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Welches Setting als Rahmen (Geschichte/Götter) für eigene Kampagnenwelt?
tb259x:
--- Zitat von: Bildpunktlanze am 26.02.2019 | 21:54 ---das Problem ist das fuer die bekannten DnD Welten halt ziemlich viel Zeug veroeffentlicht wurde.
--- Ende Zitat ---
Es muss ja nicht mal zwingend ein DnD Setting sein. Ich könnte das Ganze ja auch bspw. in Lorakis (Splittermond) o.ä. ansiedeln, dahingehend bin ich also nicht beschränkt.
Es geht einfach nur darum, einen funktionierenden Rahmen hinsichtlich Geschichte und Götterwelt zu schaffen, um mir Inspirationen zu geben, den Rest der Welt zu gestalten. Ich tue mich gerade schwer damit, das größere Ganze zu formen (und das muss nicht mal super detailliert sein, vieles wird ja gerade für die Spieler eh erstmal unwichtig sein). Wie gesagt, z.B. passende Städte mit allem was dazu gehört zu gestalten, ist danach nicht mehr das Problem. Aber ich hätte gerne ein Thema bzw. Ideen dahingehend, da ich selbst gerade auf keinen grünen Zweig komme. Habe gestern noch etwas im DMG gelesen und das klingt alles super, aber mir gerade der Kopf dafür.
Crimson King:
Hast du Vorstellungen, was das Spielgfühl angeht? Eher klassisch schwarz-weiß mit guten und bösen Wesen, oder eher grau? Eher bunt oder er düster?
Meine bevorzugte DnD-Welt ist ja Eberron.
sindar:
Der Weltenband von Splittermond ist komplett regelfrei. (Fuer die Regionalbaende trifft das nicht unbedingt zu, aber fuer mein Empfinden ist der Regelteil sehr gering und beeinflusst die Weltbeschreibung auch da nicht wesentlich; da habe ich aber schon andere Einschaetzungen gelesen.) Der Weltenband ist notwendigerweise sehr knapp gehalten, und Abenteueraufhaenger sind leider auch Mangelware. Jede Region wird angerissen, und zumindest ich bekomme von jeder auch sowas wie ein Bild im Kopf. Eine sehr gute Weltkarte ist dabei. Platz hat es auf Lorakis (der Splittermondwelt) zuhauf, Konflikte auch. Das Pantheon ist riesig, die einzelnen Goetter regional sehr begrenzt (ob da irgendwo ein und derselbe Gott unter anderem Namen in verschiedenen Regionen verehrt wird, wird bewusst offen gelassen) und erscheinen mir teilweise recht beliebig.
tb259x:
Grundsätzlich mag ich am ehesten düstere Settings ohne das klassische gut/böse, wobei es durchaus neben vielschichtigen Gestalten das absolut Böse geben darf. Sowas Richtung Witcher oder Westeros finde ich dahingehend interessant, wobei es schon mehr Fantasy-Elemente als in letzterem sein sollten. Ich meine das auch mehr im Bezug auf die Vielschichtigkeit der Charaktere und die düstere Stimmung, als generell die Welten. Ich bevorzuge dabei klassische Fantasy ohne Steampunk-Einflüsse. Irgendwie hab ich manchmal Probleme mit der Verbindung neuster Technologie und dem Kampf mit Schwert und Schild. Ich mag auch diesen Magie-ist-überall-Ansatz nicht, gerade da zumindest in offiziellen Beschreibungen oftmals doch nicht so wirklich Rücksicht darauf genommen wird.
Prinzipiell stehen diese Wünsche aber nicht an erster Stelle, sondern die angesprochenen Rahmen-Elemente Geschichte/Götter/..., so dass ich ja auch kein Problem mit Faerun hätte, wenn es nicht so unendlich viel Material gäbe, wenn man sich die Geschichte und Kulturen mal anschauen will, um einen Eindruck zu bekommen, warum die Welt so ist, wie sie ist.
@sindar:
Ich habe zuhause recht viele Produkte von Splittermond, neben Regionalhilfen auch "die Welt" und die zwei Bände zu den Göttern/Dienern der Götter. Daher habe ich das bereits in meine engeren Überlegungen eingeschlossen. Allerdings gefällt mir das Pantheon überhaupt nicht. Einige Götter finde ich durchaus interessant, aber ich mag einfach dieses "wir beten an, was wir gerade benötigen" einfach nicht, zumal es einfach, wie du schon sagst, riesig ist. Ich sehe aber kein Problem damit, das Pantheon komplett auszutauschen. Zudem gefällt mir, wie oben angesprochen, die überall existente Magie nicht, aber da davon (für meinen Geschmack) auch nicht viel rüberkommt, wäre es ebenso leicht abzuändern. Ich würde vermutlich auch nicht versuchen, jede Rasse als DnD-Variante auszudrücken, sondern einfach einiges direkt ersetzen oder selbst gestalten.
Allerdings würde ich mich da noch nicht festlegen wollen, gerade da mir in Lorakis einiges zu "weich" ist und doch größere Anpassungen nötig wären. Gerne höre ich also weiterhin Vorschläge. :)
Don Kamillo:
Was sich durchaus eignen könnte, wäre die Welt vom Dämonenfürsten, siehe System Matters Verlag.
Das ist ein gickes Buch mehr braucht man auch nicht, es gib dazu aber inzwischen einiges an Zusatzmaterial, was gut und eher knackig kurz aufbereitet ist.
Das System ist D&D nicht unähnlich ( Der Autor hat an D&D 5 mitgearbeitet ).
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