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5e Eberron Setting Buch
Bildpunkt:
--- Zitat von: aikar am 15.09.2019 | 11:40 ---Warum muss denn jedes Setting zwanghaft in ein bestimmtes Konzept gepresst werden?
Ich verstehe, dass Dark Sun seinen Reiz hat, eben weil es ein spezielles Konzept (Post-Apocalypse-Wüsten-Sword & Sorcery) präsentiert. Das hat aber auch den Nachteil, dass man eben nur sehr spezielle Geschichten dort spielen kann.
--- Ende Zitat ---
Muss es ja nicht. Das deutsche Wort für Setting Setzung gibt ja den Hinweis das es um Beschränkungen geht: Die Welt ist so und nicht anders. Manche Settings haben viele Freiräume andere weniger.
Als jemand der selbst gerne Welten/Settings bastelt find ich Dark Sun vom Rollenspieldesign her wine sehr gute Setzung, weil alles ineinandergreift u zudem als Blaupause das damalige AD&D 2nd aufgriff ubd gemäß der der getroffenen Setzungen elegant die Stereotype transformierte.
Das war jetzt gar nicht gegen Eberron geredet, nur das Dark Sun halt da in der Setzung konsequenter war.
Antariuk:
Was den eigenen Geist und die besondere Atmosphäre von Eberron angeht, ich selber hatte nie wirkliche Schwierigkeiten, mir die Welt nach dem Lesen des 3.5er Weltenbandes vorzustellen. Nicht nur, weil ziemlich zu Beginn explizit erklärt wird, was die Inspirationen sind und was Eberron will - kein anderes mit bekanntes D&D-Setting aus der Zeit hat das -, sondern auch, weil es so viele Geheimnisse ohne offizielle Kanonlösung gibt. Fängt mit dem Mournland an, geht mit dem großen "13 minus 1" Thema weiter (Dragonmarks, die Monde, die Ebenen, zwergische Clans) und hört mit der Prophezeiung auf. Das fand ich immer sehr inspirierend, dass man da eigene Antworten finden kann und die offizielle Lösung nicht in einem Nebensatz auf Seite 7 eines Dokuments versteckt ist, das man nach dem Einlösen eines Codes aus einem lizensierten Roman bekommt. Womit ich jetzt mal einen leicht anklagenden Finder in Richtung Dark Sun hebe, weil das für mich ein Paradebeispiel ist, wie man sich den Metaplot und damit das Potential eines tollen Settings so richtig verbaseln kann.
Ich kenne jemanden, für den ist Eberron = Sharn. Der hat immer nur Abenteuer in dieser Stadt gespielt und ist damit rundum zufrieden. Die kommen eh alle nach Sharn, wieso also den weiten Weg nach Xen'drik oder Argonessen selber antreten, so nach dem Motto. Das finde ich auch einen interessanten Ansatz, zumal es bestimmt einige Spieler gibt, denen die FR auch "nur" aus Abenteuern in und um Waterdeep bekannt sind.
Mr. Ohnesorge:
Die Metropolen eines Settings bieten sich ja für lange Kampagnen an, da sich dort idR alle Themen bearbeiten lassen. Ich habe z.B. eine zwei Jahre Realzeit dauernde Iron Kingdoms-Kampagne geleitet, die nur in Five Fingers gespielt hat.
Was den Namen "Eberron" angeht: da ist mir bis heute nicht klar, was das Wort bedeutet. Hat mich aber nie gestört, war halt der Name der Welt oder des Settings oder whatever. ;D
Rhylthar:
Was Eberron auch bewusst(?) offen gelassen hat: Hochstufige Herausforderungen. Einfach mal einen kleinen Abgleich zwischen den Movers & Shakers in den FR und in Eberron machen. Eberron ist da sehr geerdeter in der offiziellen Beschreibung.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Antariuk am 15.09.2019 | 12:45 ---Womit ich jetzt mal einen leicht anklagenden Finder in Richtung Dark Sun hebe, weil das für mich ein Paradebeispiel ist, wie man sich den Metaplot und damit das Potential eines tollen Settings so richtig verbaseln kann.
--- Ende Zitat ---
Stimmt. Nach Kalaks Tod hätte Schluss sein sollen u es wäre eine prima Sandbox gewesen. Bzw ist es wenn man die Fortschreibung des Metaplots nicht mitmacht.
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