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[Degnesis Rebirth Edition] Erfahrungen und Neuerscheinungen
JohnnyPeace:
DeGenesis Rebirth stand hier bei uns in HH im Landen im Regal. Schwieriger find ich da schon die in meiner Wahrnehmung kaum vorhandene Kommunikation von SixMoreVodka. Ich habs regelmäßig nicht vorher mitbekommen, wenn die eine Erweiterung veröffentlicht haben und ging jedes mal vorher davon aus, daß die DeGenesis Rebirth bereits kommentarlos eingestampft hätten. Das Forum war, zumindest vor ein oder zwei Jahren, auch eher tot. Um so netter wars dann, wenn was neues kam.
Die Regeln find ich im Kern ganz gut, nur nicht gut gebalanced, was natürlich absolut ärgerlich ist. Als wenn es da keine Spieltests gegeben hätte. Aber wir hausregeln da eh sehr schnell alles was und nicht passt.
[EDIT] Was ist denn für dieses Jahr angekündigt?
Korig:
Dieses Jahr kommt der Justitians Quellenband.
Netheliel:
Hm, also scheint der Kritikpunkt Nr. 1 hier vor allem das Regelwerk zu sein.
Was genau hat euch da gestört? Bzgl. Balance fand ich es z.B. immer ganz spannend, dass es schon von Anfang an die quasi unbezwingbaren Kämpfer-Kulte (Hellvetiker) gibt, gegen die kaum ein anderer etwas ausrichten kann, die im Umkehrschluss aber sonst nicht viel hinkriegen.
In unserer Runde hat das dafür gesorgt, dass eben deutlich mehr Wert auf Rollenspiel und soziale Interaktion gelegt wurde, und Konflikte sich häufig eher auf einer politischen als einer gewalttätigen Ebene abgespielt haben - was ich persönlich sehr cool fand und wo die Regelbalance nicht mehr so sehr ins Gewicht fiel (aber auch wir haben viele Hausregeln einführen müssen, das fängt ja schon bei der Last an, mit den Grundregeln kann man kaum irgendetwas tragen und sich normal bewegen).
Oder habt ihr da noch ganz andere Beispiele bzgl Balance?
Die Kommunikation von SMV ist wirklich etwas problematisch. Die Jungs haben es glaub ich nie geschafft, auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig zu funken, wodurch sich dann immer einige Spieler abgehängt gefühlt haben (vom Forum ist man auf Facebook gewechselt und von da zu Discord), wobei sie eben auf den Kanälen, wo sie sich aufhalten, schon bereit sind, viel preis zu geben :-\
Die Abenteuerbände lesen sich dann z.T. auch mehr als Roman, das ist schöne Lektüre, erfordert vom SL aber auch einiges an Arbeit, um es dann in eine ordentliche RP-Sitzung umzumünzen. Wenn man dann aber einmal von der Story gehookt ist (ja, ich glaube da muss ich mich schuldig bekennen), möchte man natürlich schon gern die nächsten Bände haben, um zu wissen wie es weitergeht ;D
Tegres:
Ich hab Degensis Rebirth nur einmal gespielt, aber hatte das Gefühl, dass Anfängercharaktere absolute Nulpen sind. Das fand ich ziemlich frustrierend.
Alexandro:
Ich mag das Setting von Degenesis. Ich mag, dass die Fraktionen echte Ziele haben - im Gegensatz zu Fallout, Darwins World, Aftermath, Gamma World, Deadlands: Hell on Earth und viele andere, die settingseitig eher schwachbrüstig sind (da sie ihr Setting nach dem "Mad Max"-Prinzip aufbauen, d.h. "Hauptsache es sieht cool aus, aber denkt nicht zuviel darüber nach, wie genau das jetzt funktioniert", was für ein RPG natürlich Gift ist).
Die Regeln...ich habe damals ein paar Runden nach dem ursprünglichen Kartharsys gespielt und relativ schnell entschieden, dass das nichts für mich ist. Habe dann Savage Worlds dafür genommen und das ging sehr gut. Die neuen Regeln konnte ich bisher noch nicht antesten, da die Charaktere jedoch eher am unteren Kompetenzrand angesiedelt sind (nicht nur im Bezug auf Kämpfe, sondern bei allem was sie versuchen) und von den Fans des Systems mantraartig dieses "man muss ja nicht drauf würfeln - spielt es halt aus" wiederholt wird, werden wohl auch das Rebirth-Kartharsys und ich keine Freunde werden.
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