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Ein P&P für erwachsene (Wieder-) Einsteiger?

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Greifenklaue:

--- Zitat von: aikar am 17.04.2019 | 07:48 ---Dungeonslayers bietet viele freie Abenteuer und Erweiterungen (auch auf Deutsch) zum Download, die verlagsseitige Unterstützung ist aber offenbar tot. Für meinen Geschmack gab es außerdem zu wenig Kampfmanöver, die über +X auf den Wurf hinaus gingen. Das ist aber natürlich die Frage, wie wichtig euch das ist.
Im Kern außerdem wiederum ein reines Fantasy-System. Es gibt zwar mit Gammaslayers ein Post-Apocalypse-System, die Space-Opera-Variante "Starslayers" ist aber seit 2016 "kurz vor Fertigstellung" aber es scheint da massive Probleme zu geben.

--- Ende Zitat ---
Dafür hast Du Community-seitige Unterstützung ohne Ende. Starslayers scheint einerseits tot, ist andererseits mit der Sternenstreuneredition zu 100% spielbar, alles in Richtung Firefly, Star Wars, Star Trek sollte funktionieren.

Lasercleric:

--- Zitat von: Moonmoth am 17.04.2019 | 08:17 ---Modernere Interpretationen wie DCC RPG (kommt auf deutsch bei System Matters) sind tatsächlich mit dem Blick auf ältere Spieler mit Jobs und Familien und entsprechend weniger Zeit entwickelt worden.

Ich denke, der Schatten des Dämonenfürsten ist eine gute Wahl, (...).

--- Ende Zitat ---

Volle Zustimmung. Voraussichtlich werdet Ihr dann doch eher 6 Mal im Jahr zum Spielen kommen. Da machen Systeme mit Abenteuern die auf sehr regelmäßiges, kontinuierliches Spiel mit entsprechender Charakterentwicklung ausgelegt sind - wie etwa Pathfinder und D&D 5 - mE weniger Sinn.

Holothuroid:


--- Zitat von: aikar am 17.04.2019 | 07:48 ---Dungeon World ist ein hervorragendes System wenn einem die Erzählung wichtiger ist als taktische Kämpfe. Außerdem super (und eigentlich nur dann), wenn man gerne improvisiert.
Das selbe gilt übrigens auch für Fate,...Und Fate ist im Gegensatz zu Dungeon World ein Universalsystem (Klar gibt es andere PbtA-Systeme, aber das sind halt eigenständige Spiele und größtenteils auch nicht auf Deutsch verfügbar).

--- Ende Zitat ---

Die beiden Spiele sind völlig unterschiedlich. Fate meint, alles zu können, kann aber tatsächlich gar nichts. Das bedeutet, wenn du schon genau weißt, was du willst, kannst du Fate nehmen und dein Ding machen. Es wird dich nicht hindern und die Regeln dienen quasi zur Verdeutlichung dessen, was du in dein Spiel tust. Du stellst nicht nur etwas fest. Du substanziierst es mit einem Aspekt.

PbtA sagt dir jeweils ziemlich genau, was du tun sollst. Weil das so ist, musst du viel weniger auf der Meta-Ebene klären. Die Improvisation bedeutet hier nicht, sich zu entscheiden, was man überhaupt machen will, sondern auf Basis des gegebenen Genres zu variieren. Der Arbeitsaufwand ist radikal niedriger. Und ich würde sagen, as ist ehrlich. Universalsysteme gibt's eben nicht. PbtA ist dementsprechend eher ein Framework oder eine gemeinsame Sprache für sehr unterschiedliche Spiele. Und sowas wie Blaubarts Braut oder Saga of the Icelanders wäre mit Fate schlicht nicht denkbar.

Gunthar:
Destiny Dungeon ist auch noch ein einfacheres deutschsprachiges Fantasy-Rollenspiel.

Clagor:
Moin zusammen,

ich werfe hier doch noch einmal Splittermond in den Ring. Und zwar die Einsteigerbox, da ist gleich alles was man braucht dabei auch ein Abenteuer was sich in 5 Teile aufteilt, man kann also gleich los spielen. Zudem sind die Einsteigerregel sehr gut und man kann diese wenn man will einfach weiter spielen. Es besteht kein Zwang auf das volle Regelwerk zu gehen.
LG
Clagor

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