem gewissen Punkt muss ich nur überlegen, ob DnD 5e noch das richtige System wäre. Und da wir gerade erst ins System eingestiegen sind und ich mich belesen habe, will ich nicht gleich wieder ein neues System wählen.
Andere Settings, wie Lorakis, sind weiterhin eine Option. Aus Gründen der verfügbaren Infos und einfachereren Konvertierung womöglich sogar präferiert. Allerdings ziehen mich diese schönen Illustrationen und die düstere Stimmung immer wieder zurück. Ich weiß nicht... :ctlu:
chad vader:
Zwei Setting-Leichtgewichte, die aus meiner Sicht für Dich passen könnten, wären
1. 4E Points of Light / Nentir Vale
Eine Proto-Setting mit vielen, offenen Enden. Ideal für spiralförmiges Worldbuilding entlang dem Kampagnenverlauf.
2. Die Welt Caera aus Dungeonslayers
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